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Samstag, 23. Februar 2013

Altpapiersammlung der FFw

Am Samstag, dem 02. März 2013 sammelt die Freiwillige Feuerwehr wieder Altpapier im Stadtteil Schlierbach. Die Bevölkerung wird gebeten, dass Papier ab 9.30 Uhr gebündelt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen. Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im voraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Die Schlierbacher Feuerwehr ist solide aufgestellt

Hauptversammlung: Brandschützer legten auch im vorigen Jahr viel Wert auf die Jugendarbeit

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach trafen sich zur Hauptversammlung. Einsatzabteilung und Feuerwehrverein tagten zwar zusammen, sind aber zwei getrennte Gruppen. In der Öffentlichkeit werde das immer wieder vermischt, sagte Wehrführer Oliver Wolf, als er seinen Bericht vortrug. 

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Vereinsvorsitzender Arno Steinmann bedankte sich bei Stadtbrandinspektor Reinhard Fink für die Teilnahme an der Versammlung. Ein Dank ging auch an die Sponsoren, "die die Schlierbacher Feuerwehr im vergangenen Jahr unterstützten".

Der Bericht von Reinhard Pfeifer ließ die Aktivitäten des Vereins Revue passieren. Unter anderem standen das Familienfest, die Teilnahme am Kerweumzug, ein Wandertag und der Ausflug zu einer Brauerei mit Besichtigung auf dem Programm. Besonders gut kam die Mehrtagesfahrt nach Dresden an.
Ende 2012 zählte der Verein 192 Mitglieder. Die Veranstaltungen waren alle gut besucht. Begrüßt wurde, dass das für die Jugendfeuerwehr angeschaffte Zelt im Rahmen eines Zeltlagers im August eingeweiht werden konnte.

Wehrführer Wolf dankte besonders den Aktiven für die Unterstützung. Ein dickes Lob bekamen die jungen Kameraden und deren Betreuer von ihm. Die Nachwuchsförderung ist in Schlierbach ein wichtiger Punkt.
Das Jahr 2012 sei ein recht ruhiges Jahr gewesen, berichtete Oliver Wolf. 20 Übungsstunden wurden abgehalten, und es kam zu vier Hilfeleistungs-Einsätzen. Die Einsatzabteilung sei in allen Fällen zeitnah am Einsatzort eingetroffen, informierte der Wehrführer.
"Die Anforderungen an die Feuerwehr sind mittlerweile deutlich vielfältig geworden", sagte Wolf. Bei den Übungen ging es unter anderem um Unfallverhütung, Angriffsübungen, Übungen mit Leitern und die Wasserförderung über lange Strecken. Ein weiteres Augenmerk legte die Einsatzabteilung auf den Atemschutz und die entsprechenden Übungen. Mit der Beteiligung war Wolf sehr zufrieden.
Aktuell gibt es 30 Aktive in der Einsatzabteilung, darunter sind zehn ausgebildete und einsetzbare Atemschutzträger. "Das sind beides gute Zahlen. Die Schlierbacher Feuerwehr ist solide aufgestellt", freute er sich. Trotzdem sei jeder Neue willkommen.

In der Jugendfeuerwehr sind derzeit acht Kameraden und bei den Löschdrachen 18 aktiv. Nicht nur Oliver Wolf betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Kameraden aus den anderen Stadtteilen und der Feuerwehr in Reichenbach (Anmerkung FF Schlierbach: Reichelsheim). Mit Reichenbach (Anmerkung FF Schlierbach: Reichelsheim) bestehe vor allem beim Thema Atemschutz eine intensive Kooperation, ergänzte er. Wolfs Dank galt ebenso der Stadt Lindenfels, die trotz klammer Kassen keine Anschaffungen aus Kostengründen ablehne. Bei der Brandschutzerziehung falle auf, dass die ganz Jungen sehr interessiert an der Feuerwehr seien und viele Fragen stellten.

