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Montag, 29. April 2013
Montag, 15. April 2013
Gleitschirmflieger aus Baum gerettet
Am Sonntag endete ein
Gleitschirmflug zwischen Lindenfels und Schlierbach auf Höhe der
Reithalle abrupt in einem Baum. Der Flugschüler, ein 30 Jahre alter
Speyerer, fand zwar in 17 Metern Höhe Halt in den Ästen, konnte aber
nicht selbst herunterklettern. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war
vor Ort, um den Mann sicher auf den Boden zu bringen. Während des
Einsatzes war die Straße K 206 gesperrt.(Bild: Dietmar Funck)
Nur leichte Schürfwunden
Für den Fall eines Absturzes baute die Feuerwehr am Fuß des Baums einen Sprungretter - ein großes Kissen - auf, das zum Glück nicht gebraucht wurde. Die Retter stiegen über eine Schiebleiter in den Baum. Mit Hilfe einer Stange wurden Gurte und Seile hinübergereicht, die der Mann unter Anleitung anlegen konnte, um dann abgeseilt zu werden.
"Die Schwierigkeit bestand darin, dass auf der steilen Wiese kein schweres Fahrzeug anrücken konnte", erklärte einer der Feuerwehrleute nach dem Einsatz. "So konnten wir keine Drehleiter benutzen." Deshalb habe man die Experten aus Darmstadt hinzugezogen.
Bis auf leichte Schürfwunden blieb der Gleitschirmflieger unverletzt. Unverständlich blieb laut der Polizei allerdings, warum er nach dem Absturz seinen Rucksack vom Baum heruntergeworfen hatte. Im Rucksack befanden sich nämlich Notfallutensilien zum Abseilen, zumal er nicht zum ersten Mal Bekanntschaft mit diesem Baum gemacht haben soll.
Am Schirm, der ebenfalls geborgen wurde, entstand ein Schaden von etwa 500 Euro. pol/df/cel
(Bergsträßer Anzeiger, Montag, 15.04.2013)
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Kategorie: Einsatzabteilung
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