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Donnerstag, 8. November 2012

Heisstraining in der Brandsimulationsanlage

Am 07.11.12 hatten Atemschutzgeräteträger der FF Schlierbach neben weiteren Kameraden von Stadtteilwehren die Reise nach Bürstadt aufgenommen um in der temporär dort stationierten Brandsimulationsanlage der Firma Dräger zu trainieren.


Bild: Draeger.de

Diese Heisstrainingsanlage ermöglicht das Trainieren der Einsatzkräfte unter Realbedingungen bei einem Innenangriff, hierbei enstehen Temperaturen bis zu 700 Grad im Container. Diese Bedingungen schult unsere Kräfte nicht nur in Bezug auf Löschtechniken am Hohlstrahlrohr, Temperaturwahrnehmung, Einhaltung der Einsatzgrundsätze sondern bringt jeden einzelnen bis an die persönliche Leistungsgrenze. Diese Erfahrung ist von unschätzbarem Wert für den Ernstfall.


(Trupp beim Vorgehen)

Der Container selbst wurde über eine Steckleiter vom Dach aus bestiegen, anschliessend musste man eine Eisentreppe mitsamt Schlauch hinabsteigen ins innere der Anlage. In den engen Gängen des Containers waren verschiedene Türen, die es bei nahezu Null-Sicht zu finden und zu öffnen galt, um schlussendlich verschiedene Brandherde real abzulöschen. Unter den Augen der Lindenfelser Bürgermeisteranwärterin Alexandra Kleiné wurde auch mehrfach ein Flashover simuliert.


(Flashover an der Containerdecke)

Zum Abschluss erhielt jeder vorgehende Trupp ein Einsatz-Feedback seitens der Ausbilder zum Vorgehen in der Anlage. Erneut eine wahnsinnig sinnvolle, actiongeladene und augenöffnende Trainingseinheit mit ordentlichem Schuss Adrenalin für alle Teilnehmer.

Sonntag, 4. November 2012

Neue Bilder online

In unserer Bildergalerie sind Fotos der Inspektionsübung und Alarmübung online.

Einfach mal durchklicken...

Dienstag, 30. Oktober 2012

Rauchmelder Lebensretter

Rauchmelder können Leben retten! Folgend ein Trailer von rauchmelder-lebensretter.de:



Dienstag, 16. Oktober 2012

Kritische Kommentare der Löschdrachen





Inspektionsübung: Bei einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren aus dem Schlierbachtal fehlte es nicht an sachkundigen Beobachtern 
















Schlierbach. Den Ernstfall probten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus den Lindenfelser Stadtteilen Schlierbach, Eulsbach und Winkel. Es ging dabei um einen Scheunenbrand im Anwesen Bauer im Schlierbacher Jägersgarten. 

In dem landwirtschaftlichen Anwesen neben dem Spielplatz im Ort erwartete Stadtbrandinspektor Reinhard Fink die Einsatzkräfte, der die Übung vorbereitet hatte und den Einsatz und die Koordination beobachtete. Außerdem waren zahlreiche Mitglieder der Schlierbacher Löschdrachen gekommen. Die Nachwuchsbrandschützer hatten ihre Position an der Eingangstreppe zum Haus bezogen und kommentierten fachkundig den Einsatz ihrer "großen" Kollegen.  

Aus noch ungeklärten Gründen sollte ein Brand in der Scheune des Anwesens ausgebrochen sein. Zwei Personen werden in den Stallungen vermisst, lautete die Aufgabe für den Schlierbacher Wehrführer Oliver Wolf, dem die Einsatzleitung zufiel.

Zum Glück waren nicht auch noch Tiere zu retten, da diese sich noch auf der Weide befanden. Leichter wurde die Aufgabe für Wolf dennoch nicht. Die Schlierbacher Einsatzkräfte waren schnell am Ort, schließlich ist das neue Feuerwehrhaus gerade um die Ecke. Die Brandschützer aus Winkel und Eulsbach wurden bei der Übung ebenfalls hinzugezogen. Bei einem echten Brand regelt ein ausgeklügelter Einsatzplan, welche Feuerwehren alarmiert werden.

