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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Frohes Fest und guten Rutsch!



Liebe Schlierbacher,

das Jahr 2012 neigt sich langsam dem Ende und traditionell lädt die Feuer-wehr Schlierbach zu einer „Wanderung zum Jahresende“ ein. Wer Lust und Laune hat mitzuwandern, sollte sich am Freitag, den 28.12.2012 um 16.00 Uhr am Gasthaus „Zum Römischen Kaiser“ einfinden.

Von Schlierbach aus wollen wir nach Mittershausen in das Gasthaus „Vet-ters Hof“ wandern, dort sind Plätze für uns reserviert. Die genaue Route steht noch nicht fest, das ist ein bisschen Wetterabhängig, wird aber über Erlenbach führen.





Für den Rückweg um ca. 21.30 Uhr ist ein Bus organisiert, der aus der Ver-einskasse bezahlt wird. Wir würden uns freuen, wenn wieder viele von Euch mitwandern würden.

Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach wünscht Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und all denen, die an der Wanderung nicht teilnehmen kön-nen, alles Gute im Neuen Jahr.

Oliver Wolf, Wehrführer
Arno Steinmann, 1. Vorsitzender

Dienstag, 18. Dezember 2012

Regen schreckte die Besucher nicht ab


 



Trotz Schmuddelwetters herrschte reges Treiben beim Weihnachtsmarkt zwischen den Fachwerkhäusern im Dorfkern


Wer denkt, dass Regenwetter und ein Weihnachtsmarkt nicht zusammenpassen, der irrt. Positiv überrascht vom Besuch waren – trotz Schmuddelwetters – die Vertreter der Schlierbacher Vereine, die wieder den Weihnachtsmarkt im Herzen des idyllischen Ortes organisiert hatten. Eingerahmt von der evangelischen Kirche und den weihnachtlich beleuchteten Fachwerkhäusern fand der Markt statt. Mittendrin hatte die Interessengemeinschaft Motorsport IMS einen wärmenden Böllerofen aufgestellt. Selbst der Genuss mehrerer Tassen der leckeren Glühweine hätte niemanden zum Umfallen bringen können. Es war vor lauter Besuchern schlicht kein Durchkommen mehr.


















Warme Mützen und Schmuck
Da half nur eins: sich Leckeres zu Essen zu besorgen oder etwas zu Trinken an dann stehenbleiben, bis sich zufällig eine Lücke auftut. Zufrieden waren alle, auch die Verkäufer. Gerade die warmen Stricksachen waren sehr begehrt. „Die kaufe ich“: Kaum hatte die Besucherin die warme Mütze auf dem Kopf, wollte sie sie schon nicht mehr abziehen. Andere entschieden sich für ein schönes Schmuckstück. Im Angebot waren auch Holzschnitzarbeiten – ein rauchender Drache konnte unter anderem erstanden werden. Keramik aus Portugal gab es hier, und etwas weiter Kerzen aus Bienenwachs und weitere Honigprodukte, süße Marmelade sowie herzhafte Chutneys, die sich bestens fürs Silvesterraclette eignen. Die Besucher durften auch für die Sanierung der Orgel in der evangelisch- reformierten Kirche Geld spenden und dafür einen warmen Schal oder Socken erwerben.

Märchen für die Kinder
Zu Trinken gab es genug, vom Glühwein bis hin zum heißen Orangensaft. Pommes frites und Bratwürste fanden ebenso ihre Liebhaber wie die süßen Waffeln oder die Fischbrötchen. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Etwas ruhiger war es zunächst am Nachmittag zugegangen. Da waren eher Familien mit ihren Kindern unterwegs. Elke Steinmann lud am Samstag und Daniela Vetter am Sonntag die Kinder ins Blockhaus hinter dem evangelischen Gemeindehaus ein. Dort packten die „Märchentanten“ die Bücher aus, und es wurde richtig kuschelig. Die Kinderprogramme endeten am frühen Abend mit dem Besuch des Nikolaus, den Jens Ihrig darstellte. Für Stimmung sorgten bei dem Weihnachtsmarkt der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde und der Männergesangverein Sängerlust Schlierbach mit weihnachtlichen Weisen. (Bergsträßer Anzeiger 17.12.12)

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Hubschrauberlandung nach Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall im Baustellenbereich der L3099 wurde am Donnerstag, 13.12. gegen 13:20 Uhr die Schlierbacher Feuerwehr über Meldeempfänger alarmiert.

















