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Dienstag, 24. April 2012

Ortswehren sollen eigenständig bleiben

Freiwillige Feuerwehr: Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller spricht sich bei Jahreshauptversammlung gegen Planungen zur Zusammenlegung aus

Bei der Jahresversammlung aller Stadtteilwehren von Lindenfels sprach sich Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller gegen die Überlegungen aus, Ortswehren zusammenzulegen. Diese Meinung wird von Stadtbrandinspektor Reinhard Fink unterstützt.

Wie wichtig jede örtliche Wehr und die Zusammenarbeit von allen sei, habe sich bei der in diesem Jahr durchgeführten Großübung in einem Pflegeheim am Kamsbachweg gezeigt. "Hier wurde die Zusammenarbeit aller Wehren in vorbildlicher Weise demonstriert", wertete Fink. Die Übung sei nicht einfach gewesen, weil die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke vom Seniorenheim Parkhöhe verlegt werden musste. "Fakt ist", so Fink: "Gemeinsam sind wir stark". Er plädierte dafür, dass der von der Wehrführersitzung gestaltete Bedarfs- und Entwicklungsplan zügig umgesetzt wird.

Wie wichtig die Arbeit der Kameraden vor Ort, deren Ausbildung und deren Ausrüstung ist, habe sich bei einem Holzschuppenbrand in Winkel gezeigt. Die örtliche Feuerwehr verfügt über ein wasserführendes Fahrzeug. Durch das schnelle Handeln konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude verhindert werden.

Reinhard Fink konnte der Versammlung Jörg Marquard zum Feuerwehrmann-Anwärter ernennen. Tim Pfeifer wurde zum Feuerwehrmann befördert. Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller übernahm die Beförderung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Jürgen Bitsch zum Brandmeister. Stadtrat Gerhard Scheerer konnte Walter Schepula die Ehrengabe des Landes Hessen übereichen, Walter Schepula ist seit vierzig Jahren aktiver Feuerwehrmann. Sonja Schepula wurde zur Stadtjugendwartin gewählt werden, aus persönlichen Gründen kann Michael Hübner dieses Amt derzeit nicht ausführen.

Die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren durch Stadt, Kreis und Land wurde als wichtig bewertet. Dazu gehört auch die Einführung eines Feuerwehr-Führerscheins. Die großen Fahrzeuge der Brandschützer dürfen nämlich nicht mit dem regulären Autoführerschein gefahren werden. Doch nicht alle Kameraden besitzen einen Lkw-Führerschein. Das bringe Probleme mit sich. Nach den neuen Vorgaben können jetzt Personen, die über einen B-Führerschein verfügen, nach einer speziellen Prüfung Feuerwehrfahrzeuge bis 9,9 Tonnen bei Übungen und Einsätzen fahren. Das bedeutet für viele Freiwillige Wehren eine enorme Arbeitserleichterung. Zu 49 Einsätzen ausgerückt

Immerhin mussten die Wehren insgesamt zu 49 Einsätzen ausrücken, mit Brandsicherheitsdiensten und Brandschutzerziehung waren es 84 Einsätze. In seinem Jahresrückblick hatte Reinhard Fink die Tätigkeiten der Ortsteilwehren zusammengefasst. Der überwiegende Anteil betraf Hilfeleistungen. Genannt wurden ein Hochwassereinsatz, drei Sturmeinsätze, und sechsmal rückten die Wehren aus, weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren. 14 Brandeinsätze wurden gezählt, vier Brände wurden in die Kategorie "mittel" eingestuft.

Die Wehren aus dem Stadtgebiet waren gerechnete 945 Stunden im Einsatz, weitere 220 Stunden werden für Brandsicherheitsdienste bilanziert. Geleistet wird die Arbeit von gut 150 Einsatzkräften, darunter sind 14 Frauen. In Lindenfelsmitte gibt es 32 Einsatzkräfte, in Schlierbach 31, in Winterkasten 24, in Kulmbach sind es 21, in Eulsbach sind es 15, in Glattbach 14, in Winkel zwölf und in Seidenbuch acht Kameraden. In der Jugendfeuerwehr werden 40 Nachwuchskräfte gefördert, hier verfügt Schlierbach mit elf jungen Brandschützern über die größte Gruppe, gefolgt von Kolmbach mit neun Personen.

Groß ist die Anzahl der Mädchen in Glattbach, sechs stellen die gesamte Jugendwehr und auch in Schlierbach sind sechs Mädchen dabei. Bambinifeuerwehren gibt es in Schlierbach (22 Kinder) und Winterkasten (21 Kinder). In den Ehren- und Altersabteilungen werden zusammen 72 ehemalige aktive Feuerwehrkameraden gezählt. Musikabteilungen gibt es in Winterkasten mit 38 Musikern und in Kolmbach mit 18 Musikern.

