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Freitag, 31. Juli 2009

Feuerwehren feierten gemeinsam





Einen Besuch im nordhessischen Neuental-Schlierbach statteten kürzlich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Schlierbach im Odenwald ab. Schon seit vielen Jahren besteht eine Freundschaft zwischen den "Schlierbacher Feuerwehren".

Mehrere Ortschaften tragen diesen Namen, zu denen die hiesige Schlierbacher Feuerwehr vor 25 Jahren Kontakt aufgenommen hatte. In Nordhessen feierte nun die Feuerwehr ihr 75-jähriges Bestehen - ein Grund für die Odenwälder Schlierbacher, dorthin zu fahren und mitzufeiern.

Verbunden wurde der Besuch bei den Schlierbachern mit einem Ausflug zum Edersee und zum Schloss Waldeck. Vom Café im Schloss Waldeck genossen die Odenwälder den herrlichen Ausblick zum Kellerwald und zum Edersee, einem Stausee, der viele Menschen mit Trinkwasser versorgt und der die Schifffahrt auf der Weser sicherstellt.

Auch dem Edersee selbst galt ein Besuch vor der Kaffeepause, ein Spaziergang am Seeufer und an der Staumauer war selbstverständlich. Just zu jenem Zeitpunkt trafen sich zahlreiche Harley-Fahrer an der Staumauer - und hatten damit ein riesiges Fanaufgebot.

Als dann die Zeit gekommen war, weiter nach Neuental-Schlierbach zu fahren, mussten die Ausflügler zunächst auf einige Kameraden warten. Die nutzten die Zeit, um einen Spaziergang in den benachbarten Ort zu unternehmen. Dort wurde gerade ein Fest der Feuerwehr gefeiert, und die Odenwälder wurden herzlich willkommen geheißen.

Kurz vor 20 Uhr kamen dann doch alle wohlbehalten ans Ziel, zum Fest der befreundeten Feuerwehr.

Im Gepäck waren als Geschenk zwei Fässchen Odenwälder Apfelwein und Bembel. Gemeinsam wurde nun ordentlich gefeiert. Noch in der Nacht fuhr der Bus die Odenwälder wieder nach Hause. "Gegen drei Uhr am Morgen waren wir in Schlierbach", berichtet Vorsitzender Günther Pfeifer von dem gelungenen Ausflug. (Text: BA)

Sonntag, 19. Juli 2009

Straßensperrung beim Schleppertreffen





Am 18. und 19. Juli 2009 fand die 6. Ausgabe des Schlierbacher Schleppertreffens der IMS Schlierbachtal statt. Während beider Festtage wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach sowie den Nachbarwehren Eulsbach und Winkel Straßenvollsperrungen der Schwimmbadstraße bis auf Höhe der Reithalle Lindenfels mit mehr als 70 Personenstunden vorgenommen.

Freitag, 10. Juli 2009

Straßenvollsperrung zum 6. Schleppertreffen



ACHTUNG: Am 18. sowie 19. Juli 2009 wird die Schwimmbadstraße aufgrund des 6. IMS Bulldog- und Schleppertreffens von ca. 08°° - 18°° Uhr bis auf Höhe der Reithalle Lindenfels voll gesperrt sein!

Samstag, 4. Juli 2009

Waldbrandübung



Am Freitag, 03.Juli stand bei der Einsatzübung das Thema Waldbrand auf dem Dienstplan.
Angenommen wurde im Schlierbacher Wald der Brand einer Schutzhütte mit übergreifendem Flächenbrand. Zuerst wurde das TLF (Florian Schlierbach 20) angefordert, über Schnellangriff und Tank wurde mit dem Erstangriff begonnen.



Zwei Minuten später konnte das TSF (Florian Schlierbach 47) ausrücken. Diese Löschgruppe stellte die Wasserversorgung über B-Schlauchleitung eines Baches her. Es wurden von den beiden Löschgruppen, bei sehr schwülen Verhältnissen, ca. 200m B-Schlauch verlegt.



Wieder einmal zeigte unser Unimog (Tanklöschfahrzeug) hervorragende Dienste in den dichtbewachsenen Waldwegen, welche für größere TLF´s unpassierbar sind.