Während sich die Schlierbacher Feuerwehrleute um die Brandbekämpfung von der Hofseite aus kümmerten, sorgten die Kräfte aus Eulsbach und Winkel für Straßensperrungen, die Einrichtung eines Verletztenplatzes und die Brandbekämpfung von der Rückseite des großen Anwesens aus. Dazu wurden der Schlierbach angestaut und viele Meter Schlauchleitungen verlegt.

Ziel der Atemschutzgeräteträger war die Rettung der Menschen aus dem Gebäude. Ein Vermisster wurde schnell gefunden, dabei hatten auch laute Hilfeschreie den Weg in die Stallungen gezeigt. Schwieriger wurde die Rettung der zweiten Person, wobei sich auch in Schlierbach eine fehlende Beleuchtung negativ auswirkte: Der Hof war dunkel, die Stallungen vernebelt, ohne zusätzliches Licht wird es schwer, einen eventuell bereits bewusstlosen Menschen zu finden.

Der Kommentar der Löschdrachen ließ nicht lange auf sich warten: "Das dauert aber sehr lange." Je nach Rauchentwicklung wird im Ernstfall die Lage für eingeschlossene Menschen nach einer gewissen Zeit kritisch.
Dabei klappte die Zusammenarbeit aller drei Feuerwehren im Grunde gut, Stadtbrandinspektor Reinhard Fink bedankte sich bei der Abschlussbesprechung für das ehrenamtliche Engagement. cs
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 16.10.2012)

Montag, 15. Oktober 2012

Ausflug der FFW Schlierbach nach Dresden






Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach fuhr am letzten Septemberwochenende zu ihrem Mehrtagesausflug nach Dresden. Früh morgens um Sechs Uhr  ging es von Schlierbach aus auf die Reise. 
















Bei sonnigem Wetter wurde Dresden gegen 14.00 Uhr erreicht. Nachdem dann die Zimmer bezogen waren, war der Rest des Tages zur freien Verfügung und man konnte über den Dresdner Herbstmarkt  bummeln und sich die Sehenswürdigkeiten rund um den Altmarkt ansehen. Abends konnte man dann z.B. im „sächsisch-böhmischen Brauhaus“ die einheimische Küche genießen und gemütlich beisammen sitzen.
 
 















Am nächsten Morgen wartete bereits die Reiseführerin vor dem Hotel und pünktlich um 09.30 Uhr startete der Bus zu einer Stadtrundfahrt und -rundgang an die Sehenswürdigkeiten Dresdens. Anschließend ging es mit einem Schaufelraddampfer die Elbe entlang bis Schloss Pillnitz, dessen Außenanlagen sehr sehenswert sind. Nach der Rückkehr in Dresden konnte noch in den Einkaufspassagen eingekauft werden, bis es zum Abendessen ging.

 
















Montagmorgens ging es dann nach dem Frühstück schon um 09.00 Uhr mit dem Bus in Richtung Sächsische Schweiz. Im Nationalpark angekommen, ging es zu Fuß weiter über die Basteibrücke bis zu einem Aussichtspunkt. Von dort aus konnte man das Elbtal überblicken. Zurück am Bus angekommen, ging die Fahrt weiter bis zur Festung Königstein. Dort hatte man Zeit, die Festungsanlagen und Einrichtungen zu besichtigen. Im Anschluss ging die Busfahrt weiter bis nach Pirna, wo noch eine Stadtbesichtigung in der Altstadt gemacht wurde. Nach diesem anstrengenden Tag saß man dann abends noch gemütlich beisammen.


Dienstags trat man dann nach dem Frühstück die Rückreise an. Allerdings wurde zuerst Meißen angesteuert, wo noch ein Rundgang durch die Altstadt gemacht wurde und natürlich besuchte man die Porzellanmanufaktur Meißen. Dort konnte man einen Rundgang machen und sich Porzellan in allen Variationen anschauen. 