Nach Mitteilung der Leitstelle Bergstraße sollte ein geeigneter Landeplatz gesichert werden und anschließend die Besatzung des Rettungshubschraubers (Christoph 77) zur Unfallstelle befördert werden.
Beim verladen der verletzten Person vom Rettungswagen in den Hubschrauber, musste die L3099 für ca. 15 Minuten voll gesperrt werden. Im Einsatz waren die Fahrzeuge 47 und 19.


Sonntag, 9. Dezember 2012

Adventsfeier der Schlierbacher Löschdrachen





Am letzten Donnerstag im November trafen sich die Kleinsten der Schlierbacher Feuerwehr, die Löschdrachen, zu ihrer letzten Übungsstunde in diesem Jahr. Diese stand ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit und passend dazu hatten die Betreuerinnen der Löschdrachen diesmal etwas Besonderes vorbereitet.

In der Fahrzeughalle wurde für die Kinder ein spiralförmiges Adventsgärtlein aufgebaut, das die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer darstellte. Mit selbstgebastelten Apfelkerzen brachte jedes Kind das Adventsgärtlein nach und nach mehr zum Erleuchten.

















Im Anschluss an diesen sehr ruhigen und besinnlichen Beginn der Adventsfeier trafen sich die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern und den Betreuerinnen im Übungsraum. Auch der Wehrführer der FFW Schlierbach Oliver Wolf sowie der 1. Vorsitzende Arno Steinmann besuchten die Löschdrachen. Svenja Schneider las gemeinsam mit den Kindern eine weihnachtliche Geschichte.

















Natürlich gab es für alle Löschdrachen noch ein Weihnachtsgeschenk, einen Gutschein für einen Besuch des Feuerwehrmuseums in Heppenheim im kommenden Frühjahr. Bei selbstgemachten Plätzchen und Punsch klang die gemeinsame Adventsfeier aus, das nächste Treffen der Löschdrachen ist nach den Weihnachtsferien am 17. Januar 2013.

Donnerstag, 22. November 2012

Altpapiersammlung der FFw Schlierbach





Am Samstag, dem 24. November 2012 sammelt die Freiwillige Feuerwehr wieder Altpapier im Stadtteil Schlierbach. Die Bevölkerung wird gebeten, dass Papier ab 9.30 Uhr gebündelt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen. Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im voraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.

Montag, 19. November 2012

Volkstrauertag am Ehrenmal

 


Volkstrauertag: In Lautertal und Lindenfels gedachten die Bürger an den Ehrenmalen der Opfer von Verfolgung und Gewaltherrschaft















Krieg ist kein Mittel zur Konfliktlösung. In Schlierbach sprachen Stadtrat Gerhard Scheerer und Ortsvorsteher Robert Gehrisch bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal vor der evangelischen Kirche. Neben der Freiwilligen Feuerwehr, die ihre Aufwartung machte, wurde die Gedenkfeier vom Männergesangsverein Schlierbach musikalisch begleitet.

Mittwoch, 14. November 2012

Frostige Stimmung bei der Feuerwehr

Brandschutz: Beim Forum der Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleiné machte sich der Frust der ehrenamtlichen Helfer Luft 














(Das Bürgerforum zum Thema Gefahrenabwehr war äußerst gut besucht. Die Feuerwehren zeigten massiv Präsenz)

Die Stimmung war explosiv, die Atmosphäre frostig. Bei dem gut besuchten Bürgerforum "Brandschutz und Gefahrenabwehr der Zukunft", zu dem die Bürgermeisterkandidatin der LWG/CDU, Alexandra Kleinè, ins Bürgerhaus eingeladen hatte, stand das Stimmungsbarometer auf Minus.

Wut und Empörung über die von der Stadt im Zusammenhang mit dem Aufnahmeantrag für den kommunalen Rettungsschirm ins Auge gefasste Zusammenlegung von Freiwilligen Feuerwehren bis 2020 und die damit verbundene Aufgabe mehrerer Standorte standen den Brandschützern ins Gesicht geschrieben. Enttäuschung und Frust über die "Kurzsichtigkeit" der politischen Vertreter machte sich Luft.