Montag, 29. Juni 2009

Renovierung Denkmal





In Schlierbach wurde nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 ein Denkmal für die Gefallenen links neben dem Kircheneingang errichtet. Es wurde damals aus Sandstein angefertigt; gut 100 Jahre nach seiner Aufstellung ist es in einem schlechten Zustand.

Die Renovierung dieses Denkmals ist schon lange Thema in Schlierbach. Die Ortsvereine und die Schlierbacher möchten, dass es erhalten bleibt. Die Feuerwehr schrieb sich zuletzt die Rettung des Monuments auf ihre Fahnen.

"Die Renovierung des Denkmals kann jetzt beginnen", berichtete Günther Pfeifer, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins. Er erinnerte daran, dass bei der 50-Jahr-Feier der Feuerwehr im Jahr 2006 damit begonnen wurde, Spenden für die Instandsetzung zu sammeln.

Es war geplant, das Denkmal durch einen Steinhauer renovieren zu lassen. Doch die Sache gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn inzwischen war das Mahnmal unter Denkmalschutz gestellt worden. Hierin lag aber auch eine Möglichkeit, Hilfe für die Finanzierung der anstehenden Arbeiten zu kommen.

Nachdem im Lauf der Zeit ein nicht unwesentlicher Betrag an Spenden zusammengekommen war, ging Ende des vergangenen Jahres bei der Schlierbacher Feuerwehr eine erfreuliche Nachricht ein: Die Renovierung des Denkmals wird durch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen finanziell unterstützt.

Kürzlich wurde nun die Sandsteinstele von einem Restaurator abgebaut. Demnächst soll sie in neuem Glanz wieder an ihren alten Platz stehen.
Text: Bergsträßer Anzeiger

Dienstag, 23. Juni 2009

Erstes Treffen der Löschdrachen





Am Do. 4. Juni traf sich zum ersten Mal die jüngste Abteilung der FFW Schlierbach die „Schlierbacher Löschdrachen“ im Vereinsraum des DGH.




Die Aktiven Gabi Schneider, Claudia Emig, Elke Steinmann und Beate Hoeppner gestalteten die erste „Übungsstunde“ mit den Kindern. Es wurden gemeinsam Löschdrachen gemalt, Feuerwehrautos aus Pappe gebastelt, ein Feuerwehrquiz veranstaltet und die zehn Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache.

Allen Beteiligten hat’s sehr viel Spaß gemacht und sie freuen sich schon auf das nächste Treffen am Do. 02. Juli 2009 um 17.00 Uhr.

Treffpunkt ist wieder am Gerätehaus, anschließend ist - bei guter Witterung - eine gemeinsame Dorfrallye durch Schlierbach geplant.

Montag, 22. Juni 2009

Besuch Jubiläum FF Schlierbach Neuental



Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach pflegt eine enge Kameradschaft zu den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach Neuental.

Deshalb möchten die Vereinsmitglieder aus dem Ortsteil von Lindenfels ihren Kollegen am 4. Juli (Samstag) einen Besuch abstatten. Denn an diesem Wochenende wird in Schlierbach Neuental das 75-jährige Bestehen deren Feuerwehr gefeiert.

Bei dem Ausflug, der mittags um 12:30 Uhr beginnt, sollen auch die Burg Waldeck und die Staumauer am Edersee besichtigt werden. Noch in der Nacht wird die Heimreise angetreten.

Wer sich an der Fahrt beteiligen möchte, sollte sich möglichst bald bei Günther Pfeifer (Tel.: 06255 / 2555) oder Hilmar Rühl (Tel.: 06255 / 1217) anmelden. Weiter Infos finden Sie unter dem Navigationsreiter "Termine".

Mittwoch, 17. Juni 2009

Unwettereinsätze: Montag, 15.06.09



Während des heftigen Unwetters am Montag, 15.06.09 wurde die Feuerwehr Schlierbach gegen 18.20 Uhr zur technischen Hilfeleistung "Wassereinsatz mit Eile" alarmiert.
Die Leitstelle Bergstraße meldete uns das überlaufen eines Baches am noch nicht bezogenen neuen Feuerwehrhaus im Jägersgarten.
Schon auf der kurzen Anfahrt kamen weitere Meldungen über vollgelaufene Keller in den Straßen "An der Kirchenspitz", "Fürther Straße" und "Briefelbachstraße" hinzu.