Danach ging dann die Reise zurück nach Schlierbach, wo man abends ankam. Für die Teilnehmer der Reise war es ein kurzweiliger und interessanter Ausflug, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird. (Bilder des Ausfluges in unserer Foto-Galerie)

Dienstag, 9. Oktober 2012

Feuerwehren übten im Pferdestall

Probeeinsatz: Lindenfelser Brandschützer trainierten ihre Zusammenarbeit bei einer Übung in Winkel 

















"Beim Neudäler brennt's": Mit der Feierabendstimmung war es am Freitagabend im Lindenfelser Stadtteil Winkel schnell vorbei, denn pünktlich um 18 Uhr wurden die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr mit Sirenenalarm zum Einsatz gerufen. Allerdings nur zu Übungszwecken, anders als im Jahr 1971, als ein Feuer in dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Marquard großen Schaden anrichtete.
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In den frühen 70er Jahren zündelte ein Feuerteufel in den Dörfern des vorderen Odenwaldes, und auch der Hof an der Winkeler Buchwaldstraße blieb nicht verschont. Drei Monate lang trafen sich damals allabendlich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, um mit Nachtwachen die Gehöfte im Ort vor weiteren Schäden zu bewahren.

Defekte Elektroanlagen
So war es auch nur verständlich, dass Senior-Chef Marquard am Freitagabend kein gutes Gefühl bei der Großübung aller Lindenfelser Stadtfeuerwehren hatte, die sich just sein Anwesen als Objekt zur Übung ausgeguckt hatten. Nicht nur 1971 brannte es nämlich in seinem Anwesen, auch einige Jahre zuvor erlitt die Familie durch ein Feuer Verluste. Das angenommene Szenario am Freitagabend wurde von Stadtbrandinspektor Reinhard Fink vorgegeben: Ein Defekt in den Elektroanlagen hatte in den Pferdestallungen einen Brand verursacht. Mehrere Menschen wurden in den Gebäuden vermisst.
Bereits nach wenigen Minuten war die Feuerwehr aus Winkel zu Stelle. Das Problem in der Buchwaldstraße sind lange Wegstrecken für das Löschwasser. Zwar gibt es in der Nähe des Bauernhofes einen Hydrant. Die Wassermenge aus dem örtlichen Leitungsnetz reicht aber bei weitem nicht aus, um eine effektive Brandbekämpfung vorzunehmen.

Schnell wurde es eng
Den Feuerwehrleuten aus Schlierbach, Eulsbach und Seidenbuch fiel dementsprechend die Aufgabe zu, eine rund 800 Meter lange Schlauchleitung über die Buchwaldstraße bis zur Einsatzstelle zu verlegen. Hierzu wurde der Bach im Dorf angestaut. Die Freiwillige Feuerwehr Lindenfels hatte die Drehleiter mitgebracht. Es wurde nicht nur von oben gelöscht, sondern die Feuerwehr sorgte auch für die Beleuchtung der Unglücksstelle. Wehrführer Achim Falter von der Feuerwehr Winkel hatte zunächst die Einsatzleitung übernommen und wurde dann von Otto Bitsch aus Lindenfels abgelöst.
Schon wenige Minuten nach der Alarmierung wurde es eng in der Buchwaldstraße: Die Feuerwehren aus Kolmbach, Glattbach und Winterkasten eilten zur Hilfe; jede Gruppe übernahm eine wichtige Aufgabe.

Reichelsheim unterstützte
Im Ernstfall gilt der Alarmplan für das Stadtgebiet. Bei einem Einsatz in Winkel beispielsweise wird automatisch auch die Feuerwehr Lindenfels-Mitte alarmiert, zudem Schlierbach oder Eulsbach. Weitere Freiwillige Feuerwehren können jederzeit hinzugerufen werden.
Beim Rundgang um das Anwesen wurde schnell dessen Größe deutlich. Mit Brandbekämpfung von nur einer Seite aus ist es da nicht getan, es wurden zusätzliche Einsatztruppen auf die Rückseite der Stallungen dirigiert. Die Atemschutzgeräteträge hatten inzwischen zwei Personen gerettet und dem Sanitätspersonal übergeben.
Die Freiwillige Feuerwehr Reichelsheim unterstützte die Inspektionsübung mit einem Gerätewagen. Für den Ernstfall verfügt Reichelsheim auch über ein Zelt, in dem sich die Einsatzkräfte während des Einsatzes kurz ausruhen können. Stadtverordnetenvorsteher Rudi Schmidt und weitere Mandatsträger waren als Beobachter dabei.
(Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 09.10.2012)

Montag, 8. Oktober 2012

Große Alarmübung der Feuerwehren Lindenfels + OT





Am vergangenen Freitag Abend gegen 18 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Lindenfels sowie aller Ortsteile über Sirene sowie Meldeempfänger unangekündigt zu einer Großübung alarmiert. In einem Landwirtschaftlichen Anwesen in Winkel war ein Scheunenbrand angenommen, bei dem es neben der Brandbekämfpung vor allem auch vermisste Personen aus dem Gebäude zu retten galt.