Alle Feuerwehren von Lindenfels und den Stadtteilen hatten Vertreter zu der Versammlung geschickt, die laut Kleinè dazu führen sollte, dass "man miteinander und nicht übereinander redet. Erst kommt die Analyse, dann die Entscheidung." Eine Entscheidung "von oben herab" lehnte Kleiné ab und plädierte stattdessen für mehr Transparenz.

"Hier wird mit Menschenleben gespielt, nur um ein paar Euro zu sparen".

In den Freiwilligen Feuerwehren von Lindenfels sind derzeit 147 Aktive - Frauen und Männer - engagiert.
In der Jugendfeuerwehr sind 52 Jugendliche Mitglied, 43 Kinder gehören den Bambini an. Stadtbrandinspektor Reinhard Fink sprach beim Bürgerforum von einer "guten Zusammenarbeit aller Feuerwehren".

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Lindenfels beträgt 2500 Euro. "So kann es nicht weitergehen. Wir müssen an allen Ecken und Enden sparen", sagte Dr. Siegfried Schwarzmüller.
Die Stadt gibt jährlich 175 000 Euro für die Feuerwehren aus.
Ein Großteil der anfallenden Kosten, beispielsweise für die Uniformen, wird von den Feuerwehrvereinen selbst getragen. Bei Bau- oder Umbaumaßnahmen von Gerätehäusern reduzieren sich die Gesamtkosten regelmäßig durch Eigenhilfe der Feuerwehrleute erheblich.

Etliche Feuerwehren waren komplett und in Uniform angetreten. Unter den Besuchern des Bürgerforums waren einige Kommunalpolitiker, die versuchten, die Wogen zu glätten - auch indem sie eigene Fehler eingestanden und versicherten, dass noch keinerlei Entscheidung zu Einsparmaßnahmen bei den Feuerwehren gefallen sei.

Kreis lehnt Fusionen ab 
Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller machte zu Beginn der hitzigen Diskussion deutlich, dass ein "flächendeckender Brandschutz Aufgabe der Kommune ist". Und er erklärte, warum er ein Gegner der Zentralisierung der Feuerwehren ist: "Wer die Zusammenlegung will, macht den Brandschutz in Lindenfels kaputt. Die Feuerwehrmänner und -frauen fühlen sich außerdem nicht mehr ihrer Wehr zugehörig."

 Harsche Kritik prasselte von den Brandschützern auf die Kommunalpolitiker nieder. Man fühle sich nicht ernst genommen, sei nicht angehört worden, und die Konsequenzen für einen umfassenden, schnellen Brandschutz in den Dörfern seien außer Acht gelassen worden. Auch die Auswirkungen auf die Gemeinschaft und das Vereinsleben in den Dörfern seien bei einer Aufgabe der örtlichen Feuerwehren fatal.

Mitglieder der Einsatzabteilungen und der Feuerwehrvereine erklärten in drastischen Worten, warum Zusammenlegungen in den nächsten 20 bis 25 Jahren kein Thema sein dürfen. "Solange eine Feuerwehr schlagkräftig ist und die Aktiven-Zahl konstant bleibt, sollte kein Feuerwehrhaus geschlossen werden", forderte der Kolmbacher Wehrführer Uwe Schreiber unter dem Applaus seiner Kameraden.
Der Verfechter einer dezentralen Lösung will "Bewährtes weiter verfolgen, solange die Lage nicht dramatisch ist". Schreiber gab zu bedenken, dass bei einer Zusammenlegung die Nachwuchsförderung in den abgehängten Standorten extrem schwierig bis unmöglich werde.

Der Vorsitzende der Feuerwehr Winterkasten, Matthias Hintz, sprach ebenfalls von derzeit "hochmotivierten Nachwuchskräften". Es sei keine Seltenheit, dass alle Familienmitglieder, vom Enkel bis zum Opa, bei der Feuerwehr seien, "weil sie eine Gemeinschaft haben".

Schnelle Hilfe nicht mehr möglich?
Eine voll berufstätige Feuerwehrfrau brach eine Lanze für die Stadtteil-Feuerwehren: "Mein Mann und meine Kinder sind dort Mitglied. Also bin ich auch beigetreten und habe meine Lehrgänge in meiner Freizeit absolviert." Sollte die Stadtteil-Wehr Opfer des Rettungsschirms werden, verblasse das Engagement für die Dorfgemeinschaft.