Nach Erkundung wurden die Fahrzeuge und Kameraden/innen aufgeteilt um geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Gleichzeitig wurde noch der ELW aus Lindenfels angefordert, um uns mit einem weiteren Wassersauger und Personal zu unterstützen.
Eingesetzt waren eine Tauchpumpe und zwei Wassersauger.
Noch während der Arbeiten drohte in der "Kirchstraße" der Schlierbach über seinen Bachlauf zu treten, es wurden mit Anwohnern und Helfern die Schutzmaßnahmen für Hochwasser installiert (Sandsäcke, Holzbretter usw.).
Der Radlader eines ansässigen Fuhrunternehmens leistete auch wieder sehr gute Dienste und untersützte uns bei der Arbeit.
Trotz des "stillen Alarmes" (über Funkmeldeempfänger) waren 13 Kameraden/innen aus Schlierbach im Einsatz.


Die Feuerwehr bittet die Mitbürger bei einem Hilfeersuchen die Leitstelle Bergstraße, Tel. 112 zu verständigen.
Nur diese kann die Feuerwehr über Meldeempänger und/oder Sirene nach festgelegtem Alarmplan (je nach Ausmaß oder Schadenslage) schnell und mit allen, für uns wichtigen Informationen alarmieren.
Das anrufen von Feuerwehrangehörigen oder Vereinsmitgliedern ist ungeeignet, da diese meist selbst keine Entscheidung treffen können bzw. dürfen und versuchen wiederum Führungskräfte zu erreichen.
Selbst die nun endlich erreichten Führungskräfte müssen dann die 112 anrufen und die meist schon untergegangenen Informationen des eigentlichen Geschädigten weitergeben.

Bis zur Alarmierung können durch diese nicht übliche Form des Hilfeersuchens bis zu 10 Minuten (!) verstreichen !


Wenn Sie die Feuerwehr brauchen - -
wählen Sie immer die 1 1 2 !

Freitag, 29. Mai 2009

Fortschritte Gerätehausneubau







Am Schlierbacher Feuerwehrgerätehausneubau gehen die Arbeiten unvermittelt weiter. Neben dem Aussenputz, konnte nun auch die Heizungsanlage fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Die Elektroarbeiten in Eigenleistung der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach sind ebenso weit vorangeschritten.





Zur Zeit bindet der Innenausbau in Eigenleistung den größten Teil der Arbeitskraft. Weiterhin konnte der Estrich sowie die Fliesenarbeiten des Fahrzeughallenbodens fertiggestellt werden. Weitere Updates zum Neubau folgen wie immer an dieser Stelle!

Sonntag, 17. Mai 2009

Alarmübung der Jugendfeuerwehren





Am Samstag, 16.05.2009 wurde die diesjährige Alarmübung der Jugendfeuerwehren der Stadt Lindenfels in Eulsbach durchgeführt. Treffpunkt für alle Wehren war am Schlierbacher Spielplatz, von hier aus wurden die einzelnen Feuerwehren über Funk angefordert. Da es sich um eine Alarmübung handelte wurde natürlich mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle gefahren, was für manche Jungendliche schon ein Erlebnis war.




Die Aufgabe der Schlierbacher war die gesicherte Wasserversorgung aus dem angestauten "Schlierbach" zur Einsatzstelle hin Aufzubauen. Es wurden Saugschläuche gekuppelt und eine B-Schlauchleitung über lange Wegstrecke zur Einsatzstelle verlegt. Nach anstrengender Arbeit der hoch motivierten Jugendlichen unter Beobachtung unseres Bürgermeisters und Stadtbrandinspektors wurden die Schlierbacher noch als weitere Angrifftrupps eingesetzt. Hierbei wurden auch so manche Betreuer nass.




