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Dienstag, 30. Oktober 2012

Rauchmelder Lebensretter

Rauchmelder können Leben retten! Folgend ein Trailer von rauchmelder-lebensretter.de:



Dienstag, 16. Oktober 2012

Kritische Kommentare der Löschdrachen





Inspektionsübung: Bei einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren aus dem Schlierbachtal fehlte es nicht an sachkundigen Beobachtern 
















Schlierbach. Den Ernstfall probten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus den Lindenfelser Stadtteilen Schlierbach, Eulsbach und Winkel. Es ging dabei um einen Scheunenbrand im Anwesen Bauer im Schlierbacher Jägersgarten. 

In dem landwirtschaftlichen Anwesen neben dem Spielplatz im Ort erwartete Stadtbrandinspektor Reinhard Fink die Einsatzkräfte, der die Übung vorbereitet hatte und den Einsatz und die Koordination beobachtete. Außerdem waren zahlreiche Mitglieder der Schlierbacher Löschdrachen gekommen. Die Nachwuchsbrandschützer hatten ihre Position an der Eingangstreppe zum Haus bezogen und kommentierten fachkundig den Einsatz ihrer "großen" Kollegen.  

Aus noch ungeklärten Gründen sollte ein Brand in der Scheune des Anwesens ausgebrochen sein. Zwei Personen werden in den Stallungen vermisst, lautete die Aufgabe für den Schlierbacher Wehrführer Oliver Wolf, dem die Einsatzleitung zufiel.

Zum Glück waren nicht auch noch Tiere zu retten, da diese sich noch auf der Weide befanden. Leichter wurde die Aufgabe für Wolf dennoch nicht. Die Schlierbacher Einsatzkräfte waren schnell am Ort, schließlich ist das neue Feuerwehrhaus gerade um die Ecke. Die Brandschützer aus Winkel und Eulsbach wurden bei der Übung ebenfalls hinzugezogen. Bei einem echten Brand regelt ein ausgeklügelter Einsatzplan, welche Feuerwehren alarmiert werden.

Während sich die Schlierbacher Feuerwehrleute um die Brandbekämpfung von der Hofseite aus kümmerten, sorgten die Kräfte aus Eulsbach und Winkel für Straßensperrungen, die Einrichtung eines Verletztenplatzes und die Brandbekämpfung von der Rückseite des großen Anwesens aus. Dazu wurden der Schlierbach angestaut und viele Meter Schlauchleitungen verlegt.

Ziel der Atemschutzgeräteträger war die Rettung der Menschen aus dem Gebäude. Ein Vermisster wurde schnell gefunden, dabei hatten auch laute Hilfeschreie den Weg in die Stallungen gezeigt. Schwieriger wurde die Rettung der zweiten Person, wobei sich auch in Schlierbach eine fehlende Beleuchtung negativ auswirkte: Der Hof war dunkel, die Stallungen vernebelt, ohne zusätzliches Licht wird es schwer, einen eventuell bereits bewusstlosen Menschen zu finden.

Der Kommentar der Löschdrachen ließ nicht lange auf sich warten: "Das dauert aber sehr lange." Je nach Rauchentwicklung wird im Ernstfall die Lage für eingeschlossene Menschen nach einer gewissen Zeit kritisch.
Dabei klappte die Zusammenarbeit aller drei Feuerwehren im Grunde gut, Stadtbrandinspektor Reinhard Fink bedankte sich bei der Abschlussbesprechung für das ehrenamtliche Engagement. cs
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 16.10.2012)

Montag, 15. Oktober 2012

Ausflug der FFW Schlierbach nach Dresden






Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach fuhr am letzten Septemberwochenende zu ihrem Mehrtagesausflug nach Dresden. Früh morgens um Sechs Uhr  ging es von Schlierbach aus auf die Reise. 
