In Winkel ist die Freiwillige Feuerwehr der einzige örtliche Verein. Er veranstaltet Dorf- und Spielfeste, kümmert sich um das Kriegerdenkmal und die Brauchtumspflege. Der Schlierbacher Wehrführer Oliver Wolf sagte: "Je länger die politische Diskussion dauert, um so weniger Führungskräfte können wir gewinnen."
Immer wieder wurde der Zeitfaktor als Grund für die Beibehaltung der Standorte angeführt: "Je früher wir die Chance haben, einzugreifen, um so geringer ist der Schaden". Sonst "kann aus einem Gardinenbrand schnell ein Vollbrand werden".

Einige Kommunalpolitiker, unter ihnen LWG/CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Stricker, Dr. Siegfried Schwarzmüller von den Grünen und Alexander Strohmenger (CDU) bestätigten, dass Einiges schief gelaufen ist. Strohmenger gestand ein, dass es "durch unklare Führungsverhältnisse zu Unruhe" gekommen sei und vieles, teils bewusst, "falsch angestoßen wurde". Noch sei aber keine Entscheidung gefällt.
Stricker machte den Beschluss seiner Fraktion publik, wonach Einsparmaßnahmen bei den Feuerwehren aus dem Antrag zur Aufnahme in den Rettungsschirm gestrichen werden sollen.
 (Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 14.11.2012)

Dienstag, 13. November 2012

Mit Laternen und Fackeln durch das Dorf





Martinszug: Die Schlierbacher Ortsvereine hatten die Kinder aus dem Dorf zu einem bunten Laternenzug eingeladen. Die Veranstaltung zum Martinstag hat in dem Lindenfelser Stadtteil Tradition. Treffpunkt war am Kirchplatz, von wo aus die vielen Kinder mit ihren Eltern zu ihrer Laternenrunde durch den Ort starteten.



Viele Kinder hatten selbst gebastelte und kunstvoll gestaltete Laternen dabei, wobei die größeren Kinder mit Fackeln ausgerüstet waren. Hans-Dieter Seyfert führte mit seinem Akkordeon den Martinszug an, an mehreren Stationen wurden die traditionellen Laternenlieder gesungen. Sandra Hördt hatte mit einigen Schlierbacher Kindern die Martinsgeschichte eingeübt, die am Bolzplatz vorgespielt und mit viel Beifall belohnt wurde.

Beim Martinsspiel schlüpfte Laura Steinmann mit ihrem Pferd in die Rolle des legendären Heiligen Sankt Martin von Tours. Während seiner Zeit als römischer Legionär hatte dieser den christlichen Glauben angenommen.

Martin wurde zunächst Mönch und schließlich sogar Bischof. In einer eisigen Winternacht traf Martin auf einem Ritt durch die schneereiche Nacht auf einen zitternden Bettler. Martin zerteilte mit seinem Schwert seinen wärmenden Umhang und gab einen Teil an den Bettler weiter.

Ganz so ungemütlich war es in Schlierbach nicht, zudem konnten sich alle Umzugsteilnehmer am Martinsfeuer aufwärmen. Nach dem Laternenzug erhielten alle Kinder Brezeln und heißen Apfelsaft, während sich die Eltern mit Würstchen und Glühwein stärken konnten.
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 13.11.2012)

Donnerstag, 8. November 2012

Heisstraining in der Brandsimulationsanlage

Am 07.11.12 hatten Atemschutzgeräteträger der FF Schlierbach neben weiteren Kameraden von Stadtteilwehren die Reise nach Bürstadt aufgenommen um in der temporär dort stationierten Brandsimulationsanlage der Firma Dräger zu trainieren.


Bild: Draeger.de

Diese Heisstrainingsanlage ermöglicht das Trainieren der Einsatzkräfte unter Realbedingungen bei einem Innenangriff, hierbei enstehen Temperaturen bis zu 700 Grad im Container. Diese Bedingungen schult unsere Kräfte nicht nur in Bezug auf Löschtechniken am Hohlstrahlrohr, Temperaturwahrnehmung, Einhaltung der Einsatzgrundsätze sondern bringt jeden einzelnen bis an die persönliche Leistungsgrenze. Diese Erfahrung ist von unschätzbarem Wert für den Ernstfall.


