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Mittwoch, 12. Oktober 2016

Aktive aus den Lindenfelser Stadtteilen Schlierbach, Eulsbach und Winkel meistern gemeinsame Inspektionsübung

SCHLIERBACH - Das Gemeindehaus in Schlierbach war Einsatzort einer Inspektionsübung dreier Lindenfelser Feuerwehren. Etwa 30 Aktive aus Schlierbach, Eulsbach und Winkel trafen sich am Feuerwehrgerätehaus in Schlierbach. Als Beobachter dabei waren unter anderem Ortsbeirat Gottfried Krasemann, Pfarrer Martin Polivka sowie der Lindenfelser Stadtbrandinspektor Jürgen Bitsch, der sein Amt seit April dieses Jahres innehat. Dieser übernahm es auch, den Notruf vom Einsatzort aus, dem Gemeindehaus in Schlierbach, abzusetzen und damit die Übung zu starten.

 


Um möglichst realistische Bedingungen für die Übung zu haben, hatte es die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schierbach übernommen, ein Szenario vorzubereiten, das allen beteiligten Einsatzkräften unbekannt war.

Daher hieß es für die Brandbekämpfer aus Schlierbach zunächst, die Lage am Gemeindehaus zu erkunden. Schnell stellte sich heraus, dass ein Küchenbrand fingiert worden war, der nur über den Hintereingang erreichbar war, weil der Haupteingang verschlossen war. Dicke Rauchschwaden in den Räumen erschwerten sowohl die Suche nach als auch die Bergung von Verletzten (Dummys) und machten einen Einsatz von Atemschutzgeräten nötig.

Für den Erstangriff auf das Feuer wurde der Tank des Schlierbacher Tanklöschfahrzeugs (TLF) genutzt. Parallel dazu wurde zur Sicherheit eine Wasserversorgung aus dem angrenzenden Bach hergestellt. Auch an den Aufbau einer Riegelstellung über den Friedhof war gedacht worden. Die Einsatzleitung hatte der Schlierbacher Wehrführer Oliver Wolf übernommen. Er wurde von Marcel Vatter, der gleichzeitig stellvertretender Wehrführer in Schlierbach ist, als Gruppenführer unterstützt sowie von Bernd Pfeifer aus Winkel und Jörg Marquard aus Eulsbach, die ebenfalls die Aufgaben der Gruppenführer übernahmen. Während alle Wehren für den Innenangriff zuständig waren, verantwortete die Eulsbacher Wehr die Wasserversorgung und die Brandschützer aus Winkel waren für Beleuchtung und Stromversorgung zuständig. Beim Bergen verletzter Personen aus dem Gebäude mit Atemschutzgeräten galt dagegen: „Wer fertig ist, kommt rein“, wie Wehrführer Wolf erklärte. Nach der Einsatzübung zeigte sich Wolf zufrieden und sprach von einem „reibungslosen und harmonischen“ Ablauf. Auch Stadtbrandinspektor Bitsch bewertete den Verlauf der Übung positiv, es sei alles „ruhig verlaufen“. Die erste Person sei neun Minuten nach Absetzen des Notrufs geborgen worden, die zweite nach zwölf Minuten. Aufgrund eines störenden Steins habe die Wasserversorgung aus dem Bach allerdings erst nach 18 Minuten erfolgen können.

Bitsch hob besonders das „gute Zusammenspiel“ der drei Ortswehren hervor. Man merke, dass die Wehren aus Schlierbach, Winkel und Eulsbach oft zusammen üben, so Bitsch, der selbst Oberbrandmeister ist. Abschließend gab es eine ausführliche Manöverkritik im Feuerwehr Gerätehaus.

Auch in Kolmbach klappt es reibungslos
Einen Tag zuvor hatten bereits 14 Feuerwehrleute aus Kolmbach ihre Inspektionsübung absolviert. Hierzu waren sie – ausgerechnet – in das frisch gestrichene Dorfgemeinschaftshaus ausgerückt. Auch diese Übung verlief reibungslos, wie Stadtbrandinspektor Jürgen Bitsch erklärte.

In den insgesamt acht Lindenfelser Feuerwehr-Einsatzabteilungen sind rund 180 Personen organisiert, darunter ein Dutzend Frauen.

