[]
AKTUELLES - Unser Web-Log - AKTUELLES []

Montag, 14. März 2016

Feuerwehren erhielten Geld für die Jugend

Nibelungenring-Rallye: Organisatoren übergaben Spenden an die Rettungsdienste, die entlang der Strecke im Einsatz waren 


Feuerwehren aus der Region haben Spenden als Dank für ihre Mithilfe bei der 48. Nibelungenring-Rallye und der 8. Nibelungenring-Rallye Historic im Oktober erhalten. Aufgrund des Teilnehmerzuspruchs, des ehrenamtlichen Einsatzes vieler Helfer sowie der Sponsoren und Inserenten im Programmheft hatten die Organisatoren einen Überschuss erwirtschaftet. Die Veranstaltergemeinschaft besteht aus acht Motorsportclubs.

Die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren aus Gadernheim, Reichenbach, Glattbach, Kolmbach, Seidenbuch, Schannenbach, Eulsbach, Lindenfels, Schlierbach und Winkel sowie aus Scharbach, Hammelbach, Wald-Michelbach, Gadern, Weiher, Rimbach und Zotzenbach erhielten als Dank für die Mithilfe und die Bereitstellung von Personal und Geräten, jeweils 150 Euro für ihre Jugend- und Vereinsarbeit.
Die Mitglieder der Organisationsleitung unter der Führung von Robert Gehrisch bedankten sich für die hervorragende Zusammenarbeit bei den Vertretern der Feuerwehren. Ohne die Mithilfe der Rettungsdienste sowie der vielen anderen ehrenamtlichen Helfer wäre es nicht möglich, die größtmögliche Sicherheit an der Strecke zu gewährleisten, betonten die Organisatoren. Dabei sei die Rallye ohne Personenschäden verlaufen, so dass die rund 400 Helfer, die 130 Rallyeteams und die zahlreichen Zuschauer bei schönem Herbstwetter, eine tolle und sportlich ansprechende Motorsportveranstaltung erleben konnten.
Als Bestätigung der Leistungen aller Helfer wurde die Nibelungenring-Rallye von den Fahrern des Baden-Württemberg-Franken-Rallyepokals und von Verantwortlichen des ADAC Hessen-Thüringen zu einer der besten Rallye-200-Veranstaltungen in Süddeutschland im abgelaufenen Jahr gewählt. Auch in Zukunft werde die Veranstaltergemeinschaft in Sachen Sicherheit keine Kompromisse eingehen, um für alle Beteiligten eine professionelle vorbereitete und ansprechende Rallye zu bieten, hieß es von Organisationsleiter Robert Gehrisch.

Nächstes Rennen am 15. Oktober
Gehrisch wies darauf hin, dass die nächste Rallye am 15. Oktober stattfinden soll. Die Vorbereitungen seien schon in vollem Gange. Besonders stolz sind die Veranstalter auf die erstmalige Teilnahme zum DMSB Rallye-Cup, der zweiten Liga im Deutschen Rallyesport. Die sportliche Aufwertung mit zusätzlichen Wertungsprüfungs-Kilometern stellt die Veranstalter vor neue Aufgaben und man arbeite bereits neue Strecken aus.
Als Rallyezentrum werden - wie schon 2013 und 2014 - die Peter-Heckmann-Sportanlage und der ADAC-Jugendverkehrsübungsplatz in Affolterbach dienen. Für die Rallye erwartet die Veranstaltergemeinschaft mehr als 100 Starter aus Süddeutschland und dem benachbarten Ausland. Außer dem Bestzeitfeld, werden die historischen Fahrzeuge der Retro-Rallye-Serie des ADAC Pfalz dabei sein. red
(Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 11.03.2016)

Freitag, 4. März 2016

Altpapiersammlung der Feuerwehr Schlierbach

Am Samstag, dem 27. Februar 2016 sammelt die Freiwillige Feuerwehr wieder Altpapier im Stadtteil Schlierbach.

Die Bevölkerung wird gebeten, das Papier ab 9.30 Uhr gebündelt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen.

Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im Voraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Neues Löschfahrzeug kommt in Laufe des Jahres

Freiwillige Feuerwehr Schlierbach tagte: Mehrere Mitglieder Befördert/ Ausbildung und Ausrüstung waren Themen 


Mit Worten des Dankes an alle aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung eröffnete Wehrführer Oliver Wolf seinen umfassenden Jahresbericht bei der Jahreshauptversammlung der Schlierbacher Feuerwehr. Insgesamt blickee die Einsatzabteiabteilung "auf ein sehr ruhiges Jahr" zurück. Die Einsatzkräfte wurden zu zwei Hilfeleistungseinsätzen gerufen und leisteten vier Brandsicherheitsdienste. 

Wie Oliver Wolf weiter aufführte, trafen sich die 32 aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung zu 23 Übungen und Unterrichtsabenden. "Die Ausbildung und das Personal stimmen", so Wolfs Fazit. Themen der Übungen waren verschiedene Angriffsübungen. Gearbeitet wurde mit Schaum und mit Wasser über Hydranten und offenen Gewässern. Auch wurde die Wasserförderung über lange Wegstrecken geübt. Ein Thema war "verunfallte Fahrzeuge sichern". Gemeinsam mit den Wehren aus Eulsbach und Winkel wurde die Inspektionsübung abgehalten. Auch zu einer "wirklich geheimen Alarmübung" wurden die Kameraden gerufen, sie fand auf einer Innenhaus-Baustelle statt. "Hier wurde schnell deutlich, dass Marcel Vatter, ob er es wollte oder nicht, auf einmal automatisch Einsatzleiter war und alle nachrückenden Fahrzeuge und Wehren wollten von Ihm einen Auftrag erhalten", erinnerte Wehrführer Oliver Wolf, der diese Übung vorbereitet hatte und somit als Einsatzleiter nicht zur Verfügung stand. Ganz wichtig war bei dieser Übung auch der Einsatz der Atemschutzgeräteträger. In der Schlierbacher Wehr sind acht Kameraden einsetzbar.

Wichtig für jede Wehr sind optimales Gerät und Fahrzeuge. Die Schlierbacher Wehr verfügt über drei Einsatzfahrzeuge. Im Laufe des Jahres soll das dreißig Jahre alte Tanklösch-Fahrzeug durch ein modernes TSF-W ersetzt werden. Oliver Wolf und alle Mitglieder der Einsatzabteilung freuen sich schon auf die Indienststellung ihres neuen Fahrzeuges. "Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren, heißt es". Von Seiten des Feuerwehrvereins werden 20 000 Euro für wichtige Zusatzausstattungen für das neue Fahrzeug ausgegeben. "Das trägt zur einer finanzielle Entlastung für die Kommune und gleichzeitig zu einem technischen Mehrwert des Fahrzeuges bei", betonte Oliver Wolf.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit
Über die Nachwuchsarbeit berichtete Jugendwart Boris Ihrig. Die Nachwuchsgruppe zählt 15 Mitglieder. Für sie wurden im vergangenen Jahr 26 Stunden an feuerwehrtechnischer Ausbildung im praktischen und theoretischen Bereich abgehalten. Eine Übungseinheit bildete der Berufsfeuerwehrtag in Winterkasten. Eine besondere Übung war die "Rettung von Menschen im Kindergarten und der Aufbau der Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke". Weitere Übungen hatten als Thema "Werkstattbrand", "LKW-Brand", "Person in Not", "Verschüttete Person" und "Unklarer Brand im Wohngebäude".

Gerne treffen sich die Jugendlichen zur Freizeitgestaltung. Dazu gehörte die Vorbereitung und Beteiligung am Umzug der Schlierbacher Kerb. Zum Jahresabschluss wurde die Kletterhalle in Bensheim besucht. Alle Aktionen und Übungen waren dank der Hilfe anderer Aktiver möglich. Die Abteilung mit den jüngsten Mitgliedern der Schlierbacher Feuerwehr heißt "Löschdrachen", hier können die Kinder dabei sein, die für die Jugendfeuerwehr erforderliche Mindestalter von zehn Jahren noch nicht erreicht haben. Gabi Schneider hatte den Bericht vorbereitet, der von vielen Aktivitäten zeugte. "Das Jahr 2015 war für uns ein ganz besonders Jahr, denn wir feierten das fünfjährige Bestehen der Löschdrachen", erinnerte Gabi Schneider.