(Trupp beim Vorgehen)

Der Container selbst wurde über eine Steckleiter vom Dach aus bestiegen, anschliessend musste man eine Eisentreppe mitsamt Schlauch hinabsteigen ins innere der Anlage. In den engen Gängen des Containers waren verschiedene Türen, die es bei nahezu Null-Sicht zu finden und zu öffnen galt, um schlussendlich verschiedene Brandherde real abzulöschen. Unter den Augen der Lindenfelser Bürgermeisteranwärterin Alexandra Kleiné wurde auch mehrfach ein Flashover simuliert.


(Flashover an der Containerdecke)

Zum Abschluss erhielt jeder vorgehende Trupp ein Einsatz-Feedback seitens der Ausbilder zum Vorgehen in der Anlage. Erneut eine wahnsinnig sinnvolle, actiongeladene und augenöffnende Trainingseinheit mit ordentlichem Schuss Adrenalin für alle Teilnehmer.

Sonntag, 4. November 2012

Neue Bilder online

In unserer Bildergalerie sind Fotos der Inspektionsübung und Alarmübung online.

Einfach mal durchklicken...

Dienstag, 30. Oktober 2012

Rauchmelder Lebensretter

Rauchmelder können Leben retten! Folgend ein Trailer von rauchmelder-lebensretter.de:



Dienstag, 16. Oktober 2012

Kritische Kommentare der Löschdrachen





Inspektionsübung: Bei einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren aus dem Schlierbachtal fehlte es nicht an sachkundigen Beobachtern 
















Schlierbach. Den Ernstfall probten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus den Lindenfelser Stadtteilen Schlierbach, Eulsbach und Winkel. Es ging dabei um einen Scheunenbrand im Anwesen Bauer im Schlierbacher Jägersgarten. 

In dem landwirtschaftlichen Anwesen neben dem Spielplatz im Ort erwartete Stadtbrandinspektor Reinhard Fink die Einsatzkräfte, der die Übung vorbereitet hatte und den Einsatz und die Koordination beobachtete. Außerdem waren zahlreiche Mitglieder der Schlierbacher Löschdrachen gekommen. Die Nachwuchsbrandschützer hatten ihre Position an der Eingangstreppe zum Haus bezogen und kommentierten fachkundig den Einsatz ihrer "großen" Kollegen.  

Aus noch ungeklärten Gründen sollte ein Brand in der Scheune des Anwesens ausgebrochen sein. Zwei Personen werden in den Stallungen vermisst, lautete die Aufgabe für den Schlierbacher Wehrführer Oliver Wolf, dem die Einsatzleitung zufiel.

Zum Glück waren nicht auch noch Tiere zu retten, da diese sich noch auf der Weide befanden. Leichter wurde die Aufgabe für Wolf dennoch nicht. Die Schlierbacher Einsatzkräfte waren schnell am Ort, schließlich ist das neue Feuerwehrhaus gerade um die Ecke. Die Brandschützer aus Winkel und Eulsbach wurden bei der Übung ebenfalls hinzugezogen. Bei einem echten Brand regelt ein ausgeklügelter Einsatzplan, welche Feuerwehren alarmiert werden.

Während sich die Schlierbacher Feuerwehrleute um die Brandbekämpfung von der Hofseite aus kümmerten, sorgten die Kräfte aus Eulsbach und Winkel für Straßensperrungen, die Einrichtung eines Verletztenplatzes und die Brandbekämpfung von der Rückseite des großen Anwesens aus. Dazu wurden der Schlierbach angestaut und viele Meter Schlauchleitungen verlegt.

Ziel der Atemschutzgeräteträger war die Rettung der Menschen aus dem Gebäude. Ein Vermisster wurde schnell gefunden, dabei hatten auch laute Hilfeschreie den Weg in die Stallungen gezeigt. Schwieriger wurde die Rettung der zweiten Person, wobei sich auch in Schlierbach eine fehlende Beleuchtung negativ auswirkte: Der Hof war dunkel, die Stallungen vernebelt, ohne zusätzliches Licht wird es schwer, einen eventuell bereits bewusstlosen Menschen zu finden.