Eine gelungene und sehr gut gelaufene Übung bei der auch der Spaß nicht zu kurz kam. Es wurden alle Jugendlichen eingesetzt, die Trupps an den Strahlrohren wurden gewechselt sodass jeder einmal am Strahlrohr sein konnte.
Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Eulsbach für die gute und freundliche Bewirtung sowie die Durchführung dieser Übung.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Löschdrachen sollen für Nachwuchs sorgen





Die "Löschdrachen" sind Kinder einer Nachwuchsgruppe in der Schlierbacher Feuerwehr, die nun gegründet wurde. Hier lernen Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren spielerisch, was es heißt, Mitglied in einer Feuerwehr zu sein. Viele Kinder dieser Bambini-Gruppen wechseln später über in die Jugendfeuerwehr und von dort in die Einsatzabteilung.

Zur Gründung der Bambini-Gruppe war auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller gekommen. Er freute sich darüber mitzuerleben, dass nun wieder eine Gruppe aufgebaut wurde, denn die Feuerwehren leben durch ihren Nachwuchs. "Wir wissen, dass nur wenig Seiteneinsteiger im Erwachsenenalter den Weg zu der Feuerwehr finden, um so wichtiger ist eine gute Jugendarbeit", sagte er in seiner Ansprache.

Im Kreis Bergstraße gibt es inzwischen 18 solcher Bambini-Gruppen, im Stadtgebiet von Lindenfels ist es die zweite Gruppe. Vorreiter war die Feuerwehr Winterkasten. Initiator war unter anderem der stellvertretende Stadtbrandinspektor und Wehrführer von Winterkasten, Matthias Pfeifer. Er unterstütze nun auch die Gründung der Löschdrachen in Schlierbach.



Bürgermeister Oliver Hoeppner wünschte den Schlierbachern eine ebenso große Resonanz an dieser Kindergruppe, wie es in Winterkasten der Fall ist. Die Leitung und Betreuung der Löschdrachen übernehmen Beate Hoeppner, Gabi Schneider und Elke Steinmann.

"Wir werden uns jeden ersten Donnerstag im Monat um 17 Uhr am Gerätehaus treffen, das nächste Treffen findet am 4. Juni statt", informierte Beate Hoeppner. Bis zur Fertigstellung des neuen Gerätehauses - dort gibt es einen separaten Schulungsraum - treffen sich die Kinder noch am alten Gerätehaus.



Sie können dann je nach Wetter das Dorfgemeinschaftshaus nutzen oder draußen üben. Unterstützt werde die Bambini-Gruppe von der Einsatzabteilung, versicherte Wehrführer Oliver Wolf.

Beim ersten Treffen zeigten die Aktiven ihre Feuerwehrfahrzeuge den Kindern. Auch Ausrüstungsgegenstände und die sichere Feuerwehrkleidung wurden vorgeführt. Mit von der Partie waren auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und deren Leiter Alfred Röder und Arno Steinmann.

Kinder über zehn Jahren können in die Jugendfeuerwehr wechseln. Dort wird nicht nur viel Jugendarbeit betrieben, sondern es werden auch spezielle feuerwehrtechnische Übungen durchgeführt. Für die Löschdrachen ist das Alles zunächst "Spielerei". Malen und Basteln stehen an erster Stelle. Die Kinder lernen auch, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird und wie man sich selbst in einem Notfall richtig verhält.



Wie Kreisbrandinspektor Müller berichtete, ist vorgesehen, für die Bambini-Gruppen auf Kreisebene Treffen zu veranstalten, wie dies bereits bei den Jugendfeuerwehren üblich ist.

Bis jetzt machen zehn Kinder bei den Löschzwergen mit. "Und es werden bestimmt noch mehr", dessen ist sich Betreuerin Beate Hoeppner sicher. Text: Bersträßer Anzeiger

Samstag, 25. April 2009

Start der Bambini Feuerwehr in Schlierbach!



Nachdem das Land Hessen, die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Eintritt von Kindern in die Feuerwehr geschaffen hat und diese bei der Hauptversammlung der Schlierbacher Feuerwehr auch in der Satzung umgesetzt wurden, soll es jetzt endlich losgehen.