Bei sonnigem Wetter wurde Dresden gegen 14.00 Uhr erreicht. Nachdem dann die Zimmer bezogen waren, war der Rest des Tages zur freien Verfügung und man konnte über den Dresdner Herbstmarkt  bummeln und sich die Sehenswürdigkeiten rund um den Altmarkt ansehen. Abends konnte man dann z.B. im „sächsisch-böhmischen Brauhaus“ die einheimische Küche genießen und gemütlich beisammen sitzen.
 
 















Am nächsten Morgen wartete bereits die Reiseführerin vor dem Hotel und pünktlich um 09.30 Uhr startete der Bus zu einer Stadtrundfahrt und -rundgang an die Sehenswürdigkeiten Dresdens. Anschließend ging es mit einem Schaufelraddampfer die Elbe entlang bis Schloss Pillnitz, dessen Außenanlagen sehr sehenswert sind. Nach der Rückkehr in Dresden konnte noch in den Einkaufspassagen eingekauft werden, bis es zum Abendessen ging.

 
















Montagmorgens ging es dann nach dem Frühstück schon um 09.00 Uhr mit dem Bus in Richtung Sächsische Schweiz. Im Nationalpark angekommen, ging es zu Fuß weiter über die Basteibrücke bis zu einem Aussichtspunkt. Von dort aus konnte man das Elbtal überblicken. Zurück am Bus angekommen, ging die Fahrt weiter bis zur Festung Königstein. Dort hatte man Zeit, die Festungsanlagen und Einrichtungen zu besichtigen. Im Anschluss ging die Busfahrt weiter bis nach Pirna, wo noch eine Stadtbesichtigung in der Altstadt gemacht wurde. Nach diesem anstrengenden Tag saß man dann abends noch gemütlich beisammen.


Dienstags trat man dann nach dem Frühstück die Rückreise an. Allerdings wurde zuerst Meißen angesteuert, wo noch ein Rundgang durch die Altstadt gemacht wurde und natürlich besuchte man die Porzellanmanufaktur Meißen. Dort konnte man einen Rundgang machen und sich Porzellan in allen Variationen anschauen. 

Danach ging dann die Reise zurück nach Schlierbach, wo man abends ankam. Für die Teilnehmer der Reise war es ein kurzweiliger und interessanter Ausflug, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird. (Bilder des Ausfluges in unserer Foto-Galerie)

Dienstag, 9. Oktober 2012

Feuerwehren übten im Pferdestall

Probeeinsatz: Lindenfelser Brandschützer trainierten ihre Zusammenarbeit bei einer Übung in Winkel 

















"Beim Neudäler brennt's": Mit der Feierabendstimmung war es am Freitagabend im Lindenfelser Stadtteil Winkel schnell vorbei, denn pünktlich um 18 Uhr wurden die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr mit Sirenenalarm zum Einsatz gerufen. Allerdings nur zu Übungszwecken, anders als im Jahr 1971, als ein Feuer in dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Marquard großen Schaden anrichtete.
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In den frühen 70er Jahren zündelte ein Feuerteufel in den Dörfern des vorderen Odenwaldes, und auch der Hof an der Winkeler Buchwaldstraße blieb nicht verschont. Drei Monate lang trafen sich damals allabendlich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, um mit Nachtwachen die Gehöfte im Ort vor weiteren Schäden zu bewahren.

Defekte Elektroanlagen
So war es auch nur verständlich, dass Senior-Chef Marquard am Freitagabend kein gutes Gefühl bei der Großübung aller Lindenfelser Stadtfeuerwehren hatte, die sich just sein Anwesen als Objekt zur Übung ausgeguckt hatten. Nicht nur 1971 brannte es nämlich in seinem Anwesen, auch einige Jahre zuvor erlitt die Familie durch ein Feuer Verluste. Das angenommene Szenario am Freitagabend wurde von Stadtbrandinspektor Reinhard Fink vorgegeben: Ein Defekt in den Elektroanlagen hatte in den Pferdestallungen einen Brand verursacht. Mehrere Menschen wurden in den Gebäuden vermisst.
Bereits nach wenigen Minuten war die Feuerwehr aus Winkel zu Stelle. Das Problem in der Buchwaldstraße sind lange Wegstrecken für das Löschwasser. Zwar gibt es in der Nähe des Bauernhofes einen Hydrant. Die Wassermenge aus dem örtlichen Leitungsnetz reicht aber bei weitem nicht aus, um eine effektive Brandbekämpfung vorzunehmen.