Da im August auch die Jugendfeuerwehr ihr vierzigjähriges Bestehen feierte, wurden die Feste zusammengelegt. In Schlierbach wurde die Kinderfeuerwehrolympiade des Kreises Bergstraße durchgeführt. Die 21 Kinderfeuerwehrmitglieder treffen sich einmal im Monat, immer donnerstags um 17 bis 18 Uhr. So fanden im vergangenen Jahr zwölf Treffen statt. Zu Beginn des Jahres werden die jungen Mitglieder mit einem Löschdrachenausweis ausgestattet, der die Termine enthält. In den Übungsstunden wird den Kindern spielerisch die Bedeutung von Kameradschaft und Teamfähigkeit vermittelt.

Zahlreiche Aktivitäten
Ebenso spielerisch werden feuerwehrtechnische Themen und die Brandschutzerziehung und Verkehrserziehung vermittelt. Dazu gehören Übungen zum richtigen Absetzen eines Notrufes und des richtige Verhalten bei Notfällen sowie das Leisten von Erster Hilfe. Willkommen war die Kinderfeuerwehr auch beim Jugendfeuerwehrtag in Winterkasten. Mit der Teilnahme am Kerweumzug, dem Bemalen von Kürbissen und dem Backen von Weihnachtsplätzen nahm das Jahr seinen Lauf. jhs
(Bergsträßer Anzeiger, Donnerstag, 11.02.2016)

Besonderer Dank für Reinhard Ullrich

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach galt es, einem besonderen Feuerwehrmann zu danken. Reinhard Ullrich beendete nach über 50 Jahren seine Mitarbeit im Vorstand der Feuerwehr Schlierbach.
Seit 1958 war er in der Feuerwehr Schlierbach aktiv und seit 1963 als Mitglied des Vorstandes, u.a. als Kassenführer, Schriftführer, 1. Vorsitzender und zuletzt Vorsitzender der Alters- und Ehrenabteilung.
Im Jahr 1983 bekam er für seine Verdienste das silberne Brandschutzehrenzeichen und im Jahr 2012 den Landesehrenbrief des Landes Hessen verliehen.

Der 1. Vorsitzende Arno Steinmann und Wehrführer Oliver Wolf würdigten dieses außergewöhnliche Engagement und dankten Reinhard Ullrich mit einem besonderen Ehrengeschenk für seine langjährige Vorstandstätigkeit.


Samstag, 16. Januar 2016

Jahreshauptversammlung



An alle Mitglieder
des Vereins
der Einsatzabteilung
der Jugendfeuerwehr
und der Alters – und Ehrenabteilung


Einladung

Zur Jahreshauptversammlung für das Jahr 2015 des Vereins Freiwillige Feuerwehr Schlierbach e.V. und der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach

am Freitag, den 05.Februar 2016
um 19.30 Uhr
im Hofkaffee Meister

laden wir entsprechend § IX unserer Vereinssatzung und § 15 der Satzung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Lindenfels herzlich ein.


Tagesordnung:


1.     Begrüßung
2.     Totenehrung
3.     Bericht des Schriftführers und des 1.Vorsitzenden
4.     Bericht des Wehrführers
5.     Bericht des Jugendwartes
6.     Bericht der Leiterin der Löschdrachen
7.     Bericht des Vertreters der Alters – und Ehrenabteilung
8.     Bericht des Rechnungsführers
9.     Entlastung des Rechnungsführers und des Gesamtvorstandes
10.   Wahl der Rechnungsprüfer 2016
11.   Beförderungen/ Ernennungen
12.   Außerordentliche Neuwahlen
a) Wahl von zwei Beisitzern für den Feuerwehrausschuß (Wahlberechtigt ist nur die Einsatzabteilung)
b) Wahl des Vertreters der Alters- und Ehrenabteilung (Wahlberechtigt sind A+E und Einsatzabteilung)                                                       
13.   Gäste haben das Wort
14.   Verschiedenes

Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten
Anzug der Einsatzabteilung: Uniform


Mit kameradschaftlichen Grüßen


gez. Steinmann, 1. Vorsitzender      gez. Wolf, Wehrführer




Zur Beachtung!