(Artikel aus dem "Starkenburger Echo")

Mittwoch, 14. September 2016

Wandertag der FFW Schlierbach

An alle Einwohner:

Liebe Schlierbacher,

Der 3. Oktober ist nicht mehr fern, und damit auch der Zeitpunkt für unsere traditionelle

Tageswanderung mit Rucksackverpflegung

Wir wollen eine Wanderung von Hirschhorn aus entlang der Neckarauen machen. Die Länge des Rundweges ist ca. 12 km.

Wir treffen uns um 10.00 Uhr am Römischen Kaiser und fahren mit Privat – Pkw (Fahrgemeinschaften absprechen) nach Hirschhorn auf einen Parkplatz.

Die Wanderung beginnt mitten in Hirschhorn und führt uns über den „Schießbuckel“ auf der Westseite des Neckars durch das gemeindefreie Gebiet Michelbuch bis nach Neckarhausen.
In Neckarhausen überqueren wir den Neckar mit der Fähre und suchen uns einen schönen Platz zum Rucksack auspacken. Danach führt uns der weitere Weg entlang der Neckarauen zurück nach Hirschhorn.
In Hirschhorn können wir dann in einem der vielen Gasthäuser noch einen Kaffee trinken oder ein Eis essen.

Nach der Wanderung wollen wir zum Abschluss noch Einkehr in einem Lokal machen.
Um die Wanderung besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung bei:

Hilmar Rühl, Tel.: 06255/ 12 17 oder
Arno Steinmann, Tel.: 06255/ 27 97

Über eine rege Teilnahme freuen sich Unsere Wanderwarte
und der Vorstand der FFw Schlierbach

Mittwoch, 13. Juli 2016

Zum Geburtstag ein Besuch im Drachenmuseum

Anlässlich ihres fünften Geburtstags im vergangenen Jahr, bekamen die „Schlierbacher Löschdrachen“ der FFW Schlierbach, vom Verein „Drachenmuseum“ eine Einladung zu einem Museumbesuch, die sie kürzlich einlösten.
Monika und Peter Woitge begrüßten die Kinder sehr herzlich und erklärten ihnen anschaulich die Exponate. Der Feuerwehr-Nachwuchs zeigte sich sehr interessiert und stellte viele Fragen. Besonders das Museums-Maskottchen die Bartagame „Harry“ hatte es den Kindern angetan.

Nach einem spannenden Rundgang, durften sich die Kinder gemeinsam auf Bildersuche durch das Drachenmuseum begeben und die „Drachenhöhle“ besuchen.
Monika Woitge hatte als zusätzliches Geburtstagsgeschenk noch einen leckeren Drachenkuchen gebacken und lud die Kinder mit ihren Betreuerinnen in den wunderschönen Drachengarten hinter dem Museum ein.

Dazu gab es für alle Löschdrachen noch einen Drachen als Schlüsselanhänger.
Die Schlierbacher Löschdrachen mit ihren Betreuerinnen Gabi Schneider, Elke Steinmann, Beate Hoeppner und Claudia Emig zeigten sich begeistert von diesem tollen Geburtstagsgeschenk und Sie bedankten sich zum Abschluss sehr herzlich für die Einladung und die anschließende Bewirtung.

Unser Foto zeigt die „Schlierbacher Löschdrachen“ mit Ihren Betreuerinnen und Monika Woitge vom Drachenmuseum (re. im Bild)


Donnerstag, 23. Juni 2016

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren Winterkasten und Schlierbach



Das letzte Wochenende stand bei den Jugendfeuerwehren Winterkasten und Schlierbach ganz im Zeichen eines gemeinsamen Berufsfeuerwehrtages. Morgens um 10.00 Uhr traf man sich im Feuerwehrhaus in Winterkasten. Nach der Begrüßung durch die Jugendwarte konnten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehren anhand der Dienstpläne einen Überblick verschaffen, was an dem Tag alles theoretisch und praktisch geübt werden soll, wenn da nicht noch die eine oder andere Überraschung wäre…
Im Anschluß wurden aus beiden Jugendwehren gemischt Gruppen gebildet, und es ging an die Einsatzfahrzeuge zur Fahrzeugkunde. Hier war es wichtig, die Fahrzeuge der jeweils anderen Wehr kennenzulernen, da beide Wehren unterschiedliche Fahrzeuge haben. Auf der einen Seite das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank aus Winterkasten, auf der anderen Seite das Tragkraftspritzenfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug Unimog aus Schlierbach. Beide MTF sind in ähnlicher Weise aufgebaut.
Während die Fahrzeugausbildung  mit den Jugendlichen durchgeführt wurde, ertönte unvermittelt die Alarmsirene: Brandmeldeanlage in der Eleonorenklinik hat ausgelöst. Schnell waren die Fahrzeuge einsatzbereit und es ging los Richtung Klinik. Dort angekommen, mußte im Gebäude der entsprechende Rauchmelder anhand eines Lageplans gesucht werden. Schnell wurde der Brandherd gefunden.
Pünktlich um 12.00 Uhr saß man im Gerätehaus zum Mittagessen. Kaum beendet, kam wieder ein Alarm: Scheunenbrand in Winterkasten. Alle Fahrzeuge wurden sofort besetzt und es ging schnell zur Einsatzstelle. Wasserversorgung wurde aufgebaut, die Atemschutzgeräteträger machten sich bereit und man begann, den Brand zu löschen. Nach getaner Arbeit wurden die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht. 