Jugendfeuerwart Boris Ihrig blickte ebenfalls auf ein erfreuliches Jahr und ein tolles Engagement der Jugend zurück. Höhepunkt war dabei das Zeltlager im August. Ein dickes Lob kassierten die Löschdrachen. Das ging auch an die Betreuerinnen, die für einen optimalen Mix zwischen Ausbildung und Freizeitaktivitäten sorgten.

Für die Alters- und Ehrenabteilung gab Reinhard Ullrich den Bericht ab und erinnerte an Ausflüge, Feste und weitere Aktivitäten. Als Rechner zog Thorsten Rühl Bilanz.
Die Beförderungen, die eigentlich für diesen Abend vorgesehen waren, sollen nachgeholt werden. Krankheitsbedingt konnten die Feuerwehr-Mitglieder nicht zu der Versammlung kommen. cf
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 12.02.2013)

Freitag, 8. Februar 2013

Termin Updates im Kalender

In unserem Online-Kalender (oben in der Navigation) finden sich nun alle Termine für das Jahr 2013 die die Einsatzabteilung sowie den Verein der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach betreffen.

Sonntag, 13. Januar 2013

Einladung zur Jahreshauptversammlung





An alle Mitglieder
des Vereins
der Einsatzabteilung
der Jugendfeuerwehr
und der Alters – und Ehrenabteilung

Einladung
Zur Jahreshauptversammlung für das Jahr 2012 des Vereins Freiwillige Feuerwehr Schlierbach e.V. und der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach

am Freitag, den 01.Februar 2013
um 19.30 Uhr, im Hofkaffee Meister, Schlierbach

laden wir entsprechend § IX unserer Vereinssatzung und § 15 der Satzung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Lindenfels herzlich ein.

Tagesordnung:

  • Begrüßung
  • Totenehrung
  • Bericht des Schriftführers und des 1.Vorsitzenden
  • Bericht des Wehrführers
  • Bericht des Jugendwartes
  • Bericht der Leiterin der Löschdrachen
  • Bericht des Vertreters der Alters – und Ehrenabteilung
  • Bericht des Rechnungsführers
  • Entlastung des Rechnungsführers und des Gesamtvorstandes
  • Wahl der Rechnungsprüfer 2013
  • Beförderungen/ Ernennungen
  • Gäste haben das Wort
  • Verschiedenes


Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten.
Anzug der Einsatzabteilung: Uniform.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
gez. Steinmann, 1. Vorsitzender      gez. Wolf, Wehrführer


Zur Beachtung!
Bei Änderung der Bankverbindung bitte eine Info an den Rechner oder 1. Vorsitzenden geben, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Samstag, 5. Januar 2013

Jugendfeuerwehr sammelt Weihnachtsbäume

Zu Beginn des neuen Jahres sammelt die Jugendfeuerwehr Schlierbach wieder die Weihnachtsbäume ein – und zwar kommenden Samstag, 12. Januar 2013.















Die Schlierbacher Bevölkerung wird gebeten, gegen eine kleine Spende für die Jugendabteilung, die abgeschmückten Weihnachtsbäume an der Straße gut sichtbar bereitzulegen. Die Bäume werden anschließend fachgerecht entsorgt.

Die Sammlung beginnt um 9.00 Uhr.

Freitag, 4. Januar 2013

Jahresabschlußwanderung der FFw Schlierbach 2012





Die traditionelle Jahresabschlußwanderung der FFw Schlierbach führte in diesem Jahr nach Mittershausen in das Gasthaus „Vetter´s Hof“. Nachmittags um 16.00 Uhr startete man in Schlierbach bei nicht allzu schlechtem Wetter in Richtung Eulsbach. Von da aus ging es dann weiter nach Erlenbach. 


Unterwegs traf man die Lindenfelser Kameraden, die ebenfalls eine Wandertour machten. Von Erlenbach aus ging es dann weiter bis nach Mittershausen.

















 
Im „Vetter´s Hof“ angekommen, saß man dann bei Essen und Trinken gemütlich beisammen, bis gegen 21.30 der Bus kam und die Rückreise nach Schlierbach angetreten wurde. Es war ein schöner Abschluß für das Jahr 2012.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Stell Dir vor Du drückst...