Schnell wurde es eng
Den Feuerwehrleuten aus Schlierbach, Eulsbach und Seidenbuch fiel dementsprechend die Aufgabe zu, eine rund 800 Meter lange Schlauchleitung über die Buchwaldstraße bis zur Einsatzstelle zu verlegen. Hierzu wurde der Bach im Dorf angestaut. Die Freiwillige Feuerwehr Lindenfels hatte die Drehleiter mitgebracht. Es wurde nicht nur von oben gelöscht, sondern die Feuerwehr sorgte auch für die Beleuchtung der Unglücksstelle. Wehrführer Achim Falter von der Feuerwehr Winkel hatte zunächst die Einsatzleitung übernommen und wurde dann von Otto Bitsch aus Lindenfels abgelöst.
Schon wenige Minuten nach der Alarmierung wurde es eng in der Buchwaldstraße: Die Feuerwehren aus Kolmbach, Glattbach und Winterkasten eilten zur Hilfe; jede Gruppe übernahm eine wichtige Aufgabe.

Reichelsheim unterstützte
Im Ernstfall gilt der Alarmplan für das Stadtgebiet. Bei einem Einsatz in Winkel beispielsweise wird automatisch auch die Feuerwehr Lindenfels-Mitte alarmiert, zudem Schlierbach oder Eulsbach. Weitere Freiwillige Feuerwehren können jederzeit hinzugerufen werden.
Beim Rundgang um das Anwesen wurde schnell dessen Größe deutlich. Mit Brandbekämpfung von nur einer Seite aus ist es da nicht getan, es wurden zusätzliche Einsatztruppen auf die Rückseite der Stallungen dirigiert. Die Atemschutzgeräteträge hatten inzwischen zwei Personen gerettet und dem Sanitätspersonal übergeben.
Die Freiwillige Feuerwehr Reichelsheim unterstützte die Inspektionsübung mit einem Gerätewagen. Für den Ernstfall verfügt Reichelsheim auch über ein Zelt, in dem sich die Einsatzkräfte während des Einsatzes kurz ausruhen können. Stadtverordnetenvorsteher Rudi Schmidt und weitere Mandatsträger waren als Beobachter dabei.
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 09.10.2012)

Montag, 8. Oktober 2012

Große Alarmübung der Feuerwehren Lindenfels + OT





Am vergangenen Freitag Abend gegen 18 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Lindenfels sowie aller Ortsteile über Sirene sowie Meldeempfänger unangekündigt zu einer Großübung alarmiert. In einem Landwirtschaftlichen Anwesen in Winkel war ein Scheunenbrand angenommen, bei dem es neben der Brandbekämfpung vor allem auch vermisste Personen aus dem Gebäude zu retten galt.

Die Scheune war mit einer Nebelmaschine komplett verraucht, sodass das Vorgehen der Atemschutztrupps entsprechend erschwert wurde. Neben zwei Schlierbacher Atemschutztrupps waren auch weitere Trupps der Nachbarwehren im Gebäude mit der Menschenrettung beschäftigt. Vor der Scheune wurde die Wasserversorgung von weiteren Kräften sichergestellt, auch hier arbeiteten verschieden Ortsteilwehren Hand- in Hand zusammen.

Nach beendetem Einsatz wurden die verbrauchten Atemschutzgeräte durch die Kameraden aus Reichelsheim ersetzt, sodass für alle Atemschutzgeräteträger wieder Einsatzbereitschaft hergestellt wurde. Die Abschlussbesprechung dieser großen, realitätsnahen Übung fand im Schlierbacher Dorfgemeinschaftshaus statt. Hierzu wurden Speisen und Getränke gereicht.