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Mittwoch, 25. August 2010

Altpapiersammlung SA 28.08.2010



Die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach sammelt am Samstag, 28.08.2010 in der Ortsgemeinde Schlierbach ab 09:30 Uhr Altpapier. Das Papier bitte wie immer in Päckchenform mit fester Kordel verzurrt am Straßenrand ablegen. Eure FFW Schlierbach

Freitag, 20. August 2010

Großbrand in Schlierbach verhindert





Dichter Qualm um einen Stall in der Schlierbacher Ortsdurchfahrt beunruhigt am Donnerstagabend nicht nur die Anwohner / Frau erlitt Rauchvergiftung / Geringer Sachschaden

Zu Beginn war mit dem schlimmsten zu rechnen. Als die Lindenfelser Feuerwehren gestern gegen kurz nach 20 Uhr zu einem Brand in Schlierbach gerufen wurden, gingen viele Einsatzkräfte noch von einem Scheunenbrand aus. Auch die Rauchentwicklung am Einsatzort in der Fürther Straße gab Anlass zur Sorge. Ein Großaufgebot der Feuerwehren von Lindenfels und angrenzender Ortschaften konnte dann jedoch Schlimmeres verhindern. Mit schwerem Atemschutzgerät und Wärmebildkameras ausgerüstet, war schnell klar, dass im Inneren der Scheune insgesamt sechs Heuballen glimmten. "Man geht von einer Selbstentzündung im Rahmen eines Gärungsprozesses aus", erklärten übereinstimmend der Stadtbrandinspektor von Lindenfels, Reinhard Fink, und Polizeisprecher Ferdinand Derigs.

Die glimmenden Heuballen wurden von den Einsatzkräften ins Freie getragen, wo sie aufgrund der Sauerstoffzufuhr aufflammten. Die Einsatzkräfte waren darauf vorbereitet und brachten das Problem schnell unter Kontrolle. Nach kurzer Zeit waren die Flammen gelöscht.

Während des Einsatzes wurde eine Frau mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus in Lindenfels gebracht und blieb dort zur Beobachtung über Nacht. Nach Angaben der Feuerwehr entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro durch Beschädigungen an der Decke der Scheune sowie an Strom- und Wasserleitungen. "Wären wir zwei bis drei Minuten später gekommen, hätte das ganz anders ausgehen können", zeigte sich Stadtbrandinspektor Fink, der bei dem Einsatz umknickte und sich am Fuß verletzte, froh, dass nichts Schlimmeres passierte. Neben der Feuerwehr waren auch Beamte der Polizei und Helfer des DRK im Einsatz. (Bergsträßer Anzeiger 21.08.2010)

Bilderlink: -> Bergsträßer Anzeiger

df/alle Bilder: Dietmar Funck

Mittwoch, 18. August 2010

Feuerwehrgerätehaus offiziell übergeben





Es ist geschafft: Nach vier Jahren Bauzeit und unzähligen Stunden ehrenamtlichen Engagements der Feuerwehr konnte nun im Rahmen des sommerlichen Spießbratenfestes das neue Feuerwehrgerätehaus seiner Bestimmung übergeben werden. Vorsitzender Arno Steinmann freute sich in seiner Begrüßungsrede sichtlich darüber, dass so viele Gäste nach Schlierbach gekommen waren, um gemeinsam diese neue Ära der Schlierbacher Feuerwehr zu feiern. Die offizielle Stunde nahm mit einer Abendandacht mit Pfarrer Wilfried Maier und der Segnung des Hauses ihren Anfang.
Ein bebilderter Rückblick

Einen Rückblick mit vielen Bildern hatten Arno Steinmann, Oliver Wolf und Oliver Hoeppner vorbereitet. Dabei wurde deutlich: Der Bau des Hauses wurde über einen sehr langen Zeitraum geplant.

Schon vor vielen Jahren wurde klar, dass das bestehende Gerätehaus, das aus zwei Garagen am Dorfgemeinschaftshaus bestand, nicht zukunftsfähig ist. Die erste Hürde, die Feuerwehr und Stadt zu nehmen hatte, war die Standortsuche. "Sechs Varianten waren im Gespräch", so Bürgermeister Hoeppner, darunter auch der Bolzplatz, auf dem das Haus nun gebaut wurde.

