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Dienstag, 27. September 2011

FFW Schlierbach auf der Kerb 2011


(Die Löschdrachen beim Umzug 2011)

Auch in 2011 wurde in Schlierbach bei bestem Wetter wieder Kerb gefeiert. Die Veranstaltungen konnten sich allesamt eines regen Zuspruchs erfreuen, angefangen bei der "Carribean Night" Freitags, über die HR1 Band des Jahres 2011 "Eighteam" am Samstag Abend, den legendären Kerweumzug am Sonntag sowie den montaglichen Frühschoppen mit anschliessendem Bobbycarrennen und Afterrace Party.

Erwähnt sei hier, dass Wehrführer Oliver Wolf erneut das Rennen für sich entscheiden konnte.

Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach beteiligte sich neben der Dienstverrichtung an den Dorfgemeinschaftshausveranstaltungen in diesem Jahr wieder mit mehreren Motiven am großen Umzug.

Montag, 19. September 2011

Zwölf Meter hohe Wasserwand schützt vor dem Feuer



Feuerwehrübung: Brandschützer aus dem Schlierbachtal übten gemeinsam in Eulsbach

Mit modernen Hydroschildern arbeiteten die Feuerwehren aus Eulsbach, Schlierbach und Winkel bei ihrer Jahresabschlussübung. Erstmals wurde diese Feuerwehrtechnik hier bei einer Übung eingesetzt. Ein Hydroschild ist ein Metallrohr, das an der einen Seite einen Anschluss an einen Feuerwehrschlauch hat. Auf der anderen Seite befindet sich ein Metallschild. Trifft das Wasser mit hohem Druck auf das Metall, so entsteht eine Wasserwand, die beim einem C-Schlauch etwa Giebelhöhe (also rund zwölf Meter) erreichen kann.



Die Feuerwehr aus Winkel verfügt über ein solches Hydroschild. Es hat den Vorteil, dass Personal eingespart wird, denn das Gerät wird auf den Boden gestellt und arbeitet dann allein. Eingesetzt wird die Wasserwand zur Abriegelung eines Feuers.

Bei der Übung in Eulsbach wurden der Erlenweg und der Brunnenweg mit Wasserwänden aus zwei Hydroschildern abgegrenzt. Für die Übung war ein Brand im hinteren Trakt der ehemaligen Mühle von Eulsbach angenommen worden. Da von einem "Vollbrand" ausgegangen wurde, bei dem es in dem betroffenen Gebäude in der Regel nichts mehr zu retten gibt, galt die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte den angrenzenden Häusern.

Die Übungsleitung hatte der stellvertretende Wehrführer von Eulsbach, Ferdinand Wojacek. Die Aufgabe war schnell klar: Löschung des Brandes und Schutz der angrenzenden Gebäude, Personen waren keine in Gefahr. Die Eulsbacher Wehr war als erste am Brandort und übernahm den direkten Angriff gegen den Brand. Die Kollegen aus Schlierbach übernahmen den Angriff von der Rückseite des Gebäudes. Die Winkler Brandschützer übernahmen den Schutz der benachbarten Bebauung von der Straße her und bauten die Wasserschilder auf. Wasser wurde aus den Hydranten und aus dem aufgestauten Schlierbach genommen.

4000 Liter Wasser pro Minute
Allein für die Hydroschilder werden rund 4000 Liter Wasser pro Minute benötigt. Gearbeitet wurde insgesamt außerdem mit acht Wasserarmaturen und sechs Strahlrohren. Zum Einsatz kamen auch vier Trupps von Atemschutzgeräteträgern. Sie konnten näher zu Brandherd vordringen als ihre Kollegen ohne Atemschutz. Insgesamt waren 35 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Abgenommen wurde die Übung von Stadtbrandinspektor Reinhard Fink. Seine Bilanz am Ende war durchweg positiv. "Insgesamt ist die Übung gut verlaufen." Über die Teilnahme der Jugendlichen zeigte er sich erfreut.
(Bergsträßer Anzeiger 22. September 2011)

Sonntag, 18. September 2011

Schlierbeche Kerb 2011



Wie immer am 4. Wochenende im September feiert Schlierbach auch dieses Jahr seine Kerwe. Hier folgend finden Sie die einzelnen Termine:

Do, 22.09. ab 20 Uhr „Kerb ausgroawe“
Fr, 23.09. ab 20 Uhr „Carribean Night“ @ DGH
Sa, 24.09. ab 20 Uhr „Eighteam“ -live- @ DGH
So, 25.09. 14 Uhr „Kerweumzug“ + Kaffee @ DGH
Mo, 26.09. ab 10 Uhr „Frühschoppen“


Die Feuerwehr Schlierbach ist neben den anderen Ortsvereinen ebenfalls Mitveranstalter der Kerwe und freut sich wie jedes Jahr auf ein tolles Kerwewochende in Schlierbach!