Der Kommentar der Löschdrachen ließ nicht lange auf sich warten: "Das dauert aber sehr lange." Je nach Rauchentwicklung wird im Ernstfall die Lage für eingeschlossene Menschen nach einer gewissen Zeit kritisch.
Dabei klappte die Zusammenarbeit aller drei Feuerwehren im Grunde gut, Stadtbrandinspektor Reinhard Fink bedankte sich bei der Abschlussbesprechung für das ehrenamtliche Engagement. cs
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 16.10.2012)

Montag, 15. Oktober 2012

Ausflug der FFW Schlierbach nach Dresden






Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach fuhr am letzten Septemberwochenende zu ihrem Mehrtagesausflug nach Dresden. Früh morgens um Sechs Uhr  ging es von Schlierbach aus auf die Reise. 
















Bei sonnigem Wetter wurde Dresden gegen 14.00 Uhr erreicht. Nachdem dann die Zimmer bezogen waren, war der Rest des Tages zur freien Verfügung und man konnte über den Dresdner Herbstmarkt  bummeln und sich die Sehenswürdigkeiten rund um den Altmarkt ansehen. Abends konnte man dann z.B. im „sächsisch-böhmischen Brauhaus“ die einheimische Küche genießen und gemütlich beisammen sitzen.
 
 















Am nächsten Morgen wartete bereits die Reiseführerin vor dem Hotel und pünktlich um 09.30 Uhr startete der Bus zu einer Stadtrundfahrt und -rundgang an die Sehenswürdigkeiten Dresdens. Anschließend ging es mit einem Schaufelraddampfer die Elbe entlang bis Schloss Pillnitz, dessen Außenanlagen sehr sehenswert sind. Nach der Rückkehr in Dresden konnte noch in den Einkaufspassagen eingekauft werden, bis es zum Abendessen ging.

 
















Montagmorgens ging es dann nach dem Frühstück schon um 09.00 Uhr mit dem Bus in Richtung Sächsische Schweiz. Im Nationalpark angekommen, ging es zu Fuß weiter über die Basteibrücke bis zu einem Aussichtspunkt. Von dort aus konnte man das Elbtal überblicken. Zurück am Bus angekommen, ging die Fahrt weiter bis zur Festung Königstein. Dort hatte man Zeit, die Festungsanlagen und Einrichtungen zu besichtigen. Im Anschluss ging die Busfahrt weiter bis nach Pirna, wo noch eine Stadtbesichtigung in der Altstadt gemacht wurde. Nach diesem anstrengenden Tag saß man dann abends noch gemütlich beisammen.


Dienstags trat man dann nach dem Frühstück die Rückreise an. Allerdings wurde zuerst Meißen angesteuert, wo noch ein Rundgang durch die Altstadt gemacht wurde und natürlich besuchte man die Porzellanmanufaktur Meißen. Dort konnte man einen Rundgang machen und sich Porzellan in allen Variationen anschauen. 

Danach ging dann die Reise zurück nach Schlierbach, wo man abends ankam. Für die Teilnehmer der Reise war es ein kurzweiliger und interessanter Ausflug, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird. (Bilder des Ausfluges in unserer Foto-Galerie)

Dienstag, 9. Oktober 2012

Feuerwehren übten im Pferdestall

Probeeinsatz: Lindenfelser Brandschützer trainierten ihre Zusammenarbeit bei einer Übung in Winkel 

















"Beim Neudäler brennt's": Mit der Feierabendstimmung war es am Freitagabend im Lindenfelser Stadtteil Winkel schnell vorbei, denn pünktlich um 18 Uhr wurden die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr mit Sirenenalarm zum Einsatz gerufen. Allerdings nur zu Übungszwecken, anders als im Jahr 1971, als ein Feuer in dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Marquard großen Schaden anrichtete.
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In den frühen 70er Jahren zündelte ein Feuerteufel in den Dörfern des vorderen Odenwaldes, und auch der Hof an der Winkeler Buchwaldstraße blieb nicht verschont. Drei Monate lang trafen sich damals allabendlich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, um mit Nachtwachen die Gehöfte im Ort vor weiteren Schäden zu bewahren.