Die Scheune war mit einer Nebelmaschine komplett verraucht, sodass das Vorgehen der Atemschutztrupps entsprechend erschwert wurde. Neben zwei Schlierbacher Atemschutztrupps waren auch weitere Trupps der Nachbarwehren im Gebäude mit der Menschenrettung beschäftigt. Vor der Scheune wurde die Wasserversorgung von weiteren Kräften sichergestellt, auch hier arbeiteten verschieden Ortsteilwehren Hand- in Hand zusammen.

Nach beendetem Einsatz wurden die verbrauchten Atemschutzgeräte durch die Kameraden aus Reichelsheim ersetzt, sodass für alle Atemschutzgeräteträger wieder Einsatzbereitschaft hergestellt wurde. Die Abschlussbesprechung dieser großen, realitätsnahen Übung fand im Schlierbacher Dorfgemeinschaftshaus statt. Hierzu wurden Speisen und Getränke gereicht.

Mittwoch, 26. September 2012

Schlierbacher Feuerwehr bei der Kerb

















Auch in diesem Jahr hatte die Freiwillige Feuerwehr wieder Anteil am bunten Schlierbacher Kerweumzug, bei verschiedenen Motiven wirkten die Mitglieder der Wehr und der Jugendabteilung mit. Hier folgend eine kleine Übersicht der Motive:

Alter Kram bei der Feuerwehr
Kinder gibt es in Schlierbach zurzeit viele. Als große Gruppe zogen die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr, die Löschdrachen, mit dem Fahrrad durch Schlierbach. „Wenn mer straige, brennts“, war das Motto der Schlierbacher Feuerwehr. Die Jugendfeuerwehr hatte den Handwagen mit Spritze aus der Garage geholt und machte deutlich, dass „Fahrzeuge bei der Feuerwehr derzeit 100 Jahre halten müssen bevor sie ersetzt werden“.

Bei einem weiteren Motiv von Mitgliedern der Einsatzabteilung (Bild) wurden verschiedene Europäische Nachbarn wie zB. "Don Faulenzo" dargestellt, die unter einem Rettungsschirm die Sonne genossen, während auf einem folgenden Wagen die Arbeitnehmer der Bundesrepublik zur Arbeit bis ins hohe Alter mit Trommeln angepeitscht wurden.

Montag, 17. September 2012

Bilder der Übung mit FF Lindenfels online





In unserer Online-Galerie (Navigation: Galerie) findet sich eine neue Bildergalerie der gemeinsamen Übung mit der FF Lindenfels mitte, die vergangenen Freitag in der Lindenfelser Reithalle statt fand.

Dienstag, 11. September 2012

Kerb in Schlierbach 2012



Wie immer am 4. Wochenende im September feiert Schlierbach auch dieses Jahr seine Kerwe. Hier folgend finden Sie die einzelnen Termine:

Do, 20.09. ab 20 Uhr „Kerb ausgroawe“
Fr, 21.09. ab 21 Uhr „Griechische Nacht“ @ DGH
Sa, 22.09. ab 20 Uhr „Eighteam“ -live- @ DGH
So, 23.09. 14 Uhr „Kerweumzug“ + Kaffee @ DGH
Mo, 24.09. ab 10 Uhr „Frühschoppen“


Die Feuerwehr Schlierbach ist neben den anderen Ortsvereinen ebenfalls Mitveranstalter der Kerwe und freut sich wie jedes Jahr auf ein tolles Kerwewochende in Schlierbach!

Freitag, 31. August 2012

Melder Q3 ausgeliefert





Der aktuelle Melder Q3, das elektronische Infoblatt der FF Schlierbach wurde heute in seiner vierten Auflage an alle Abonnenten versendet. Die FF Schlierbach wünscht angenehmen Zeitvertreib ;-)

Wer den Melder im PDF Format ebenfalls abbonieren möchte, der klicke hier links auf das Bildchen "Melder" und folge der kurzen Anleitung.

Montag, 27. August 2012

Weinheimer Kampagne gegen Hydrantenparker

Weinheim (BW) – Die Freiwillige Feuerwehr Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) hat es satt, dass Falschparker Hydranten und somit schnelle Löschmaßnahmen blockieren. Mit einer Flyer-Aktion will die Feuerwehr die Bürger auf das rücksichtslose Verhalten aufmerksam machen.