Bei Änderung der Bankverbindung bitte eine Info an den Rechner oder 1. Vorsitzenden geben, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Dienstag, 12. Januar 2016

Jahresabschlußwanderung der FF Schlierbach 2015

Die traditionelle Jahresabschlußwanderung der FFw Schlierbach führte in diesem Jahr nach Lauten-Weschnitz in das Gasthaus „Zur Post“. Nachmittags um 16.00 Uhr startete man in Schlierbach bei gutem Wetter in Richtung Eulsbach. Von da aus ging es dann weiter nach Erlenbach.  


Dort angekommen führte der Weg weiter bis nach Lauten-Weschnitz. Im Gasthaus „Zur Post“ angekommen, saß man dann bei Essen und Trinken gemütlich beisammen, bis gegen 21.00 Uhr Harald Pfeifer mit dem Bus kam und die Rückreise nach Schlierbach angetreten wurde.


Es war ein schöner Abschluß für das Jahr 2015. Danke sei noch den beiden Kammeraden der Alters- und Ehrenabteilung Reinhard Ullrich und Wolfgang Neubecker gesagt für die Organisation der Wanderung.

Mittwoch, 6. Januar 2016

ACHTUNG: Funktionstest der Feuerwehrsirene im Stadtteil Schlierbach

In den nächsten Tagen muss ein Funktionstest der Feuerwehrsirene im Stadtteil Schlierbach durchgeführt werden. Hierzu wird es notwendig, dass eine Probealarmierung in den Vormittagsstunden (zwischen 10.00 und 12.00 Uhr) stattfindet.

Montag, 21. Dezember 2015

Jahresabschlusswanderung FF Schlierbach

An alle Einwohner:

Liebe Schlierbacher,
das Jahr 2015 neigt sich langsam dem Ende zu und traditionell lädt die  Feuerwehr Schlierbach zu einer „Wanderung zum Jahresende“ ein.

Wer Lust und Laune hat mitzuwandern, sollte sich am Sonntag, den 27.12.2015 um 16.00 Uhr am Gasthaus „Zum Römischen Kaiser“ einfinden.



Von Schlierbach aus wollen wir nach Lauten-Weschnitz in das Gasthaus „Zur Post“ wandern, dort sind Plätze für uns reserviert. Die genaue Route steht noch nicht fest, das ist ein bisschen Wetterabhängig.

Für den Rückweg um ca. 21.00 Uhr ist ein Bus organisiert, der aus der Vereinskasse bezahlt wird. Wir würden uns freuen, wenn wieder viele von Euch mitwandern würden.

Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach wünscht Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und all denen, die an der Wanderung nicht teilnehmen können, alles Gute im Neuen Jahr.

Arno Steinmann,1. Vorsitzender              Oliver Wolf, Wehrführer

Montag, 14. Dezember 2015

Sogar Gäste aus Nürnberg reisten an

Der schnuckelige Weihnachtsmarkt in Schlierbach war auch in diesem Jahr ein Magnet für Besucher aus nah und fern 



Zum Treffpunkt der Generationen wurde einmal mehr der Schlierbacher Weihnachstmarkt am Dritten Adventswochenende. Im Lindenfelser Stadtteil war kaum mehr ein Parkplatz zu erhaschen, so sehr hat sich die Attraktivität des Marktes, der von den Schlierbacher Ortsvereinen organisiert wird, inzwischen herumgesprochen.

Die wohl weiteste Anreise hatte dabei ein Paar aus Nürnberg, die über Bekannte von dem schnuckeligen Markt in Schlierbach gehört hatten und diesen einmal selbst in Augenschein nehmen wollten. Und so schauten sie am Samstag anstatt beim berühmten Christkindlmarkt lieber im Lindenfelser Stadtteil vorbei.
Eingebettet inmitten liebevoll restaurierter Fachwerkhäuser im historischen Dorfkern bietet der Markt all jene Köstlichkeiten, die einen gelungenen Weihnachtsmarkt ausmachen. Es gibt ein gut sortiertes Speisen- und Getränkeangebot, ein buntes Rahmenprogramm, weihnachtliches Liedgut und natürlich allerlei Geschenkideen zum bevorstehenden Fest. Der Erlös aus den jeweiligen Buden bleibt bei den Vereinen, die die Einnahmen aus dem Weihnachtsmarkt auch gut gebrauchen können. Die Freiwillige Feuerwehr, die auf gegrillte Bratwürste setzte, schafft mit den Einnahmen beispielsweise Ausrüstungsgegenstände für die Wehr an, und der Angelsportverein, der leckere Fischbrötchen anbot, bestreitet aus den Weihnachtsmarkteinnahmen den Unterhalt der Fischteiche.