Die Gründung einer Kinder- oder Bambini-Feuerwehr soll in die Tat umgesetzt werden. Für die Gruppe hat man sich auch schon einen Namen einfallen lassen. Sie wird "Schlierbacher Löschdrachen" heißen.

Spielerisch sollen die Kinder zwischen sechs und zehn Jahren an die Feuerwehr herangeführt werden. Die regelmäßigen monatlichen Treffen mit Spielen, Basteln und Lernen rund um das Thema Feuerwehr sollen im Mai beginnen. Dabei lernen die Kinder auch, Gefahren richtig einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten, aber auch Teamgeist und die Einbindung in eine Gemeinschaft sind gefragt. Die Kinder werden von drei aktiven Mitgliedern der Feuerwehr Schlierbach, Elke Steinmann, Gabi Schneider und Beate Hoeppner, betreut.

Es sind auch ältere Mädchen und Jungen willkommen, denn auch die Jugendfeuerwehr freut sich über neue Mitglieder.

Für den 9. Mai (Samstag) laden die Mitglieder der Feuerwehr um 16 Uhr zu einem Informationstreffen am Feuerwehrhaus alle Schlierbacher Kinder mit ihren Eltern ein. Die Schlierbacher Feuerwehr freut sich auf Ihr kommen!

JHV d. Stadtwehren in Schlierbach



Am vergangenen Freitag, 24.04.09 fand die Jahreshauptversammlung der Stadtwehren im Schlierbacher Dorfgemeinschaftshaus statt. Folgendes gab es zu berichten:
Zu 70 Einsätzen rückten die Feuerwehren aus Lindenfels und den Stadtteilen im vorigen Jahr aus. "Ein arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr ist abgelaufen", berichtete Stadtbrandinspektor Reinhard Fink.

Die Zahl der Brände ist im Verhältnis zu den letzten Jahren zwar gesunken - es waren 13 Brandeinsätze -, dafür erhöhte sich aber die Anzahl der technischen Hilfen. Zu den 30 Einsätzen dieser Art gehörten allein 13 Alarmierungen, um Schäden nach Sturm, Unwetter oder heftigem Regen zu beseitigen. Zu der Arbeit der Feuerwehren gehörten auch 27 Brandsicherheitsdienste. Insgesamt waren die Aktiven bei 1042 Arbeitsstunden im Einsatz.

Die Lindenfelser Feuerwehren umfassen 20 weibliche und 157 männliche Helfer. Die Jugendfeuerwehr als wichtiges Nachwuchspotenzial für die Einsatzabteilung umfasst 56 Jungen und 27 Mädchen.
Weitere Mitglieder haben die Feuerwehren in den Ehren- und Altersabteilungen (72) und in den Musikabteilungen in Kolmbach und Winterkasten (57).

Großes Interesse an Lehrgängen
An den Lehrgängen des Feuerwehrverbandes herrscht reges Interesse. Wie Reinhard Fink auflistete, hatten Matthias Pfeifer aus Winterkasten den Lehrgang "Löschen von Gasbränden" und Monika Müller aus Winterkasten den Lehrgang "Sanitäter bei der Feuerwehr" sowie den Truppführerlehrgang absolviert. Axel Linzmeier aus Lindenfels war ebenfalls beim Truppführerlehrgang. Die Grundlehrgänge absolvierten Tina Arras und Sonja Schepula aus Lindenfels, sowie Gabriele Schneider, Beate Hoeppner, Claudia Emig, Elke Steinmann, Kim Hübner, Martin Ullrich und Daniel Seyfarth aus Schlierbach.

Wichtig sind dem Stadtbrandinspektor die Atemschutzlehrgänge: "Die Begehung der Strecke in Bürstadt wurde von allen Wehren durchgeführt." Dennoch seien von den 66 gemeldeten Atemschutzgeräte-Trägern im Stadtgebiet aus gesundheitlichen Gründen nur 54 einsetzbar.