Als nächstes standen Erste Hilfe, Feuerlöschausbildung und Freizeit auf dem Dienstplan, unterbrochen durch verschiedene Einsätze.
Ein Gebäudebrand wurde in Schlierbach gemeldet und alle Fahrzeuge fuhren dorthin. Es wurde die Wasserversorgung über eine Saugstelle aufgebaut und der Brand konnte über mehrere Seiten gelöscht werden. Nach der Rückkehr wurde mit der Ausbildung weitergemacht, bis am Ende gegen 23.00 Uhr noch zwei vermisste Personen gemeldet wurden. Am Bismarcksturm wurden sie dann gefunden
Nach einer ruhigen Nacht gab es dann morgens ein gutes Frühstück und zum Abschluß noch einen Einsatz an einer Ölspur.



Bei der Nachbesprechung waren sich die Jugendlichen einig: Im nächsten Jahr machen wir das wieder. Ein großes Dankeschön sei noch an die Jugendwarte und Helfer aus Winterkasten und Schlierbach gesagt. 


Montag, 6. Juni 2016

„Feuer“ war nach einer halben Stunde aus

Brandschutz: Wehren simulierten Großbrand in Eulsbach / Hohen Ausbildungsstand demonstriert


Dichter Rauch drang am Freitagabend aus dem Dach des Werkstattgebäudes der Sägen- und Werkstattschleiferei Katzenmayer in Eulsbach. Zum Glück für alle Beteiligten im Eckweg war es nur eine Übung. Der Rauch wurde von Nebelmaschinen künstlich erzeugt, aber dennoch forderte die spektakuläre Feuerwehrübung Einsatzleiter Dirk Fendrich alles ab. Immerhin waren 60 Feuerwehrmänner- und Frauen aus vier verschiedenen Wehren im Einsatz, deren jeweilige Aufgaben Fendrich koordinierte.

Ein technischer Defekt hatte die Werkstatt in Brand gesetzt, lautete die Aufgabenstellung. In wie weit gefährliche Stoffe in der Werkstatt lagern, war unklar, aber vier Menschen galten als vermisst, so dass nicht nur ein Feuer zu bekämpfen war, sondern auch Menschenleben auf dem Spiel standen.

"Vermisste Personen" evakuiert
Die Freiwillige Feuerwehr aus dem Lindenfelser Stadtteil Schlierbach baute die zusätzliche Wasserentnahme für den vermeintlichen Großbrand über mehrere hundert Meter aus offenem Gewässer auf, während die Freiwillige Feuerwehr aus Eulsbach den Erstangriff übernahm und auch den ersten Atemschutztrupp ins Gebäude schickte, um nach den Vermissten zu suchen.
Insgesamt waren sechs Atemschutztrupps notwendig, bis alle Personen in dem verwinkelten und aus mehreren Räumen bestehenden Werkstattgebäude gefunden und ins Freie gebracht werden konnten. Dabei wurde auch der Einsatz einer Schleifkorbtrage notwendig, um eine Person aus dem ersten Obergeschoss zu retten. Die Freiwillige Feuerwehr aus Winkel bekämpfte den Brand von der Gebäuderückseite aus und hatte auch die Aufgabe übernommen, angrenzende Wohngebäude vor den Flammen zu schützen. Auch die Freiwillige Feuerwehr aus Lindenfels Mitte war im Einsatz, die aufgrund der Vollsperrung auf der Nibelungenstraße in Lindenfels ( dort wird aktuell ein Teil der neuen Teerdecke erneuert), eine weitere Anfahrt zum Unglücksort hatte. Aber das wäre bei einem echten Ernstfall am Freitag auch nicht anders gewesen.