Erste Pläne zeugten von den beginnenden Überlegungen. Schließlich einigte man sich auf den Standort und Probebohrungen wurden durchgeführt. Da das Gelände am Fahlbach einen feuchten Untergrund hat, wurde das Gebäude auf 21 Betonpfähle gestellt.

Bilder erinnerten an die Ausschalungen und an das Ausgießen der Bodenplatte. Es folgten der Rohbau und dann die Dachkonstruktion. Bei den Gewerken des Innenausbaus waren nun die handwerklich interessierten Mitglieder der Feuerwehr gefragt.

In vielen Stunden ehrenamtlichen Einsatzes - auch der Frauen, die für die Verköstigung der "Hobby-Bauarbeiter" sorgten - nahm das neue Haus so langsam Form an. Ein Lob galt auch dem Architekten Thilo Sattler, der die Vorgaben der Stadt Lindenfels und die Ideen der planenden Feuerwehrkameraden akribisch umsetzte. Im Mai konnte dann der Umzug in das neue Gebäude vollzogen werden.

Drei Fahrzeugboxen, die auch zukünftigen Anforderungen standhalten können und moderne sanitäre Bereiche zeichnen das Haus aus. Hinzu kommen Räumlichkeiten für Schulungen und ein Büro. "Mit diesem Gebäude hat sich die Politik kein Denkmal gesetzt", machte Bürgermeister Oliver Hoeppner deutlich, "aber mit ihrer Eigenleistung hat sich die Feuerwehr Schlierbach ein Denkmal gebaut".

Damit sei "die Identifikation der Benutzer deutlich höher, als wenn sie ein Gebäude hingestellt bekommen", so der Rathauschef, der hofft, dass damit auch ein umsichtiger Umgang mit den Räumlichkeiten für die Mitglieder der Wehr selbstverständlich ist.
"Kräfte der ersten Minute"

"Die Freiwilligen Feuerwehren haben eine wichtige Aufgabe, sie sind die Kräfte der ersten Minute", machte Gottlieb Ohl, Dezernent für Gefahrenabwehr im Kreis Bergstraße, in seiner Festrede deutlich. Freiwillig übernehmen in Schlierbach 28 männliche und 5 weibliche Mitglieder der Einsatzabteilung die Aufgaben in der Brandverhütung, im Ernstfall in der Brandbekämpfung und bei technischen Hilfeleistungen.
Endlich ein geeigneter Rahmen

Dafür brauchen sie vernünftige Arbeitsbedingungen, die in Schlierbach lange nicht gegeben waren. "Vor dreißig Jahren begannen die ersten Überlegungen zum Bau des Gerätehauses", erinnerte Gottlieb Ohl.

Die ersten Planungen liegen auch schon 13 Jahre zurück, die Bewilligung von Zuschüssen zehn Jahre und der Spatenstich erfolgte vor vier Jahren.

Mit dem neuen Haus sei die Feuerwehr für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet. Auch könne sie sich jetzt besser um die Nachwuchsarbeit kümmern, weil die Voraussetzungen besser sind.

Über die besseren Arbeitsbedingungen der Feuerwehr freute sich auch Kreisbrandmeister Volker Steiger. Denn jetzt bestünden auch bessere Möglichkeiten für Schulungen der Einsatzkräfte und für die Ausbildung der Nachwuchskräfte. Das bestätigte auch der stellvertretende Stadtbrandinspektor Matthias Pfeifer. Der Ortsvorsteher Robert Gehrisch beglückwünschte nicht nur die Feuerwehrmitglieder zu ihren Eigenleistungen, sondern auch die Bürger. Eine gute Ausstattung der Feuerwehr verbessere schließlich auch ihren Brandschutz.