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Frohes Fest und guten Rutsch!



Liebe Schlierbacher,

das Jahr 2012 neigt sich langsam dem Ende und traditionell lädt die Feuer-wehr Schlierbach zu einer „Wanderung zum Jahresende“ ein. Wer Lust und Laune hat mitzuwandern, sollte sich am Freitag, den 28.12.2012 um 16.00 Uhr am Gasthaus „Zum Römischen Kaiser“ einfinden.

Von Schlierbach aus wollen wir nach Mittershausen in das Gasthaus „Vet-ters Hof“ wandern, dort sind Plätze für uns reserviert. Die genaue Route steht noch nicht fest, das ist ein bisschen Wetterabhängig, wird aber über Erlenbach führen.





Für den Rückweg um ca. 21.30 Uhr ist ein Bus organisiert, der aus der Ver-einskasse bezahlt wird. Wir würden uns freuen, wenn wieder viele von Euch mitwandern würden.

Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach wünscht Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und all denen, die an der Wanderung nicht teilnehmen kön-nen, alles Gute im Neuen Jahr.

Oliver Wolf, Wehrführer
Arno Steinmann, 1. Vorsitzender

Dienstag, 18. Dezember 2012

Regen schreckte die Besucher nicht ab


 



Trotz Schmuddelwetters herrschte reges Treiben beim Weihnachtsmarkt zwischen den Fachwerkhäusern im Dorfkern


Wer denkt, dass Regenwetter und ein Weihnachtsmarkt nicht zusammenpassen, der irrt. Positiv überrascht vom Besuch waren – trotz Schmuddelwetters – die Vertreter der Schlierbacher Vereine, die wieder den Weihnachtsmarkt im Herzen des idyllischen Ortes organisiert hatten. Eingerahmt von der evangelischen Kirche und den weihnachtlich beleuchteten Fachwerkhäusern fand der Markt statt. Mittendrin hatte die Interessengemeinschaft Motorsport IMS einen wärmenden Böllerofen aufgestellt. Selbst der Genuss mehrerer Tassen der leckeren Glühweine hätte niemanden zum Umfallen bringen können. Es war vor lauter Besuchern schlicht kein Durchkommen mehr.


















Warme Mützen und Schmuck
Da half nur eins: sich Leckeres zu Essen zu besorgen oder etwas zu Trinken an dann stehenbleiben, bis sich zufällig eine Lücke auftut. Zufrieden waren alle, auch die Verkäufer. Gerade die warmen Stricksachen waren sehr begehrt. „Die kaufe ich“: Kaum hatte die Besucherin die warme Mütze auf dem Kopf, wollte sie sie schon nicht mehr abziehen. Andere entschieden sich für ein schönes Schmuckstück. Im Angebot waren auch Holzschnitzarbeiten – ein rauchender Drache konnte unter anderem erstanden werden. Keramik aus Portugal gab es hier, und etwas weiter Kerzen aus Bienenwachs und weitere Honigprodukte, süße Marmelade sowie herzhafte Chutneys, die sich bestens fürs Silvesterraclette eignen. Die Besucher durften auch für die Sanierung der Orgel in der evangelisch- reformierten Kirche Geld spenden und dafür einen warmen Schal oder Socken erwerben.

Märchen für die Kinder
Zu Trinken gab es genug, vom Glühwein bis hin zum heißen Orangensaft. Pommes frites und Bratwürste fanden ebenso ihre Liebhaber wie die süßen Waffeln oder die Fischbrötchen. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Etwas ruhiger war es zunächst am Nachmittag zugegangen. Da waren eher Familien mit ihren Kindern unterwegs. Elke Steinmann lud am Samstag und Daniela Vetter am Sonntag die Kinder ins Blockhaus hinter dem evangelischen Gemeindehaus ein. Dort packten die „Märchentanten“ die Bücher aus, und es wurde richtig kuschelig. Die Kinderprogramme endeten am frühen Abend mit dem Besuch des Nikolaus, den Jens Ihrig darstellte. Für Stimmung sorgten bei dem Weihnachtsmarkt der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde und der Männergesangverein Sängerlust Schlierbach mit weihnachtlichen Weisen. (Bergsträßer Anzeiger 17.12.12)

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Hubschrauberlandung nach Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall im Baustellenbereich der L3099 wurde am Donnerstag, 13.12. gegen 13:20 Uhr die Schlierbacher Feuerwehr über Meldeempfänger alarmiert.

