Defekte Elektroanlagen
So war es auch nur verständlich, dass Senior-Chef Marquard am Freitagabend kein gutes Gefühl bei der Großübung aller Lindenfelser Stadtfeuerwehren hatte, die sich just sein Anwesen als Objekt zur Übung ausgeguckt hatten. Nicht nur 1971 brannte es nämlich in seinem Anwesen, auch einige Jahre zuvor erlitt die Familie durch ein Feuer Verluste. Das angenommene Szenario am Freitagabend wurde von Stadtbrandinspektor Reinhard Fink vorgegeben: Ein Defekt in den Elektroanlagen hatte in den Pferdestallungen einen Brand verursacht. Mehrere Menschen wurden in den Gebäuden vermisst.
Bereits nach wenigen Minuten war die Feuerwehr aus Winkel zu Stelle. Das Problem in der Buchwaldstraße sind lange Wegstrecken für das Löschwasser. Zwar gibt es in der Nähe des Bauernhofes einen Hydrant. Die Wassermenge aus dem örtlichen Leitungsnetz reicht aber bei weitem nicht aus, um eine effektive Brandbekämpfung vorzunehmen.

Schnell wurde es eng
Den Feuerwehrleuten aus Schlierbach, Eulsbach und Seidenbuch fiel dementsprechend die Aufgabe zu, eine rund 800 Meter lange Schlauchleitung über die Buchwaldstraße bis zur Einsatzstelle zu verlegen. Hierzu wurde der Bach im Dorf angestaut. Die Freiwillige Feuerwehr Lindenfels hatte die Drehleiter mitgebracht. Es wurde nicht nur von oben gelöscht, sondern die Feuerwehr sorgte auch für die Beleuchtung der Unglücksstelle. Wehrführer Achim Falter von der Feuerwehr Winkel hatte zunächst die Einsatzleitung übernommen und wurde dann von Otto Bitsch aus Lindenfels abgelöst.
Schon wenige Minuten nach der Alarmierung wurde es eng in der Buchwaldstraße: Die Feuerwehren aus Kolmbach, Glattbach und Winterkasten eilten zur Hilfe; jede Gruppe übernahm eine wichtige Aufgabe.

Reichelsheim unterstützte
Im Ernstfall gilt der Alarmplan für das Stadtgebiet. Bei einem Einsatz in Winkel beispielsweise wird automatisch auch die Feuerwehr Lindenfels-Mitte alarmiert, zudem Schlierbach oder Eulsbach. Weitere Freiwillige Feuerwehren können jederzeit hinzugerufen werden.
Beim Rundgang um das Anwesen wurde schnell dessen Größe deutlich. Mit Brandbekämpfung von nur einer Seite aus ist es da nicht getan, es wurden zusätzliche Einsatztruppen auf die Rückseite der Stallungen dirigiert. Die Atemschutzgeräteträge hatten inzwischen zwei Personen gerettet und dem Sanitätspersonal übergeben.
Die Freiwillige Feuerwehr Reichelsheim unterstützte die Inspektionsübung mit einem Gerätewagen. Für den Ernstfall verfügt Reichelsheim auch über ein Zelt, in dem sich die Einsatzkräfte während des Einsatzes kurz ausruhen können. Stadtverordnetenvorsteher Rudi Schmidt und weitere Mandatsträger waren als Beobachter dabei.
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 09.10.2012)

Montag, 8. Oktober 2012

Große Alarmübung der Feuerwehren Lindenfels + OT





Am vergangenen Freitag Abend gegen 18 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Lindenfels sowie aller Ortsteile über Sirene sowie Meldeempfänger unangekündigt zu einer Großübung alarmiert. In einem Landwirtschaftlichen Anwesen in Winkel war ein Scheunenbrand angenommen, bei dem es neben der Brandbekämfpung vor allem auch vermisste Personen aus dem Gebäude zu retten galt.

Die Scheune war mit einer Nebelmaschine komplett verraucht, sodass das Vorgehen der Atemschutztrupps entsprechend erschwert wurde. Neben zwei Schlierbacher Atemschutztrupps waren auch weitere Trupps der Nachbarwehren im Gebäude mit der Menschenrettung beschäftigt. Vor der Scheune wurde die Wasserversorgung von weiteren Kräften sichergestellt, auch hier arbeiteten verschieden Ortsteilwehren Hand- in Hand zusammen.

Nach beendetem Einsatz wurden die verbrauchten Atemschutzgeräte durch die Kameraden aus Reichelsheim ersetzt, sodass für alle Atemschutzgeräteträger wieder Einsatzbereitschaft hergestellt wurde. Die Abschlussbesprechung dieser großen, realitätsnahen Übung fand im Schlierbacher Dorfgemeinschaftshaus statt. Hierzu wurden Speisen und Getränke gereicht.