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Donnerstag, 22. November 2012
Altpapiersammlung der FFw Schlierbach
Am Samstag, dem 24. November 2012 sammelt die Freiwillige Feuerwehr wieder Altpapier im Stadtteil Schlierbach. Die Bevölkerung wird gebeten, dass Papier ab 9.30 Uhr gebündelt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen. Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im voraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.
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Montag, 19. November 2012
Volkstrauertag am Ehrenmal
Volkstrauertag: In Lautertal und Lindenfels gedachten die Bürger an den Ehrenmalen der Opfer von Verfolgung und Gewaltherrschaft
Krieg ist kein Mittel zur Konfliktlösung. In Schlierbach sprachen Stadtrat Gerhard Scheerer und Ortsvorsteher Robert Gehrisch bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal vor der evangelischen Kirche. Neben der Freiwilligen Feuerwehr, die ihre Aufwartung machte, wurde die Gedenkfeier vom Männergesangsverein Schlierbach musikalisch begleitet.
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Mittwoch, 14. November 2012
Frostige Stimmung bei der Feuerwehr
Brandschutz: Beim Forum der Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleiné machte sich der Frust der ehrenamtlichen Helfer Luft
(Das Bürgerforum zum Thema Gefahrenabwehr war äußerst gut besucht. Die Feuerwehren zeigten massiv Präsenz)
Die Stimmung war explosiv, die Atmosphäre frostig. Bei dem gut besuchten Bürgerforum "Brandschutz und Gefahrenabwehr der Zukunft", zu dem die Bürgermeisterkandidatin der LWG/CDU, Alexandra Kleinè, ins Bürgerhaus eingeladen hatte, stand das Stimmungsbarometer auf Minus.
Wut und Empörung über die von der Stadt im Zusammenhang mit dem Aufnahmeantrag für den kommunalen Rettungsschirm ins Auge gefasste Zusammenlegung von Freiwilligen Feuerwehren bis 2020 und die damit verbundene Aufgabe mehrerer Standorte standen den Brandschützern ins Gesicht geschrieben. Enttäuschung und Frust über die "Kurzsichtigkeit" der politischen Vertreter machte sich Luft.
Alle Feuerwehren von Lindenfels und den Stadtteilen hatten Vertreter zu der Versammlung geschickt, die laut Kleinè dazu führen sollte, dass "man miteinander und nicht übereinander redet. Erst kommt die Analyse, dann die Entscheidung." Eine Entscheidung "von oben herab" lehnte Kleiné ab und plädierte stattdessen für mehr Transparenz.
"Hier wird mit Menschenleben gespielt, nur um ein paar Euro zu sparen".
In den Freiwilligen Feuerwehren von Lindenfels sind derzeit 147 Aktive - Frauen und Männer - engagiert.
In der Jugendfeuerwehr sind 52 Jugendliche Mitglied, 43 Kinder gehören den Bambini an. Stadtbrandinspektor Reinhard Fink sprach beim Bürgerforum von einer "guten Zusammenarbeit aller Feuerwehren".
Die Pro-Kopf-Verschuldung in Lindenfels beträgt 2500 Euro. "So kann es nicht weitergehen. Wir müssen an allen Ecken und Enden sparen", sagte Dr. Siegfried Schwarzmüller.
Die Stadt gibt jährlich 175 000 Euro für die Feuerwehren aus.
Ein Großteil der anfallenden Kosten, beispielsweise für die Uniformen, wird von den Feuerwehrvereinen selbst getragen. Bei Bau- oder Umbaumaßnahmen von Gerätehäusern reduzieren sich die Gesamtkosten regelmäßig durch Eigenhilfe der Feuerwehrleute erheblich.
In der Jugendfeuerwehr sind 52 Jugendliche Mitglied, 43 Kinder gehören den Bambini an. Stadtbrandinspektor Reinhard Fink sprach beim Bürgerforum von einer "guten Zusammenarbeit aller Feuerwehren".
Die Pro-Kopf-Verschuldung in Lindenfels beträgt 2500 Euro. "So kann es nicht weitergehen. Wir müssen an allen Ecken und Enden sparen", sagte Dr. Siegfried Schwarzmüller.
Die Stadt gibt jährlich 175 000 Euro für die Feuerwehren aus.
Ein Großteil der anfallenden Kosten, beispielsweise für die Uniformen, wird von den Feuerwehrvereinen selbst getragen. Bei Bau- oder Umbaumaßnahmen von Gerätehäusern reduzieren sich die Gesamtkosten regelmäßig durch Eigenhilfe der Feuerwehrleute erheblich.