Nach Mitteilung der Leitstelle Bergstraße sollte ein geeigneter Landeplatz gesichert werden und anschließend die Besatzung des Rettungshubschraubers (Christoph 77) zur Unfallstelle befördert werden.
Beim verladen der verletzten Person vom Rettungswagen in den Hubschrauber, musste die L3099 für ca. 15 Minuten voll gesperrt werden. Im Einsatz waren die Fahrzeuge 47 und 19.


Sonntag, 9. Dezember 2012

Adventsfeier der Schlierbacher Löschdrachen





Am letzten Donnerstag im November trafen sich die Kleinsten der Schlierbacher Feuerwehr, die Löschdrachen, zu ihrer letzten Übungsstunde in diesem Jahr. Diese stand ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit und passend dazu hatten die Betreuerinnen der Löschdrachen diesmal etwas Besonderes vorbereitet.

In der Fahrzeughalle wurde für die Kinder ein spiralförmiges Adventsgärtlein aufgebaut, das die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer darstellte. Mit selbstgebastelten Apfelkerzen brachte jedes Kind das Adventsgärtlein nach und nach mehr zum Erleuchten.

















Im Anschluss an diesen sehr ruhigen und besinnlichen Beginn der Adventsfeier trafen sich die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern und den Betreuerinnen im Übungsraum. Auch der Wehrführer der FFW Schlierbach Oliver Wolf sowie der 1. Vorsitzende Arno Steinmann besuchten die Löschdrachen. Svenja Schneider las gemeinsam mit den Kindern eine weihnachtliche Geschichte.

















Natürlich gab es für alle Löschdrachen noch ein Weihnachtsgeschenk, einen Gutschein für einen Besuch des Feuerwehrmuseums in Heppenheim im kommenden Frühjahr. Bei selbstgemachten Plätzchen und Punsch klang die gemeinsame Adventsfeier aus, das nächste Treffen der Löschdrachen ist nach den Weihnachtsferien am 17. Januar 2013.

Donnerstag, 22. November 2012

Altpapiersammlung der FFw Schlierbach





Am Samstag, dem 24. November 2012 sammelt die Freiwillige Feuerwehr wieder Altpapier im Stadtteil Schlierbach. Die Bevölkerung wird gebeten, dass Papier ab 9.30 Uhr gebündelt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen. Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im voraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.

Montag, 19. November 2012

Volkstrauertag am Ehrenmal

 


Volkstrauertag: In Lautertal und Lindenfels gedachten die Bürger an den Ehrenmalen der Opfer von Verfolgung und Gewaltherrschaft















Krieg ist kein Mittel zur Konfliktlösung. In Schlierbach sprachen Stadtrat Gerhard Scheerer und Ortsvorsteher Robert Gehrisch bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal vor der evangelischen Kirche. Neben der Freiwilligen Feuerwehr, die ihre Aufwartung machte, wurde die Gedenkfeier vom Männergesangsverein Schlierbach musikalisch begleitet.

Mittwoch, 14. November 2012

Frostige Stimmung bei der Feuerwehr

Brandschutz: Beim Forum der Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleiné machte sich der Frust der ehrenamtlichen Helfer Luft 














(Das Bürgerforum zum Thema Gefahrenabwehr war äußerst gut besucht. Die Feuerwehren zeigten massiv Präsenz)

Die Stimmung war explosiv, die Atmosphäre frostig. Bei dem gut besuchten Bürgerforum "Brandschutz und Gefahrenabwehr der Zukunft", zu dem die Bürgermeisterkandidatin der LWG/CDU, Alexandra Kleinè, ins Bürgerhaus eingeladen hatte, stand das Stimmungsbarometer auf Minus.