Montag, 12. September 2011

Großübung: Feuerwehr probt den Ernstfall





Am Freitag übten die Wehren der Kernstadt sowie aller Stadtgebiete von Lindenfels gemeinsam im Rahmen einer Großübung den Ernstfall in einem Lindenfelser Seniorenheim.

Der Blick aus dem vierten Stock hinunter in den Hof ist schwindelerregend. Ein schmaler Steg führt von der Fensterbank des kleinen Appartements hinüber zur Drehleiter. Im Korb steht freundlich lächelnd Feuerwehrmann Rainer Fink und versucht mich dazu zu überreden, doch den kleinen Küchenraum hinter mir zu verlassen und zu ihm hinüber zu klettern.

Winfried Höly hat derweil den kleinen Steg in umgekehrter Richtung schon überwunden und legt mir bereits einen Sicherheitsgurt an. Zum Glück fällt mir noch rechtzeitig mein Auftrag ein, den ich vor einigen Minuten von Fink, der auch Stadtbrandinspektor ist, erhalten hatte.

Doch der Reihe nach, denn solch einen Einsatz erleben auch Berichterstatter vom Bergsträßer Anzeiger selten. "Gemeinsame Übung der Lindenfelser Feuerwehren" stand auf dem Kalender am Freitagabend, ein Termin, der wichtig ist, weil das Zusammenspiel der Feuerwehren aus den Stadtteilen geübt wird.

Als Übungsobjekt wurde das Pflegewerk der Christian Science im Lindenfelser Kamsbachweg bestimmt. Das Haus verfügt über mehrere Etagen und Wohneinheiten, und wie Stadtbrandinspektor Fink erklärte, wurde ein Brand im Keller angenommen, der durch eine Explosion von Farben entstanden sei.

Es werden mehrere Personen im verrauchten Keller vermisst, und natürlich geht es um Minuten, als es kurz vor 18 Uhr mit der idyllischen Ruhe im Burgstädtchen vorbei ist. Sirenenalarm lässt die Nachbarschaft zusammenlaufen und dann sind auch schon die ersten Einsatzfahrzeuge im engen Kamsbachweg angekommen.



600 Meter Schläuche verlegt
Alleine die Wasserversorgung bedeutete eine große Herausforderung für die Einsatzkräfte, die etwa 600 Meter Schlauchverbindungen vom höher gelegenen Seniorenheim Parkhöhe und deren großer Zisterne querfeldein zum Erholungsheim im Kamsbachweg verlegten. Und so dirigierte Einsatzleiter Jürgen Bitsch - neuer stellvertretender Stadtbrandinspektor von Lindenfels - souverän seine Truppen aus der Kernstadt und allen Stadtteilen.

Aus Reichelsheim waren ebenfalls zwei Fahrzeuge nach Lindenfels gekommen, und deren Atemschutzgeräteträger wurden auch sofort eingesetzt. Seit Jahren schon arbeiten die Feuerwehren gemeindeübergreifend zusammen, da Unglücke nicht nur dann geschehen, wenn alle Einsatzkräfte zu Hause sitzen, sondern auch, wenn Feuerwehrleute von Berufs wegen nicht in der Stadt sind.

Während die Menschenrettung aus den Kellerräumen schnell gelingt, fährt der Stadtbrandinspektor mit mir in den vierten Stock und erklärt meinen Einsatz: "Du bis jetzt 90 Jahre alt, gebrechlich, gehbehindert und in Panik geraten. Vor lauter Angst wolltest du einen Schrank vor die Tür schieben, dieser ist aber umgekippt und hat sich hinter einem Pfosten verkeilt. Die Eingangstür zu deinem Appartement geht also nicht auf - du wirst über die Drehleiter gerettet".