Ein Helfer verletzt
Die Lindenfelser Drehleiter kam ebenfalls zum Einsatz und bekämpfte den Brand vom Hof des Nachbarhauses aus. Nach knapp 20 Minuten waren alle vermissten Personen gefunden, "Feuer aus," hieß es nach rund einer halben Stunde. Pech hatte bei der Übung ein Feuerwehrmann, der sich am Fuß verletzte und vorsorglich zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die Übung, zu der auch Bürgermeister Michael Helbig in den Stadtteil gekommen war, zeigte einen hohen Ausbildungsstand bei den Lindenfelser Wehren. Zum Glück brennt es in Eulsbach nicht all zu oft, wobei sich die Arbeit einer Freiwilligen Feuerwehr natürlich nicht nur auf die reine Brandbekämpfung beschränkt.
Brennt es dann aber einmal, bleiben die schlimmen Bilder dann aber auch über Jahrzehnte in den Köpfen der Dorfbewohner.
Ältere Zuschauer der Übung berichteten von einem Mühlenbrand in den 1920er Jahren und einem Großfeuer auf einem Bauernhof in den 1930er Jahren. Ein Flächenbrand hielt die Feuerwehr vor einigen Jahren in Atem, konnte aber noch kurz vor dem Wald gestoppt werden. cs
(Bergsträßer Anzeiger, Montag, 06.06.2016)

Montag, 25. April 2016

Vaddedoag bei de Feijewehr

Auch in diesem Jahr lädt die Feuerwehr Schlierbach am Donnerstag 5. Mai 2016 wieder zum Vatertags-Grillfest am Feuerwehrhaus in Schlierbach ein.
 


Ab 10.30 Uhr geht's los und die Feuerwehr ist mit gekühlten Getränken, Leckereien vom Grill, Live-Musik mit den „Los Stefanos“ und einem großen Kuchenbuffet für alle Ausflügler und Wanderer bestens gerüstet.

Dazu laden eine Mal- und Spielecke, sowie der nahe gelegene Spielplatz die jüngsten Besucher zum Spielen und Toben ein.

Die Schlierbacher Feuerwehr freut sich auf zahlreiche Besucher und ein geselliges und schönes Fest  im Hof des Feuerwehrhauses. Bei kühler Witterung gibt es ausreichend Sitzgelegenheiten in der Fahrzeughalle.

Montag, 18. April 2016

Jürgen Bitsch ist neuer Brandinspektor


Montag, 14. März 2016

Feuerwehren erhielten Geld für die Jugend

Nibelungenring-Rallye: Organisatoren übergaben Spenden an die Rettungsdienste, die entlang der Strecke im Einsatz waren 


Feuerwehren aus der Region haben Spenden als Dank für ihre Mithilfe bei der 48. Nibelungenring-Rallye und der 8. Nibelungenring-Rallye Historic im Oktober erhalten. Aufgrund des Teilnehmerzuspruchs, des ehrenamtlichen Einsatzes vieler Helfer sowie der Sponsoren und Inserenten im Programmheft hatten die Organisatoren einen Überschuss erwirtschaftet. Die Veranstaltergemeinschaft besteht aus acht Motorsportclubs.

Die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren aus Gadernheim, Reichenbach, Glattbach, Kolmbach, Seidenbuch, Schannenbach, Eulsbach, Lindenfels, Schlierbach und Winkel sowie aus Scharbach, Hammelbach, Wald-Michelbach, Gadern, Weiher, Rimbach und Zotzenbach erhielten als Dank für die Mithilfe und die Bereitstellung von Personal und Geräten, jeweils 150 Euro für ihre Jugend- und Vereinsarbeit.
Die Mitglieder der Organisationsleitung unter der Führung von Robert Gehrisch bedankten sich für die hervorragende Zusammenarbeit bei den Vertretern der Feuerwehren. Ohne die Mithilfe der Rettungsdienste sowie der vielen anderen ehrenamtlichen Helfer wäre es nicht möglich, die größtmögliche Sicherheit an der Strecke zu gewährleisten, betonten die Organisatoren. Dabei sei die Rallye ohne Personenschäden verlaufen, so dass die rund 400 Helfer, die 130 Rallyeteams und die zahlreichen Zuschauer bei schönem Herbstwetter, eine tolle und sportlich ansprechende Motorsportveranstaltung erleben konnten.
Als Bestätigung der Leistungen aller Helfer wurde die Nibelungenring-Rallye von den Fahrern des Baden-Württemberg-Franken-Rallyepokals und von Verantwortlichen des ADAC Hessen-Thüringen zu einer der besten Rallye-200-Veranstaltungen in Süddeutschland im abgelaufenen Jahr gewählt. Auch in Zukunft werde die Veranstaltergemeinschaft in Sachen Sicherheit keine Kompromisse eingehen, um für alle Beteiligten eine professionelle vorbereitete und ansprechende Rallye zu bieten, hieß es von Organisationsleiter Robert Gehrisch.