Wut und Empörung über die von der Stadt im Zusammenhang mit dem Aufnahmeantrag für den kommunalen Rettungsschirm ins Auge gefasste Zusammenlegung von Freiwilligen Feuerwehren bis 2020 und die damit verbundene Aufgabe mehrerer Standorte standen den Brandschützern ins Gesicht geschrieben. Enttäuschung und Frust über die "Kurzsichtigkeit" der politischen Vertreter machte sich Luft.

Alle Feuerwehren von Lindenfels und den Stadtteilen hatten Vertreter zu der Versammlung geschickt, die laut Kleinè dazu führen sollte, dass "man miteinander und nicht übereinander redet. Erst kommt die Analyse, dann die Entscheidung." Eine Entscheidung "von oben herab" lehnte Kleiné ab und plädierte stattdessen für mehr Transparenz.

"Hier wird mit Menschenleben gespielt, nur um ein paar Euro zu sparen".

In den Freiwilligen Feuerwehren von Lindenfels sind derzeit 147 Aktive - Frauen und Männer - engagiert.
In der Jugendfeuerwehr sind 52 Jugendliche Mitglied, 43 Kinder gehören den Bambini an. Stadtbrandinspektor Reinhard Fink sprach beim Bürgerforum von einer "guten Zusammenarbeit aller Feuerwehren".

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Lindenfels beträgt 2500 Euro. "So kann es nicht weitergehen. Wir müssen an allen Ecken und Enden sparen", sagte Dr. Siegfried Schwarzmüller.
Die Stadt gibt jährlich 175 000 Euro für die Feuerwehren aus.
Ein Großteil der anfallenden Kosten, beispielsweise für die Uniformen, wird von den Feuerwehrvereinen selbst getragen. Bei Bau- oder Umbaumaßnahmen von Gerätehäusern reduzieren sich die Gesamtkosten regelmäßig durch Eigenhilfe der Feuerwehrleute erheblich.

Etliche Feuerwehren waren komplett und in Uniform angetreten. Unter den Besuchern des Bürgerforums waren einige Kommunalpolitiker, die versuchten, die Wogen zu glätten - auch indem sie eigene Fehler eingestanden und versicherten, dass noch keinerlei Entscheidung zu Einsparmaßnahmen bei den Feuerwehren gefallen sei.

Kreis lehnt Fusionen ab 
Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller machte zu Beginn der hitzigen Diskussion deutlich, dass ein "flächendeckender Brandschutz Aufgabe der Kommune ist". Und er erklärte, warum er ein Gegner der Zentralisierung der Feuerwehren ist: "Wer die Zusammenlegung will, macht den Brandschutz in Lindenfels kaputt. Die Feuerwehrmänner und -frauen fühlen sich außerdem nicht mehr ihrer Wehr zugehörig."

 Harsche Kritik prasselte von den Brandschützern auf die Kommunalpolitiker nieder. Man fühle sich nicht ernst genommen, sei nicht angehört worden, und die Konsequenzen für einen umfassenden, schnellen Brandschutz in den Dörfern seien außer Acht gelassen worden. Auch die Auswirkungen auf die Gemeinschaft und das Vereinsleben in den Dörfern seien bei einer Aufgabe der örtlichen Feuerwehren fatal.

Mitglieder der Einsatzabteilungen und der Feuerwehrvereine erklärten in drastischen Worten, warum Zusammenlegungen in den nächsten 20 bis 25 Jahren kein Thema sein dürfen. "Solange eine Feuerwehr schlagkräftig ist und die Aktiven-Zahl konstant bleibt, sollte kein Feuerwehrhaus geschlossen werden", forderte der Kolmbacher Wehrführer Uwe Schreiber unter dem Applaus seiner Kameraden.
Der Verfechter einer dezentralen Lösung will "Bewährtes weiter verfolgen, solange die Lage nicht dramatisch ist". Schreiber gab zu bedenken, dass bei einer Zusammenlegung die Nachwuchsförderung in den abgehängten Standorten extrem schwierig bis unmöglich werde.