Das Szenario ist täglicher Ernstfall: Menschen, ob alt oder jung, geraten in Panik, verbarrikadieren die Türen oder verstecken sich und machen den Einsatzkräften damit das Leben schwer. Und dann gibt es auch noch solche wie mich, die sich schlichtweg nicht trauen, die kleine Klettertour in die Drehleiter - wenn auch gut gesichert - auf sich zu nehmen. Da hilft alles Zureden nicht, aber zum Glück besinne ich mich auf die Finksche Vorgabe: "gehbehindert und alt". Also werde ich mit der Trage abgeseilt. Die Leiter wird hinuntergefahren und mit einer Trage versehen, dann fährt die Drehleiter erneut bis in den vierten Stock. Die beiden Feuerwehrmänner haben nun Verstärkung von den Schlierbacher Brandschützern mitgebracht und lassen auch nicht mehr mit sich handeln. Schließlich haben sie einen Auftrag zu erfüllen.

Binnen Sekunden zur Erde
Dann geht alles ganz schnell: Ich werde auf der Trage festgeschnallt, die wird aus dem Fenster gehoben und oben auf der Leiter befestigt. In wenigen Sekunden schweben wir der sicheren Erde entgegen.

Zwar war das ganze Spektakel nur eine Übung, die meine drei Feuerwehrmänner aber sehr ernst nahmen. Während des kompletten Prozedere reden sie beruhigend auf mich ein und würden das im Ernstfall genauso tun. Unten wartet schon ein Rettungsteam, um mich, noch immer festgeschnallt, aus der Gefahrenzone zu tragen. Eine bekannte Stimme erteilt Anweisungen: Beate Hoeppner aus Schlierbach, eine der sieben Feuerwehrfrauen im Einsatz, ist für die Betreuung der Verletzten und Geretteten zuständig und verblüfft, wen sie da auf der Trage betreut.

Insgesamt waren 79 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen bei der Großübung dabei. Dazu kamen noch die Mitglieder der Feuerwehr aus Reichelsheim. Otto Schneider, der als Erster Stadtrat die Übung beobachtete, sagte er sei zwar kein Fachmann, fühle sich aber mit der Lindenfelser Feuerwehr sehr sicher.
(Bergsträßer Anzeiger 12. September 2011)

Donnerstag, 25. August 2011

Altpapiersammlung



Am kommenden Samstag, 27. August 2011 sammelt die Feuerwehr wieder Altpapier in Schlierbach. Aus terminlichen Gründen findet die Sammlung dieses mal nachmittags ab 14.00 Uhr statt.

Die Bevölkerung wird gebeten, dass Papier gebündelt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen.

Für die Unterstützung der Altpapiersammlung bedankt sich die Feuerwehr Schlierbach bereits im voraus sehr herzlich, denn deren Erlös ist ein wichtiger Beitrag für die Arbeit der Feuerwehr.

Dienstag, 23. August 2011

Polterabend statt Übung




Wie bereits angekündigt, findet am kommenden Freitag (26.08.) keine Übung statt.

Wir sehen uns in Hessenaue beim Polterabend unseres Kameraden Martin+Meike...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Mannschaftstransportfahrzeug FFw-Schlierbach






Aus Vereinsmitteln wurde der ehemalige Lindenfelser Kirchenbus (VW-T4) angeschafft.
Das Fahrzeug soll bis Ende des Jahres als Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) in Eigenleistung umgebaut werden. Bis dahin muss aber noch einiges an Spachtel- und Schleifarbeiten erfolgen. Natürlich wird anschließend das Fahrzeug in "feuerrot" lackiert und beklebt.

Das MTF kann dann auch als Fahrzeug für unsere Kindergruppe "Löschdrachen", sowie für die Jugendfeuerwehr uns Alters- u. Ehrenabteilung genutzt werden.

Bei Einsätzen und Übungen werden die Einsatzkräfte sicher zur Einsatzstelle gebracht. Es ist denkbar, dass in diesem Fahrzeug Gerätschaften zur Absicherung des Straßenverkehrs verlastet werden.

Sonntag, 26. Juni 2011

LBZ 1 - Zeltlager in Bensheim



Von 10.06 - 12.06.11 fand in Bensheim das Zeltlager des Löschbezirks 1 statt. Natürlich war auch die Schlierbacher Jfw mit insgesamt 8 Kameradinnen und Kameraden wieder mit dabei.