Ein Geschenk hatten die Mitglieder der Interessengemeinschaft Motorsport mitgebracht. Sie übernahmen an diesem Tag nicht nur den Thekendienst, sondern übergaben in der offiziellen Stunde auch eine Ruhebank, die ihren Platz vor dem Haus bekommen soll. (Bergsträßer Anzeiger 17.08.2010)

Dienstag, 17. August 2010

Gleich vier Mitglieder erhielten Landesehrenbriefe





Schlierbach:
Im Rahmen des Festes konnten nicht nur Martin Ullrich und Daniel Seyfarth zu Oberfeuerwehrmännern befördert werden.

Es wurden auch vier Landesehrenbriefe an verdiente Feuerwehrkameraden verliehen. "Die langjährigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr leisteten gemeinsam seit 96 Jahren ehrenamtlich Dienst zum Wohl der Bürger", betonte Gottlieb Ohl, Kreisbeigeordneter und Dezernent für Gefahrenabwehr des Kreises Bergstraße, der die Urkunden der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen im Gepäck hatte.

Die erste Urkunde erhielt der langjährige Vorsitzende der Feuerwehr Günther Pfeifer.

Seit 1977 ist der ehemalige Vorsitzende im Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr in Schlierbach. Sieben Jahre bekleidete er das Amt des Jugendwartes, es folgte von 1989 bis 1994 die Vorstandstätigkeit als Schriftführer.

1994 übernahm Günther Pfeifer dann das Ruder der Freiwilligen Feuerwehr. Sein Ziel war es, die Feuerwehr in die Zukunft zu führen, was mit seinem Engagement für den Neubau des Gerätehauses auch gelungen ist. "Günther Pfeifer hat einen maßgeblichen Anteil an der Erstellung des Feuerwehrgerätehauses", würdigte Gottlieb Ohl die Arbeit von Pfeifer in seiner Laudatio.

Dazu gehörten nicht nur die unzähligen Gespräche mit dem Architekten, der Stadt Lindenfels und Überlegungen in den Vorstandssitzungen, sondern schließlich auch die Übernahme der Verantwortung in der Bauphase, die Koordination der Arbeitsabläufe und die Prüfung der Gewerke.
Kostenersparnis für die Stadt

Dank seines Einsatzes und der handwerklichen Fähigkeiten der Mitglieder der Feuerwehr, die beim Bau kräftig mit anpackten, konnten der Stadt Lindenfels "viele tausend Euro eingespart werden". Neben seinem Einsatz für die Feuerwehr wirkte Günther Pfeifer auch elf Jahre im Schlierbacher Ortsbeirat mit.

Auf eine lange aktive Zeit in der Feuerwehr kann auch der ehemalige Wehrführer Hilmar Rühl zurückblicken. 1987 übernahm Hilmar Rühl die Verantwortung als stellvertretender Wehrführer, nach sieben Jahren, im Jahr 1994, wurde er Wehrführer.

Erst 15 Jahre später konnte er das Amt in jüngere Hände geben. Bis heute ist Hilmar Rühl mit seinem Fachwissen ein gern gefragtes Mitglied im Vorstand der Feuerwehr.
Erfahrene Elektriker

Als Elektro-Installationsmeister hatte der Geehrte die Überwachung der gesamten Bautätigkeit des neuen Gerätehauses inne. Wie bei den Festreden zur Einweihung zu erfahren war, wurde von den Vereinsmitgliedern die Elektroinstallation komplett übernommen.

Denn in den Reihen der Mitglieder und Geehrten war ein zweiter Elektro-Installationsmeister. Rudolf Rettig war nicht nur 21 Jahre der Rechner der Freiwilligen Feuerwehr, er war auch beim Neubau für den Einbau und die Überwachung der gesamten Elektroinstallation zuständig.

Den vierten Landesehrenbrief erhielt Wolfgang Vatter. Wolfgang Vatter komplettierte nicht nur das Team der Fachmänner in Sachen Elektrik, er war auch 24 Jahre im Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr.

Von 1984 bis 1993 kümmerte er sich als Jugendwart um den Feuerwehrnachwuchs. Als stellvertretender Vorsitzender arbeitete Wolfgang Vatter von 1994 bis 2009 gemeinsam mit Günther Pfeifer an der Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr. Auch auf sein Konto gehen viele hunderte von Stunden für den Neubau des Hauses. (Bergsträßer Anzeiger 17.08.2010)