Pommes gab es beim Obst- und Gartenbauverein. Gleich nebenan konnten sich die Marktbummler mit Heidelbeerglühwein und Glühwein nach nordischer Art stärken. Der nordische Glühwein wird aus Weißwein hergestellt und mit Gewürzen und eingelegten Rosinen abgerundet und ist seit Jahren ein Selbstläufer auf dem Markt.

Spielwaren aus Holz sind traditionell, aber auch Schmuck wird immer gerne verschenkt, und so hatten gleich mehrere Anbieterinnen bildhübsche Ohrringe, Ketten, Armbänder und modisches Zubehör im Angebot.
Monika Pelzer fertigt in Heppenheim hübsche Häkelmützen in allen Farben, Tonwaren aus Portugal gab es bei Beate Hoeppner - und selbst hergestellte Marmeladen und Gelees noch dazu. Die "weihnachtliche Kürbismarmelade" bestand den Selbstversuch mit Bravour.

Wärmende Kunstwerke
Für heimelige Wärme sorgten die speziellen Öfen "made in Schlierbach". Da entstanden in den vergangenen Jahren originelle Kunstwerke, beispielsweise aus einer alten Schlepperhinterachse. Mit diesen Unikaten waren die Schlierbacher jetzt sogar auf einem internationalen Ofenbauertreffen in Belgien vertreten.
Das nötige Kleinholz zur Befeuerung wurde an Ort und Stelle gleich von der alten fahrbaren Sägemaschine hergestellt.

Pamela Fischer hatte selbst hergestellte Liköre mit nach Schlierbach gebracht und Sorten wie Kirsch oder Apfel-Zimt im Angebot. Waffeln und Kartoffelsuppe gab es beim Schlierbacher Spielkreis. Die engagierten Waffelbäckerinnen hatten nur drei Stunden nach Markteröfnung bereits 15 Kilo Waffelteig verarbeitet. Heißen Slibowitz servierte der Gesangverein Sängerlust, der zusätzlich noch ein weihnachtliches Konzert in der Kirche organisierte. Kinderpunsch hielt die IMS für die kleinen Marktbesucher bereit, aber auch Bier, für diejenigen, die eine Alternative zu den vielen Heißgetränken suchten..
Die Jagdhornbläser umrahmten mit einigen Melodien das fröhliche Markttreiben, die Märchentante unterhielt die kleinen Gäste und natürlich stattete auch der Nikolaus den Schlierbachern einen Besuch ab.
(Bergsträßer Anzeiger, Montag, 14.12.2015)

Donnerstag, 19. November 2015

Altpapiersammlung der FF Schlierbach

Am Samstag, dem 28. November 2015 sammelt die Freiwillige Feuerwehr wieder Altpapier im Stadtteil Schlierbach.

Die Bevölkerung wird gebeten, das Papier ab 9.30 Uhr gebündelt (!) am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen.


Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im Vorraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.


Sonntag, 18. Oktober 2015

Hilferufe aus dichten Rauchschwaden

Brandschutz: 60 Einsatzkräfte der aller Lindenfelser Feuerwehren rückten aus zu einer Alarmübung in Schlierbach 

Schlierbach. Plötzlich heulten die Sirenen in Schlierbach und zeitgleich regten sich die Melder der Feuerwehrkameraden aus dem Ort, aus Winkel und aus Lindenfels Mitte. Sieben Minuten später wurden gemäß dem Alarmplan die Mitglieder Freiwilligen Feuerwehren aus Eulsbach, Glattbach, Seidenbuch, Kolmbach und Winterkasten aus ihrer abendlichen Ruhe gerissen.


"Ich komme von einem 50. Geburtstag und musste jetzt auf mein Abendessen verzichten", erzählte einer der Brandschützer. Es war nur ein Beispiel, was es bedeutet, wenn ohne vorherige Ankündigung ein Einsatz bei der Feuerwehr ansteht.