Die Feuerwehren der Stadt Lindenfels und den Stadtteilen sind immer bereit, aus Vereinsmitteln Geräte anzuschaffen, "zum Schutze des Brandschutzes für die Bevölkerung". Unterstützt werden sie dabei durch die Stadt Lindenfels. Im Verwaltungshaushalt 2008 der Stadt wurden für die Feuerwehren 91 000 Euro ausgegeben. Im Vermögenshaushalt sind Ausgaben in Höhe von 311 000 Euro übernommen worden. Knapp 250 000 wurden für den Neubau des Gerätehauses in Schlierbach aufgewendet, 56 000 Euro für die Anschaffung des neuen Einsatzleitwagens für Lindenfels.

Hohe Kosten durch Digitalfunk
Im Jahr 2010 soll der analoge Funk bei den Feuerwehren abgeschafft und durch Digitaltechnik ersetzt werden. Derzeit rechnet man mit Kosten von über 160 000 Euro für die Umstellung. Die Übernahme ist von der Stadt schon beschlossen.

Nach der Meinung von Stadtbrandinspektor Fink wäre es gut, den Zuschuss der Stadt für Führerscheinprüfungen zu erhöhen. Seit 1991 bekommen Mitglieder der Feuerwehr, die bereit sind, den Führerschein für schwerere Fahrzeuge zu erwerben, einen Zuschuss von 250 Euro. "Damals kostete der Führerschein umgerechnet 900 Euro, heute sind es 2000 Euro", berichtete Fink. Mit dem Standard-Führerschein (Klasse B) dürfen nur noch Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen Gewicht gefahren werden. Selbst das bei den Feuerwehren übliche Tragkraftspritzenfahrzeug ist schwerer.

Zum Abschluss seines Berichtes betonte der Stadtbrandinspektor, dass jeder sich bei den Einsätzen und Inspektionsübungen davon überzeugen kann, "dass wir eine gut ausgebildete Feuerwehr haben". Er plädierte dafür, notwendige Reparaturen an Gerät und Fahrzeugen sowie Beschaffungen nicht aufzuschieben. (Text: Bergsträßer Anzeiger)

Donnerstag, 16. April 2009

JFW besucht John Deere Werke MA



Am 09.04.2009 fuhr die Jugendfeuerwehr Schlierbach zu einem Besuch der John-Deere Werke nach Mannheim.





Organisiert vom Kameraden der A+E, Reinhard Ullrich startete die Jfw am 09.04.2009 um 08.45 Uhr Richtung Mannheim. Begleitet von den Betreuern Reinhard Ullrich, Alex Hördt, Elke Steinmann und Arno Steinmann wurde das Ziel bald erreicht. Im John-Deere Forum wurden wir von Hr.Quick empfangen. Anschließend konnten wir uns einen Film über die Entstehung der Firma und die Montage der Schlepper ansehen.

Danach ging es auf das Werksgelände, wo wir den Leiter des Brandschutzes trafen. Er erklärte uns, wie der Brandschutz im Werk funktioniert und zeigte uns den Schaumlöschanhänger mit einem Füllvermögen von 24 000 Liter Wasser und 3 000 Liter Schaum. Zurück im Forum angekommen, konnten wir uns noch umsehen und die verschiedenen Schleppertypen betrachten.





Nach einer Stärkung in einem bekannten Schnellrestaurant fuhren wir weiter zum Landesmuseum Mannheim, wo man verschiedene Experimente selbst durchführen konnte, eine Fahrt mit einer Dampflok machen und sich Technik von früher ansehen konnte.

Alles in allem war es ein gelungener Tag mit viel Spaß für alle Teilnehmer. Hier nochmal ein großes Dankeschön an Reinhard Ullrich für die prima Organisation.

Mittwoch, 8. April 2009

Jugendfeuerwehr säubert Straßengräben



An der Schlierbacher Aktion "Schlierbach soll sauber bleiben" am Samstag, den 04.04.2009 beteiligte sich auch die Jugendfeuerwehrabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach. Mit einer Mannstarken Truppe konnte somit neben weiteren freiwilligen Kräften ein positiver Beitrag zu gesamten Aktion geleistet werden. Die Nachwuchstruppe sammelte hierbei Müll aus den Straßengräben zwischen Schlierbach und den angrenzenden Ortschaften.