Begrüßt wurden die Jfw-Kameraden durch KBI Wolfgang Müller und dem Jugendwart des LBZ 1,Lutz Machleid. Zusammen mit den Jugendfeuerwehren aus Lindenfels und Glattbach haben wir Freitagabends Steaks und Bratwürste gegrillt und einen gemütlichen und lustigen Abend verbracht. Samstags nach dem Frühstück hatten wir den Vormittag zur freien Verfügung, am Nachmittag fand eine Stadtrallye statt. Es mußten in der Stadt Plätze gesucht und Fragen über Bensheim beantwortet werden.
Später hatten wir noch Besuch von SBI Reinhard Fink. Spät abends gab es dann noch die obligatorischen leckeren Schinkennudeln zu essen.



Am Sonntag haben wir dann nach dem Frühstück unsere Zelte abgebaut und die Rückreise nach Schlierbach angetreten. Es war ein Wochenende mit viel Spaß für alle Teilnehmer. Zum erstenmal waren auch Jfw-Kameradinnen mit dabei, die von den Löschdrachen zur Jugendfeuerwehr übergetreten sind. Als Betreuer waren mit dabei: Boris Ihrig, Elke Steinmann, Gabi Schneider und Arno Steinmann.

Dienstag, 14. Juni 2011

Hochzeit Kamerad Seyfarth-Mohr



Am Samstag, den 04.06.11 heiratete unser in der Einsatzabteilung aktiver Feuerwehr Kamerad Daniel Seyfarth kirchlich in der katholischen Kirche in Hambach seine Partnerin Caroline. Hierfür stand die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach mit mehr als 10 Kameradinnen und Kameraden Spalier und beglückwünschte das Hochzeitspaar.

Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach wünscht dem jungen Ehepaar alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

Dienstag, 7. Juni 2011

Bilder vom Vatertatagsfest bei der FFW

Die Bildergalerie vom ersten "Vaddedoagsfescht" bei der Freiwilligen Feuerwehr Schlierbach im und am neuen Gerätehaus sind in der Galerie online.


Bei bestem Wetter wurde ausgbiebig gefeiert und die Premiere dieses Festes darf wohl als ausserordentlich gelungen bezeichnet werden.

Zahlreiche Besucher genossen den wunderschönen Tag bei Wurst, Bier, Kaffee und Kuchen und lassen auf eine Wiederholung der Veranstaltung in den Folgejahren hoffen.

Sonntag, 5. Juni 2011

Löschdrachen für die Jugendfeuerwehr



Feuerwehr Schlierbach: Übernahme von Mitgliedern im Rahmen des Vatertags-Grillfestes



Nachwuchssorgen hat die Schlierbacher Freiwillige Feuerwehr derzeit nicht. Seit in dem Lindenfelser Stadtteil vor zwei Jahren die Löschdrachen aus der Taufe gehoben wurden, treten immer mehr Kinder zwischen sechs und zehn Jahren in die Bambini-Organisation der Brandschützer ein.

Derzeit sind es 22 Löschdrachen, die von Gabi Schneider, Beate Hoeppner, Elke Steinmann und Claudia Emig betreut werden. Dazu kommen noch einmal neun Jugendliche der Schlierbacher Jugendfeuerwehr, die von Arno Steinmann, Boris Ihrig und Gabi Schneider in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr eingeführt werden.

Im Rahmen des ersten Feuerwehr-Grillfestes in der neuen Feuerwehrunterkunft fand an Christi Himmelfahrt die Übernahme von fünf Mädchen in die Jugendfeuerwehr statt. Die seitherigen Löschdrachen Laura Steinmann, Maxine Meister, Barbara Müller, Selina Pfeifer und Tabea Burnett erhielten vom Vorsitzenden Arno Steinmann, Wehrführer Oliver Wolf, Stadtbrandinspektor Reinhard Fink und den Drachen-Betreuern ihre Ernennungsurkunden.

T-Shirts und Fotos
Außerdem gab es für jedes neue Mitglied ein T-Shirt mit dem Logo der Schlierbacher Jugendfeuerwehr und ein Gruppenfoto vom Ausflug zur Darmstädter Berufsfeuerwehr.

Am Feiertag zog es viele Schlierbacher, etliche Ortsfremde und Wanderer zu dem Gerätehaus, das erst im vergangenen Jahr bezogen wurde. In der Halle sorgte die Zwei-Mann-Band "Singles" mit Oldies von Peter Maffay bis Cliff Richard für ausgelassene Stimmung und gute Unterhaltung. Drinnen und draußen ließen sich die Besucher bei herrlichem Sommerwetter währenddessen frisch gezapftes Bier, Gegrilltes und Pommes sowie Kaffee und Kuchen schmecken.