Kreis lehnt Fusionen ab
Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller machte zu Beginn der hitzigen Diskussion deutlich, dass ein "flächendeckender Brandschutz Aufgabe der Kommune ist". Und er erklärte, warum er ein Gegner der Zentralisierung der Feuerwehren ist: "Wer die Zusammenlegung will, macht den Brandschutz in Lindenfels kaputt. Die Feuerwehrmänner und -frauen fühlen sich außerdem nicht mehr ihrer Wehr zugehörig."
Harsche Kritik prasselte von den Brandschützern auf die Kommunalpolitiker nieder. Man fühle sich nicht ernst genommen, sei nicht angehört worden, und die Konsequenzen für einen umfassenden, schnellen Brandschutz in den Dörfern seien außer Acht gelassen worden. Auch die Auswirkungen auf die Gemeinschaft und das Vereinsleben in den Dörfern seien bei einer Aufgabe der örtlichen Feuerwehren fatal.
Mitglieder der Einsatzabteilungen und der Feuerwehrvereine erklärten in drastischen Worten, warum Zusammenlegungen in den nächsten 20 bis 25 Jahren kein Thema sein dürfen. "Solange eine Feuerwehr schlagkräftig ist und die Aktiven-Zahl konstant bleibt, sollte kein Feuerwehrhaus geschlossen werden", forderte der Kolmbacher Wehrführer Uwe Schreiber unter dem Applaus seiner Kameraden.
Der Verfechter einer dezentralen Lösung will "Bewährtes weiter verfolgen, solange die Lage nicht dramatisch ist". Schreiber gab zu bedenken, dass bei einer Zusammenlegung die Nachwuchsförderung in den abgehängten Standorten extrem schwierig bis unmöglich werde.
Der Vorsitzende der Feuerwehr Winterkasten, Matthias Hintz, sprach ebenfalls von derzeit "hochmotivierten Nachwuchskräften". Es sei keine Seltenheit, dass alle Familienmitglieder, vom Enkel bis zum Opa, bei der Feuerwehr seien, "weil sie eine Gemeinschaft haben".
Schnelle Hilfe nicht mehr möglich?
Eine voll berufstätige Feuerwehrfrau brach eine Lanze für die Stadtteil-Feuerwehren: "Mein Mann und meine Kinder sind dort Mitglied. Also bin ich auch beigetreten und habe meine Lehrgänge in meiner Freizeit absolviert." Sollte die Stadtteil-Wehr Opfer des Rettungsschirms werden, verblasse das Engagement für die Dorfgemeinschaft.
In Winkel ist die Freiwillige Feuerwehr der einzige örtliche Verein. Er veranstaltet Dorf- und Spielfeste, kümmert sich um das Kriegerdenkmal und die Brauchtumspflege. Der Schlierbacher Wehrführer Oliver Wolf sagte: "Je länger die politische Diskussion dauert, um so weniger Führungskräfte können wir gewinnen."
Immer wieder wurde der Zeitfaktor als Grund für die Beibehaltung der Standorte angeführt: "Je früher wir die Chance haben, einzugreifen, um so geringer ist der Schaden". Sonst "kann aus einem Gardinenbrand schnell ein Vollbrand werden".
Einige Kommunalpolitiker, unter ihnen LWG/CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Stricker, Dr. Siegfried Schwarzmüller von den Grünen und Alexander Strohmenger (CDU) bestätigten, dass Einiges schief gelaufen ist. Strohmenger gestand ein, dass es "durch unklare Führungsverhältnisse zu Unruhe" gekommen sei und vieles, teils bewusst, "falsch angestoßen wurde". Noch sei aber keine Entscheidung gefällt.
Stricker machte den Beschluss seiner Fraktion publik, wonach Einsparmaßnahmen bei den Feuerwehren aus dem Antrag zur Aufnahme in den Rettungsschirm gestrichen werden sollen.
(Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 14.11.2012)
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Dienstag, 13. November 2012
Mit Laternen und Fackeln durch das Dorf
Martinszug: Die Schlierbacher Ortsvereine hatten die Kinder aus dem Dorf zu einem bunten Laternenzug eingeladen. Die Veranstaltung zum Martinstag hat in dem Lindenfelser Stadtteil Tradition. Treffpunkt war am Kirchplatz, von wo aus die vielen Kinder mit ihren Eltern zu ihrer Laternenrunde durch den Ort starteten.
Viele Kinder hatten selbst gebastelte und kunstvoll gestaltete Laternen dabei, wobei die größeren Kinder mit Fackeln ausgerüstet waren. Hans-Dieter Seyfert führte mit seinem Akkordeon den Martinszug an, an mehreren Stationen wurden die traditionellen Laternenlieder gesungen. Sandra Hördt hatte mit einigen Schlierbacher Kindern die Martinsgeschichte eingeübt, die am Bolzplatz vorgespielt und mit viel Beifall belohnt wurde.