“Im Mai dieses Jahres kam es zu einem Wohnungsbrand am Weinheimer Marktplatz. Auch hier war der am nächsten gelegene Hydrant zugeparkt, so dass sich die Weinheimer Feuerwehr einen anderen suchen musste”, berichtet die Feuerwehr in ihrer Pressemeldung. Bei der Suche nach weiteren Wasserentnahmestellen können Einsatzkräfte wertvolle Zeit verlieren.
Die Weinheimer Feuerwehrmänner Sven Buerholt, Abteilung Sulzbach, und Dirk Preuss, Abteilung Lützelsachsen–Hohensachsen, ergriffen die Initiative. Es geht jedoch nicht darum Falschparker anzukreiden, sondern sie über die möglichen Auswirkungen der Unachtsamkeit aufklären. Buerholt und Preuss entwickelten einen Flyer (siehe Bild). Mit diesem Handzettel möchte die Feuerwehr Weinheim die “Hydrantenparker” auf ihr Fehlverhalten hinweisen.

Mittwoch, 22. August 2012

Hubschrauberlandung am Feuerwehrhaus



Am Dienstag Abend wurde um 17:47 Uhr die Schlierbacher Wehr zu einem "Hilfeleistungseinsatz" über Funkmelder und SMS alarmiert. Auf dem Spielplatz war ein 10 Jahre alter Junge gestürzt und wurde bereits vom Rettungsdienst (NEF+RTW) behandelt. Da für den schonenden Transport in die BG-Unfallklinik Ludwigshafen der Rettungshubschrauber (RTH) "Christoph5" im Anflug war, musste ein geeigneter Landeplatz durch die Feuerwehr abgesperrt und gesichert werden.

Da sich bei der Alarmierung einige Kameraden zufällig im Feuerwehrhaus aufhielten, konnte die Wehr innerhalb einer Minute ausrücken. Nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst wurde entschieden, den RTH direkt auf der Kreuzung am Spielplatz/Feuerwehrhaus landen zu lassen. Dieser Bereich wurde durch die inzwischen eingetroffenen 14 Einsatzkräfte weiträumig abgesperrt und gesichert. Ausgerückt wurde mit TSF (6/47-1) und MTF (6/19-1).

Nach einer halben Stunde ist der RTH wieder Richtung Ludwigshafen gestartet und die Feuerwehr konnte ihren Einsatz beenden.

Montag, 13. August 2012

Altpapiersammlung der FFw Schlierbach

Am Samstag, dem 25. August 2012 sammelt die Freiwillige Feuerwehr wieder Altpapier im Stadtteil Schlierbach. Die Bevölkerung wird gebeten, dass Papier ab 9.30 Uhr gebündelt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen. Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im voraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.

Donnerstag, 9. August 2012

Aus dem Schlierbachtal:

Absturz mit Gleitschirm
Ein Mann aus Mosbach ist gestern Mittag mit einem Gleitschirm an der Schwimmbadstraße in Schlierbach abgestürzt. Der 33 Jahre alte Mann landete auf dem Rücken. Nach Angaben der Polizei verletzte er sich dabei und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.


Nach Hundeattacke:
Ein elfjähriger Junge, der in Schlierbach von zwei Rottweilern gebissen und schwer verletzt wurde, befindet sich in einem stabilen Zustand. Das teilte die Polizei mit. Das Kind war am Dienstag angefallen worden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Jungen in eine Mannheimer Klinik. Dort wurden die Wunden genäht, Knochen wurden laut Polizei nicht verletzt.
Eine 32-jährige Frau hatte einen Zwinger geöffnet, um mit den Hunden zu spielen. Die Tiere griffen dann aber zwei Jungen auf dem Nachbargrundstück an. Auch die Frau wurde gebissen.
Die Zukunft der Rottweiler ist noch ungewiss: Nachdem der Besitzer die Hunde auf Anordnung des Ordnungsamtes in ein Tierheim gebracht hatte, soll nun nach Polizeiangaben ein Wesenstest entscheiden, ob die Hunde weitervermittelt oder eingeschläfert werden. lhe

(Bergsträßer Anzeiger, 09.08.2012)