Die Löschdrachen treffen sich jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 17 Uhr. Es werden kleinere Löschübungen durchgeführt, und die Betreuer unterrichten die Jüngsten, wie man einen Notruf absetzt, und geben Informationen über die Fahrzeuge. Ausflüge und Bastelstunden stehen ebenfalls auf dem Programm. Die Zusammenkünfte der Jugendfeuerwehr finden alle zwei Wochen statt.

(Bergsträßer Anzeiger 04. Juni 2011)

Montag, 9. Mai 2011

Vaddedoag bei de Faijewehr!

Erstmals veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach ein Vatertagsfest am neuen Gerätehaus!



Los gehts am 02.06.2011 ab 10:30 Uhr mit Live-Musik von den "Singles" bei Gastauschank (Wurst, Bier, Kaffee + Kuchen), wir freuen uns auf ein geselliges und schönes Fest in unserem Hof und auf euer zahlreiches kommen!

Eure FFW Schlierbach im Odenwald!

Dienstag, 19. April 2011

Besuch bei der Berufsfeuerwehr



Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr unternahmen die Löschdrachen der FFW Schlierbach kürzlich einen Ausflug zur Berufsfeuerwehr nach Darmstadt. Zur Weihnachtsfeier im letzten Jahr hatten die Kinder einen Gutschein für diesen Ausflug geschenkt bekommen, der nun eingelöst wurde.



Der Wehrführer der FFW Glattbach Bernd Rettig, hauptberuflich Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr in Darmstadt hatte sich bereit erklärt, für die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern eine Führung zu unternehmen.

Die Kinder zeigten sich begeistert von den Einrichtungen und Fahrzeugen einer Berufsfeuerwehr und Bernd Rettig erklärt den Kindern geduldig deren Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten.

Als “Dankeschön“ überreichte der Schlierbacher Feuerwehrnachwuchs sein Maskottchen, einen Feuerwehrdrachen und nach einem gemeinsamen Mittagessen kehrte die Gruppe nachmittags begeistert nach Schlierbach zurück.

Montag, 18. April 2011

Stadtbrandinspektor setzt sich durch



Lindenfelser Feuerwehren:
Seitheriger Stellvertreter Matthias Pfeifer scheitert mit Kampfkandidatur und gibt danach seinen Posten ab




Bei den Lindenfelser Feuerwehren war zur Hauptversammlung am Freitagabend selbst Feuer unter dem Dach. Nach zwei Amtsperioden - insgesamt zehn Jahren - sollte Stadtbrandinspektor Reinhard Fink (Lindenfels) abgelöst werden. Zumindest hatte er in seinem bisherigen Stellvertreter Matthias Pfeifer (Winterkasten) diesmal einen Gegenkandidaten.

Die Revolte schlug fehlt: Fink setzte sich mit 44 gegen 42 Stimmen durch. Matthias Pfeifer stand anschließend nicht mehr für die Wahl zum Stellvertreter zur Verfügung. Für den Posten fand sich auch kein Ersatz, er bleibt zunächst vakant.

Einmütig wiedergewählt wurde bei der Hauptversammlung aller Stadtteil-Feuerwehren Michael Hübner zum Stadtjugendwart.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Werner Trares bedauerte, dass sich kein stellvertretender Stadtbrandinspektor fand. Trares und Bürgermeister Oliver Hoeppner sprachen Reinhard Fink und Michael Hübner ihre Glückwünsche aus und wünschten für die Arbeit alles Gute. Hoeppner wies darauf hin, dass auf den Stadtbrandinspektor "große Aufgaben" warteten, denn der Bedarfs- und Entwicklungsplan müsse überarbeitet werden.

Die bevorstehenden Fahrzeugbeschaffungen haben in vielen Fällen Auswirkungen auf den Gebäudebestand, denn die neuen Fahrzeuge passen nicht mehr in die vorhandenen Fahrzeughallen. "Und das in Zeiten knapper Kassen", wie Hoeppner bedauerte.