Beim Martinsspiel schlüpfte Laura Steinmann mit ihrem Pferd in die Rolle des legendären Heiligen Sankt Martin von Tours. Während seiner Zeit als römischer Legionär hatte dieser den christlichen Glauben angenommen.
Martin wurde zunächst Mönch und schließlich sogar Bischof. In einer eisigen Winternacht traf Martin auf einem Ritt durch die schneereiche Nacht auf einen zitternden Bettler. Martin zerteilte mit seinem Schwert seinen wärmenden Umhang und gab einen Teil an den Bettler weiter.
Ganz so ungemütlich war es in Schlierbach nicht, zudem konnten sich alle Umzugsteilnehmer am Martinsfeuer aufwärmen. Nach dem Laternenzug erhielten alle Kinder Brezeln und heißen Apfelsaft, während sich die Eltern mit Würstchen und Glühwein stärken konnten.
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 13.11.2012)
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Donnerstag, 8. November 2012
Heisstraining in der Brandsimulationsanlage
Am 07.11.12 hatten Atemschutzgeräteträger der FF Schlierbach neben weiteren Kameraden von Stadtteilwehren die Reise nach Bürstadt aufgenommen um in der temporär dort stationierten Brandsimulationsanlage der Firma Dräger zu trainieren.

Bild: Draeger.de
Diese Heisstrainingsanlage ermöglicht das Trainieren der Einsatzkräfte unter Realbedingungen bei einem Innenangriff, hierbei enstehen Temperaturen bis zu 700 Grad im Container. Diese Bedingungen schult unsere Kräfte nicht nur in Bezug auf Löschtechniken am Hohlstrahlrohr, Temperaturwahrnehmung, Einhaltung der Einsatzgrundsätze sondern bringt jeden einzelnen bis an die persönliche Leistungsgrenze. Diese Erfahrung ist von unschätzbarem Wert für den Ernstfall.

(Trupp beim Vorgehen)
Der Container selbst wurde über eine Steckleiter vom Dach aus bestiegen, anschliessend musste man eine Eisentreppe mitsamt Schlauch hinabsteigen ins innere der Anlage. In den engen Gängen des Containers waren verschiedene Türen, die es bei nahezu Null-Sicht zu finden und zu öffnen galt, um schlussendlich verschiedene Brandherde real abzulöschen. Unter den Augen der Lindenfelser Bürgermeisteranwärterin Alexandra Kleiné wurde auch mehrfach ein Flashover simuliert.

(Flashover an der Containerdecke)
Zum Abschluss erhielt jeder vorgehende Trupp ein Einsatz-Feedback seitens der Ausbilder zum Vorgehen in der Anlage. Erneut eine wahnsinnig sinnvolle, actiongeladene und augenöffnende Trainingseinheit mit ordentlichem Schuss Adrenalin für alle Teilnehmer.
Bild: Draeger.de
Diese Heisstrainingsanlage ermöglicht das Trainieren der Einsatzkräfte unter Realbedingungen bei einem Innenangriff, hierbei enstehen Temperaturen bis zu 700 Grad im Container. Diese Bedingungen schult unsere Kräfte nicht nur in Bezug auf Löschtechniken am Hohlstrahlrohr, Temperaturwahrnehmung, Einhaltung der Einsatzgrundsätze sondern bringt jeden einzelnen bis an die persönliche Leistungsgrenze. Diese Erfahrung ist von unschätzbarem Wert für den Ernstfall.
(Trupp beim Vorgehen)
Der Container selbst wurde über eine Steckleiter vom Dach aus bestiegen, anschliessend musste man eine Eisentreppe mitsamt Schlauch hinabsteigen ins innere der Anlage. In den engen Gängen des Containers waren verschiedene Türen, die es bei nahezu Null-Sicht zu finden und zu öffnen galt, um schlussendlich verschiedene Brandherde real abzulöschen. Unter den Augen der Lindenfelser Bürgermeisteranwärterin Alexandra Kleiné wurde auch mehrfach ein Flashover simuliert.
(Flashover an der Containerdecke)
Zum Abschluss erhielt jeder vorgehende Trupp ein Einsatz-Feedback seitens der Ausbilder zum Vorgehen in der Anlage. Erneut eine wahnsinnig sinnvolle, actiongeladene und augenöffnende Trainingseinheit mit ordentlichem Schuss Adrenalin für alle Teilnehmer.
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Sonntag, 4. November 2012
Neue Bilder online
In unserer Bildergalerie sind Fotos der Inspektionsübung und Alarmübung online.
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Wehrführer
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