Nächstes Rennen am 15. Oktober
Gehrisch wies darauf hin, dass die nächste Rallye am 15. Oktober stattfinden soll. Die Vorbereitungen seien schon in vollem Gange. Besonders stolz sind die Veranstalter auf die erstmalige Teilnahme zum DMSB Rallye-Cup, der zweiten Liga im Deutschen Rallyesport. Die sportliche Aufwertung mit zusätzlichen Wertungsprüfungs-Kilometern stellt die Veranstalter vor neue Aufgaben und man arbeite bereits neue Strecken aus.
Als Rallyezentrum werden - wie schon 2013 und 2014 - die Peter-Heckmann-Sportanlage und der ADAC-Jugendverkehrsübungsplatz in Affolterbach dienen. Für die Rallye erwartet die Veranstaltergemeinschaft mehr als 100 Starter aus Süddeutschland und dem benachbarten Ausland. Außer dem Bestzeitfeld, werden die historischen Fahrzeuge der Retro-Rallye-Serie des ADAC Pfalz dabei sein. red
(Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 11.03.2016)

Freitag, 4. März 2016

Altpapiersammlung der Feuerwehr Schlierbach

Am Samstag, dem 27. Februar 2016 sammelt die Freiwillige Feuerwehr wieder Altpapier im Stadtteil Schlierbach.

Die Bevölkerung wird gebeten, das Papier ab 9.30 Uhr gebündelt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen.

Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im Voraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Neues Löschfahrzeug kommt in Laufe des Jahres

Freiwillige Feuerwehr Schlierbach tagte: Mehrere Mitglieder Befördert/ Ausbildung und Ausrüstung waren Themen 


Mit Worten des Dankes an alle aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung eröffnete Wehrführer Oliver Wolf seinen umfassenden Jahresbericht bei der Jahreshauptversammlung der Schlierbacher Feuerwehr. Insgesamt blickee die Einsatzabteiabteilung "auf ein sehr ruhiges Jahr" zurück. Die Einsatzkräfte wurden zu zwei Hilfeleistungseinsätzen gerufen und leisteten vier Brandsicherheitsdienste. 

Wie Oliver Wolf weiter aufführte, trafen sich die 32 aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung zu 23 Übungen und Unterrichtsabenden. "Die Ausbildung und das Personal stimmen", so Wolfs Fazit. Themen der Übungen waren verschiedene Angriffsübungen. Gearbeitet wurde mit Schaum und mit Wasser über Hydranten und offenen Gewässern. Auch wurde die Wasserförderung über lange Wegstrecken geübt. Ein Thema war "verunfallte Fahrzeuge sichern". Gemeinsam mit den Wehren aus Eulsbach und Winkel wurde die Inspektionsübung abgehalten. Auch zu einer "wirklich geheimen Alarmübung" wurden die Kameraden gerufen, sie fand auf einer Innenhaus-Baustelle statt. "Hier wurde schnell deutlich, dass Marcel Vatter, ob er es wollte oder nicht, auf einmal automatisch Einsatzleiter war und alle nachrückenden Fahrzeuge und Wehren wollten von Ihm einen Auftrag erhalten", erinnerte Wehrführer Oliver Wolf, der diese Übung vorbereitet hatte und somit als Einsatzleiter nicht zur Verfügung stand. Ganz wichtig war bei dieser Übung auch der Einsatz der Atemschutzgeräteträger. In der Schlierbacher Wehr sind acht Kameraden einsetzbar.