Der Vorsitzende der Feuerwehr Winterkasten, Matthias Hintz, sprach ebenfalls von derzeit "hochmotivierten Nachwuchskräften". Es sei keine Seltenheit, dass alle Familienmitglieder, vom Enkel bis zum Opa, bei der Feuerwehr seien, "weil sie eine Gemeinschaft haben".

Schnelle Hilfe nicht mehr möglich?
Eine voll berufstätige Feuerwehrfrau brach eine Lanze für die Stadtteil-Feuerwehren: "Mein Mann und meine Kinder sind dort Mitglied. Also bin ich auch beigetreten und habe meine Lehrgänge in meiner Freizeit absolviert." Sollte die Stadtteil-Wehr Opfer des Rettungsschirms werden, verblasse das Engagement für die Dorfgemeinschaft.

In Winkel ist die Freiwillige Feuerwehr der einzige örtliche Verein. Er veranstaltet Dorf- und Spielfeste, kümmert sich um das Kriegerdenkmal und die Brauchtumspflege. Der Schlierbacher Wehrführer Oliver Wolf sagte: "Je länger die politische Diskussion dauert, um so weniger Führungskräfte können wir gewinnen."
Immer wieder wurde der Zeitfaktor als Grund für die Beibehaltung der Standorte angeführt: "Je früher wir die Chance haben, einzugreifen, um so geringer ist der Schaden". Sonst "kann aus einem Gardinenbrand schnell ein Vollbrand werden".

Einige Kommunalpolitiker, unter ihnen LWG/CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Stricker, Dr. Siegfried Schwarzmüller von den Grünen und Alexander Strohmenger (CDU) bestätigten, dass Einiges schief gelaufen ist. Strohmenger gestand ein, dass es "durch unklare Führungsverhältnisse zu Unruhe" gekommen sei und vieles, teils bewusst, "falsch angestoßen wurde". Noch sei aber keine Entscheidung gefällt.
Stricker machte den Beschluss seiner Fraktion publik, wonach Einsparmaßnahmen bei den Feuerwehren aus dem Antrag zur Aufnahme in den Rettungsschirm gestrichen werden sollen.
 (Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 14.11.2012)

Dienstag, 13. November 2012

Mit Laternen und Fackeln durch das Dorf





Martinszug: Die Schlierbacher Ortsvereine hatten die Kinder aus dem Dorf zu einem bunten Laternenzug eingeladen. Die Veranstaltung zum Martinstag hat in dem Lindenfelser Stadtteil Tradition. Treffpunkt war am Kirchplatz, von wo aus die vielen Kinder mit ihren Eltern zu ihrer Laternenrunde durch den Ort starteten.



Viele Kinder hatten selbst gebastelte und kunstvoll gestaltete Laternen dabei, wobei die größeren Kinder mit Fackeln ausgerüstet waren. Hans-Dieter Seyfert führte mit seinem Akkordeon den Martinszug an, an mehreren Stationen wurden die traditionellen Laternenlieder gesungen. Sandra Hördt hatte mit einigen Schlierbacher Kindern die Martinsgeschichte eingeübt, die am Bolzplatz vorgespielt und mit viel Beifall belohnt wurde.

Beim Martinsspiel schlüpfte Laura Steinmann mit ihrem Pferd in die Rolle des legendären Heiligen Sankt Martin von Tours. Während seiner Zeit als römischer Legionär hatte dieser den christlichen Glauben angenommen.

Martin wurde zunächst Mönch und schließlich sogar Bischof. In einer eisigen Winternacht traf Martin auf einem Ritt durch die schneereiche Nacht auf einen zitternden Bettler. Martin zerteilte mit seinem Schwert seinen wärmenden Umhang und gab einen Teil an den Bettler weiter.

Ganz so ungemütlich war es in Schlierbach nicht, zudem konnten sich alle Umzugsteilnehmer am Martinsfeuer aufwärmen. Nach dem Laternenzug erhielten alle Kinder Brezeln und heißen Apfelsaft, während sich die Eltern mit Würstchen und Glühwein stärken konnten.
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 13.11.2012)