Explosion einer Gasflasche
Im Gerätehaus erfuhren alle dann von der anstehenden Alarmübung in Schlierbach. In einem Rohbau in der Waldstraße - dem ehemaligen Gasthaus Sonnenblick - hatte es, so die Info, eine Explosion einer Gasflasche gegeben. Es wurden vier Personen als vermisst gemeldet.
Die Schlierbacher rückten als erstes am Rohbau von Markus Gesell an, ihr Wehrführer Oliver Wolf stand als Nachbar nicht für den Einsatz zur Verfügung - er hatte ihn mit dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Jürgen Bitsch vorbereitet. So oblag diese Aufgabe dem stellvertretenden Wehrführer Marcel Vatter, der mit seinen Kameraden als erstes vor Ort war.

Die für die Brandschützer ungeplante Übung hatte es in sich. Das Objekt lag am Ende einer schmalen, schwer zugänglichen Straße. Schon die Koordination der Feuerwehrfahrzeuge war nicht einfach zu bewältigen, zumal die später nachrückenden Wehren die Aufgabe bekamen, vom Bach aus eine Wasserleitung hinauf zum letzten Gebäude in der Waldstraße aufzubauen. Wer in die Straße hineinfuhr, hatte es nicht leicht, wieder herauszukommen.

Eine gespenstische Szenerie zeigte sich vom Hof des Anwesens. Im dichten Nieselregen rissen die blauen Lichtsignale der Feuerwehrautos immer wieder Lichtblitze in den Nebel. Aus dem Gebäude drangen dichte Rauchschwaden - die Nebelmaschine hatte gute Arbeit geleistet - und von drinnen waren Hilferufe zu vernehmen.



Für Einsatzleiter Marcel Vatter war es die erste Aufgabe dieser Art. Für ihn war das oberste Gebot, sich um die vermissten Personen zu kümmern. Einsatzkräfte rüsteten sich mit Atemschutz aus, bereiteten eine Schlauchleitung vor und krochen dann auf allen Vieren in das völlig vernebelte Gebäude.
Derweil waren die Kollegen aus Winterkasten angekommen, die schnell eine Steckleiter zusammenbauten und an das Balkongeländer stellten. Atemschutzgeräteträger klettern nun fast drei Meter in die Höhe, um von oben nach den Vermissten zu suchen.

Unterstützung kam nun mit dem Drehleiterfahrzeug der Lindenfelser Wehr - auch das musste durch die enge Straße und an den andern Feuerwehrfahrzeugen vorbei. Mit Eintreffen der Lindenfelser Wehr hatte Marcel Vadder die Einsatzleitung an den stellvertretenden Wehrführer von Lindenfels, Michael Höbel, übergeben.

Suche mit Wärmebildkamera
Nach und nach wurden die Vermissten geborgen - nur eine Person ließ sich nicht finden. Die Winterkäster Wehr setzt eine Wärmebildkamera ein. Doch auch diese Aktion war vergebens. Und dann kam noch die Meldung aus den Mikrophonen: "Wir haben eine weitere Gasflasche gefunden, die ist aber kühl, was sollen wir tun?"

Die Antwort vom Einsatzleiter kam prompt: "Die Personensuche hat Vorrang!" Erst als der Entlüfter eingesetzt wurde und sich die Nebelschwaden im Haus lichteten, entdecken die Einsatzkräfte den Verletzten munter und vergnügt auf einem Stuhl "ganz hinten rechts in der Ecke" sitzend. Bei einem wirklichen Einsatz läge er bestimmt schon am Boden und wäre dann auch leichter zu finden gewesen.

Mit dem Auffinden der letzten Person war die Übung beendet. Vom Bach her war mit Schläuchen eine lange Wegstrecke aufgebaut worden. Im Ernstfall hätten auch die Hydranten genutzt werden können, die befinden sich allerdings mal in der Mitte der Straße und mal etwas mehr am Rand. "Wäre wir daran gegangen, hätte kein Einsatzfahrzeug mehr zum Objekt vorfahren können", stellte Wehrführer Oliver Wolf in der anschließenden Abschlussbesprechung klar.
(Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 17.10.2015)

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Beim Löschen die Leitung geschont

Feuerwehr: Übung der Brandschützer aus Winkel, Schlierbach und Eulsbach / Sanierungsbedürftige Wasserrohre wurden vorsichtshalber nicht angezapft 

Einen Unfall mit Strom probten die Feuerwehren Winkel, Schlierbach und Eulsbach bei ihrer diesjährigen Abschlussübung. Angenommen wurde folgendes Szenario: Auf einer Baustelle wurde ein Arbeiter durch einen Stromschlag verletzt. Schuld war ein defektes Kabel. Ein weiterer Beschäftigter hatte einen starken Schock erlitten und irrte verwirrt umher. Der Funkenflug löste zudem einen Brand aus.  