Wichtig für jede Wehr sind optimales Gerät und Fahrzeuge. Die Schlierbacher Wehr verfügt über drei Einsatzfahrzeuge. Im Laufe des Jahres soll das dreißig Jahre alte Tanklösch-Fahrzeug durch ein modernes TSF-W ersetzt werden. Oliver Wolf und alle Mitglieder der Einsatzabteilung freuen sich schon auf die Indienststellung ihres neuen Fahrzeuges. "Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren, heißt es". Von Seiten des Feuerwehrvereins werden 20 000 Euro für wichtige Zusatzausstattungen für das neue Fahrzeug ausgegeben. "Das trägt zur einer finanzielle Entlastung für die Kommune und gleichzeitig zu einem technischen Mehrwert des Fahrzeuges bei", betonte Oliver Wolf.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit
Über die Nachwuchsarbeit berichtete Jugendwart Boris Ihrig. Die Nachwuchsgruppe zählt 15 Mitglieder. Für sie wurden im vergangenen Jahr 26 Stunden an feuerwehrtechnischer Ausbildung im praktischen und theoretischen Bereich abgehalten. Eine Übungseinheit bildete der Berufsfeuerwehrtag in Winterkasten. Eine besondere Übung war die "Rettung von Menschen im Kindergarten und der Aufbau der Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke". Weitere Übungen hatten als Thema "Werkstattbrand", "LKW-Brand", "Person in Not", "Verschüttete Person" und "Unklarer Brand im Wohngebäude".

Gerne treffen sich die Jugendlichen zur Freizeitgestaltung. Dazu gehörte die Vorbereitung und Beteiligung am Umzug der Schlierbacher Kerb. Zum Jahresabschluss wurde die Kletterhalle in Bensheim besucht. Alle Aktionen und Übungen waren dank der Hilfe anderer Aktiver möglich. Die Abteilung mit den jüngsten Mitgliedern der Schlierbacher Feuerwehr heißt "Löschdrachen", hier können die Kinder dabei sein, die für die Jugendfeuerwehr erforderliche Mindestalter von zehn Jahren noch nicht erreicht haben. Gabi Schneider hatte den Bericht vorbereitet, der von vielen Aktivitäten zeugte. "Das Jahr 2015 war für uns ein ganz besonders Jahr, denn wir feierten das fünfjährige Bestehen der Löschdrachen", erinnerte Gabi Schneider.

Da im August auch die Jugendfeuerwehr ihr vierzigjähriges Bestehen feierte, wurden die Feste zusammengelegt. In Schlierbach wurde die Kinderfeuerwehrolympiade des Kreises Bergstraße durchgeführt. Die 21 Kinderfeuerwehrmitglieder treffen sich einmal im Monat, immer donnerstags um 17 bis 18 Uhr. So fanden im vergangenen Jahr zwölf Treffen statt. Zu Beginn des Jahres werden die jungen Mitglieder mit einem Löschdrachenausweis ausgestattet, der die Termine enthält. In den Übungsstunden wird den Kindern spielerisch die Bedeutung von Kameradschaft und Teamfähigkeit vermittelt.

Zahlreiche Aktivitäten
Ebenso spielerisch werden feuerwehrtechnische Themen und die Brandschutzerziehung und Verkehrserziehung vermittelt. Dazu gehören Übungen zum richtigen Absetzen eines Notrufes und des richtige Verhalten bei Notfällen sowie das Leisten von Erster Hilfe. Willkommen war die Kinderfeuerwehr auch beim Jugendfeuerwehrtag in Winterkasten. Mit der Teilnahme am Kerweumzug, dem Bemalen von Kürbissen und dem Backen von Weihnachtsplätzen nahm das Jahr seinen Lauf. jhs
(Bergsträßer Anzeiger, Donnerstag, 11.02.2016)

Besonderer Dank für Reinhard Ullrich

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach galt es, einem besonderen Feuerwehrmann zu danken. Reinhard Ullrich beendete nach über 50 Jahren seine Mitarbeit im Vorstand der Feuerwehr Schlierbach.
Seit 1958 war er in der Feuerwehr Schlierbach aktiv und seit 1963 als Mitglied des Vorstandes, u.a. als Kassenführer, Schriftführer, 1. Vorsitzender und zuletzt Vorsitzender der Alters- und Ehrenabteilung.
Im Jahr 1983 bekam er für seine Verdienste das silberne Brandschutzehrenzeichen und im Jahr 2012 den Landesehrenbrief des Landes Hessen verliehen.

Der 1. Vorsitzende Arno Steinmann und Wehrführer Oliver Wolf würdigten dieses außergewöhnliche Engagement und dankten Reinhard Ullrich mit einem besonderen Ehrengeschenk für seine langjährige Vorstandstätigkeit.