90 Einsätze, ein Großbrand
Der Bürgermeister Oliver Hoeppner appellierte an das Land Hessen, gerade im Hinblick auf Lehrgänge die Brandschützer nicht überzustrapazieren. "Ich warne davor, die Feuerwehrkameraden mit Anforderungen zu überfrachten und damit den ehrenamtlichen Einsatz zu gefährden."

Zu 90 Einsätzen mussten im vergangenen Jahr die Stadtteil-Feuerwehren ausrücken. Davon berichtete Stadtbrandinspektor Fink in seinem Jahresrückblick. Unter den sieben Brandeinsätzen war auch ein Großbrand. Hinzu kamen 39 Hilfeleistungseinsätze, vom Hochwassereinsatz bis zur Menschenrettung. Gezählt wurden auch neun Fehlalarme und 35 Brandsicherheitsdienste. 1023 Stunden wurden allein für die Einsätze fällig.

Wichtig für die Einsätze sind die Atemschutzgeräteträger. Einsetzbar sind im gesamten Stadtgebiet 52, davon 13 in Winterkasten, zwölf in Lindenfels-Mitte, zehn in Schlierbach, sieben in Kolmbach, fünf in Glattbach, drei in Winkel und zwei in Seidenbuch.

In den Einsatzabteilungen aller Stadtteil-Feuerwehren sind 131 Männer und 16 Frauen aktiv, in den Jugendfeuerwehren sind 52 Mitglieder registriert. Die Bambini-Feuerwehren in Schlierbach und Winterkasten umfassen 43 Kinder. Die Ehren- und Altersabteilungen haben 72 Mitglieder, bei den Musikzügen sind es in Winterkasten 34 und in Kolmbach 18 Aktive.

Tim Fendrich befördert
Groß ist die Bereitschaft der Ehrenamtlichen, an Lehrgängen teilzunehmen. Reinhard Fink listete die Lehrgangsarten und die Absolventen auf. Tim Fendrich wurde zum Feuerwehrmann befördert.

Zum Abschluss seines Berichtes bedankte sich Fink bei allen, die ihn unterstützt hatten und bei den Mitgliedern der Feuerwehren, die Verantwortung und Führungsaufgaben übernommen haben.

Einen Blick auf die Aktivitäten der Jugendfeuerwehren warf Michael Hübner. Er erinnerte an die Weihnachtsbaum-Sammelaktionen, an den Besuch des Kreisfeuerwehrtages in Lorsch, an das Bezirkszeltlager in Schwanheim und das Kreiszeltlager in Bürstadt.

Beim Kreiszeltlager trat eine Mannschaft aus Lindenfels zur Abnahme der Leistungsspange an. Das Team wurde dabei gleich beste Mannschaft im Kreis Bergstraße.

Michael Hübner bedankte sich bei den Betreuern der Jugendlichen. Ihr Fachwissen stellten die Nachwuchskräfte bei einer Großübung in Schlierbach unter Beweis. 60 Jugendliche kümmerten sich um einen Scheunenbrand.

Die Termine für 2011 stehen schon fest: die Großübung findet am 28. Mai in Lindenfels statt, das Bezirkszeltlager ist diesmal in Bensheim.

Vom 29. Juni bis zum 3. Juli findet das Kreiszeltlager in Mümling-Crumbach statt, wieder mit der Möglichkeit zur Abnahme der Leistungsspange.

(jhs Bergsträßer Anzeiger 18. April 2011)

Freitag, 1. April 2011

Brand in der Sparkasse in Schlierbach



Als um 15 Uhr die Putzfrau die Räume der Sparkassen-Filiale in Schlierbach verließ, war von einem angehenden Brand noch nichts zu merken. Gegen 19 Uhr wurde die Feuerwehr in die Fürther Straße 3 gerufen, um einen Schwelbrand zu löschen. Einer der Ersten am Einsatzort war Bürgermeister Oliver Hoeppner.



Beim Eintreffen der Wehrmänner drang starker Qualm aus dem Gebäude. Unter schwerem Atemschutz betrat man die Räume, um die Ursache zu lokalisieren und das sich entwickelnde Feuer zu löschen. Zum Einsatzort wurden die Feuerwehren von Schlierbach, Eulsbach und Lindenfels gerufen.

Über 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller kam in den Lindenfelser Stadtteil, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Die Brandursache war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Stadtbrandinspektor Reinhard Fink ließ das Haus belüften, um weitere Ermittlungen zu ermöglichen. df/Bild: Funck

(Bergsträßer Anzeiger 01. April 2011)