Stromunfall mit Funkenflug
Somit gab es für alle Feuerwehrmitglieder genügend zu tun. Da der angenommene Unfall in Winkel passiert war, rückte zunächst die örtliche Feuerwehr unter Einsatzleitung von Wehrführer Achim Falter an. Die erste Aufmerksamkeit galt der verletzten Person, die unter dem Kran lag. Sicherheitshalber musste der Strom ausgeschaltet werden, ehe die Feuerwehr sachgemäß den Verletzten bergen konnte. Das ging alles innerhalb weniger Minuten, so dass der Verletzte den imaginären Sanitätern und Ärzten übergeben werden konnte.
Etwas schwieriger war es, die unter Schock stehende Person zunächst zu finden und dann zu beruhigen. Inzwischen waren auch die Kollegen aus Schlierbach und Eulsbach eingetroffen und halfen bei der Beruhigung des Mannes. Sie kümmerten sich auch um den Aufbau der Wasserleitung aus den nahen Bach und löschten den Entstehungsbrand. "Der Einsatz von Atemschutzgeräten ist auch hier wichtig, denn gerade auf einer Baustelle können Gefahren lauern, die zunächst nicht gesehen werden", informierte Achim Falter.
Wasser zum Löschen hatten auch die Kollegen von der örtlichen Wehr in ihrem Fahrzeug. Damit konnten sie den "Erstangriff" durchführen. Wenn die Wassermenge aus dem Fahrzeug und aus dem Bach nicht gereicht hätte, dann hätte es die Möglichkeit gegeben, weitere Löschflüssigkeit aus dem Hydranten zu bekommen. Doch davon machten die Winkler Feuerwehrkameraden bei der Übung keinen Gebrauch. Die Wasserleitung steht vor einer notwendigen Sanierung und ist "sehr empfindlich". Wie Achim Falter erklärte, sei der Brandschutz im Ort aber dennoch gesichert.

Dank der wasserführenden Fahrzeuge der Wehren im Stadtgebiet, dem nahen Bach und im Ernstfall auch der Wasserleitung können die Wehren im Bedarfsfall reagieren.
Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Übung. Auch viele Feuerwehrnachwuchskräfte waren vor Ort. Der Lindenfelser Bürgermeister Michael Helbig, der stellvertretende Stadtbrandinspektor Jürgen Bitsch sowie die Ortsvorsteher und interessierte Bürger waren zugegen. Sie konnten sich von der guten Zusammenarbeit der drei Wehren überzeugen. Im Ernstfall wird aus drei Wehren eine Mannschaft, die nach allgemeiner Einschätzung schlagkräftig die Aufgaben lösen kann.

Positive Manöverkritik
Die Manöverkritik von Jürgen Bitsch fiel positiv aus: "Es hat alles wunderbar geklappt. Die verletzte Person konnte innerhalb kürzester Zeit geborgen werden." Für Bürgermeister Michael Helbig war es das erste Szenario mit einem Stromunfall. "Das fand ich interessant", sagte er. Er dankte den Winkler Feuerwehrkameraden, dass sie von der Wasserversorgung aus den anfälligen Leitungen bei der Übung keinen Gebrauch machte. Auch dem Grundstücksbesitzer galt der Dank des Bürgermeisters für die Bereitstellung. Die Aufgabenstellung der Inspektionsübung galt dem derzeitigen Trend bei den Feuerwehren: Die guten Brandschutzmaßnahmen in den letzten Jahren an den Gebäuden würden sich inzwischen positiv auswirken. Einsatzgebiete seien verstärkt technische Hilfeleistungen. Auch die Bilanz in diesem Jahr wird dieses wieder zeigen. Es war übrigens der 31. Einsatz im Lindenfelser Stadtgebiet. Die Übungen sind dabei eingerechnet. jhs
(Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 14.10.2015)