Die aktiven Mitglieder der Wehr sind mit Engagement bei der Sache. Das zeigte auch die Teilnahmebilanz der Lehrgänge und die dadurch erfolgten Beförderungen und Ernennungen. Besonders wichtig ist die Bereitschaft, sich als Atemschutzgeräteträger ausbilden zu lassen. Gemeinsam verfügen die Lindenfelser Stadtteilwehren über 55 einsetzbare Atemschutzgeräteträger. Sie haben die vorgeschriebenen Gesundheitsprüfungen absolviert und die regelmäßige Übung auf der Teststrecke in Bürstadt durchlaufen. Besonders freute sich Reinhard Fink darüber, dass Eulsbach über drei ausgebildete Atemschutzträger verfügt. jhs (Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 24.04.2012)

Mittwoch, 11. April 2012

Osterputz: Vereine säubern Straßenränder



Es gibt Menschen, die meinen, der Straßenrand wäre ein riesiger Mülleimer und werfen achtlos Dinge, die sie nicht mehr brauchen, in die Welt. Besonders einige Genießer der Menüs der Schnellimbiss- Restaurants sind von der Sorte Mensch, die keine Zeit und Mühe dazu verwenden, eine Mülltonne zu suchen und zu nutzen.



Also wird die Autoscheibe hinuntergefahren, und raus geht es mit der leeren Tüte, dem leeren Pappbecher, und – ach ja – die Zigarettenpackung und die Bierdose vom Kollegen sind ebenfalls leer. Dem Wohlstandsmüll achtloser Zeitgenossen gingen nun Mitglieder der Schlierbacher Vereine nach. Alljährlich vor Ostern ruft die Stadt Lindenfels ihre Stadtteile und Bürger zu einer Müllsammelaktion auf und bittet darum die Straßenränder zu säubern. In Schlierbach organisierten die Vereine und Leitung von Ortsvorsteher Robert Gehrisch die jüngste Müllsammel-Aktion.

Wie Arno Steinmann, Vorsitzender der Feuerwehr in Schlierbach, berichtete, trafen sich zehn Ortsbürger gut ausgerüstet mit Mülltüten und Handschuhen zum Einsammeln von Müll, den andere Menschen so einfach entsorgt hatten. „Es waren viel Papier, Plastiktüten und auch zahlreiche Flaschen dabei“, so Arno Steinmann, der später die Müllsäcke auf dem Bauhof abgab. Gereinigt wurden die Ortstraßen in Richtung Winkel, in Richtung Lindenfels und in Richtung Eulsbach. Im Anschluss hatten einige Schlierbacher noch eine andere Arbeit im Ort zu erledigen. Man traf sich auf dem Spielplatz, um das Ballfangnetz zu installieren. jhs
(Bergsträßer Anzeiger 12.04.2012)

Dienstag, 10. April 2012

Kinder-Ostereiersuchen der Ortsvereine



Am Ostermontag hat erneut das in Schlierbach mittlerweile traditionelle Ostereiersuchen für Kinder stattgefunden.



Das von den Ortsvereinen organisierte Event musste in diesem Jahr aufgrund des regnerischen Wetters vom Spielplatz in das osterlich geschmückte Dorfgemeinschaftshaus verlegt werden. Dennoch nahmen zahlreiche Kinder an den Spielen teil, für die Eltern war natürlich auch das leibliche Wohl gesichert, sodass das Dorfgemeinschaftshaus gut gefüllt war.



Zu den angebotenen Spielen zählten neben Dosenwerfen auch wieder Hasenabwerfen sowie der Ostereierschnelllaufstand, der von Kameraden der Schlierbacher Feuerwehr besetzt war. Das Higlight des Nachmittags stellte natürlich der Besuch des original Osterhasenpäärchens da, die mit einem Golfbuggy angereist kamen und die Kinder begrüßten. Trotz des Regens hatten alle Kinder sicherlich wieder ihren Spaß und man freut sich bereits heute auf das Ostereiersuchen im nächsten Jahr.

Montag, 9. April 2012

Kinder-Ostereiersuchen im Dorfgemeinschaftshaus



Das traditionelle Kinder-Ostereiersuchen, dass die Ortsvereine durchführen findet in diesem Jahr aufgrund des Regenwetters nicht am Kinderspielplatz sondern im Schlierbacher Dorgemeinschaftshaus statt. Start ist heute, 09.04.12 wie gehabt um 14 Uhr, die Ortsvereine hoffen wie immer auf einen schönen Nachmittag und zahlreiche Teilnahme. Wie immer gibt es neben dem Ostereierrennen auch wieder Dosenwerfen und den Hasenwurfstand!

Samstag, 7. April 2012

Kindergarten besuchte die Schlierbacher Feuerwehr





Im Rahmen ihrer „Stadtwoche“ besuchten die künftigen Schulkinder der Kindertagesstätte „Baur de Betaz“ in Lindenfels, kürzlich die „Löschdrachen“ der Feuerwehr Schlierbach.

Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen liefen die Kinder von Lindenfels nach Schlierbach und wurden dort von Betreuern der Löschdrachen und der Jugendfeuerwehr begrüßt. Den Kindern wurden die einzelnen Abteilungen der Feuerwehr erklärt und erläutert, wie man sich im Brandfall verhalten muss und wie man einen Notruf absetzt. Die Jungen und Mädchen stellten viele Fragen rund um die Feuerwehr.



Dann wurde den Kindern ausführlich die Fahrzeuge der Feuerwehr mit ihren Ausrüstungsgegenständen gezeigt und natürlich durften sie auch mal in einem Feuerwehrauto sitzen. Die Gruppe konnte weiterhin verfolgen, wie aus einem „normalen“ Mann ein Feuerwehrmann mit seiner Atemschutzmaske wurde. Anschließend durften alle selbst einmal die Feuerwehr-Schutzkleidung anprobieren.
Zum Abschluss des Besuchs durfte jedes Kind an einem kleinen Holzhaus das Löschen üben.

Als Erinnerung des Besuchs bekamen Alle noch ein Feuerwehrmalbuch geschenkt und waren sich am Ende einig, dass es ein toller und gelungener Vormittag war, an dem die Kinder jede Menge über die Feuerwehr und das richtige Verhalten im Brandfall erfahren haben.

Freitag, 6. April 2012

Familienabend der FFW Schlierbach



Auch in diesem Jahr fand am 17.03. wieder der traditionelle Familienabend der FFW Schlierbach statt. Diesmal unter dem Motto „Ourewäller Owend“. Natürlich hatten sich die Kameradinnen und Kameraden einiges einfallen lassen, um den Abend unterhaltsam und kurzweilig zu gestalten.



Professionell moderiert wurde das Ganze von Reinhard Pfeifer, der sein ganzes Können in die Waagschale warf. Begonnen hat das Ganze mit einem Aufritt der Löschdrachen, die als konkurrierende Feuerwehren einen Bauernhof löschen wollten, bis sie dann merkten, gemeinsam geht es am besten. Nach dieser gelungenen Vorführung wurde dann das Buffet eröffnet, natürlich alles Odenwälder Gerichte wie Handkäs mit Musik oder Kochkässchnitzel, den „Ourewälle Eppelwoi“ nicht zu vergessen. Dieses natürliche Doping war aber auch nötig, um die folgenden Aufgaben mit Bravour zu lösen. Es wurden nämlich Teams gebildet, die schwierige Aufgaben unter Anleitung von Starmoderator Reinhard Pfeifer lösen mußten.



Zuerst galt es, als 4er Team beim Kartoffelboule sein ganzes Geschick unter den wachsamen Augen der Jury um Oliver Wolf zu beweisen. Hier zeigte sich, wer mit Augenmaß und dosiertem Krafteinsatz zum Ziel kommt. Danach hatte die Jugendfeuerwehr ihren Auftritt. Als „lebendes Denkmal“ führten 2 Jugendfeuerwehrkameraden zufällig vorbeilaufende Fußgänger an der Nase herum, was natürlich zu großem Gelächter im Saal führte. Bei der nächsten Aufgabe wurde von den Teams Sprungraft und Balance gefordert. Das „Ourewälle Sackhobbe“ ist eine Disziplin, die den Teams alles abverlangte und es war bis zuletzt die ganze Aufmerksamkeit der Jury gefragt.
Als nächstes folgte eine Showeinlage der Jugendfeuerwehrkameradinnen, die einen Tanz einstudiert hatten und für den sie viel Applaus bekamen.

Der Höhepunkt des Abends war dann der „Eierstaffellauf“ bei dem es auf Schnelligkeit, Geschicklichkeit und einen guten Orientierungssinn ankam. Die Teams mußten einen Parcours umrunden und dabei die Eier auf einem Löffel weitergeben. Zur Erschwernis mußten noch Kleidungsstücke getauscht werden. Für die Jury war es dann keine leichte Aufgabe, das Siegerteam zu finden. Nach dem offiziellen Teil des Abends saß man noch gemütlich zusammen und DJ HIL umrahmte das Ganze mit Stimmungsmusik.